Sozialer Dienst für Erwachsene: Präventiver Hausbesuch
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Sozialer Dienst für Erwachsene: Präventiver Hausbesuch

In Magdeburg erweitert der Soziale Dienst sein Service- und Leistungsspektrum. Seit Juli gibt es den präventiven Hausbesuch in Form von Glückwunschschreiben der Landeshauptstadt für alle Magdeburger*innen, die ihren 70. Geburtstag feiern. Im September bietet der Soziale Dienst zudem Sprechstunden an, um soziale Problem- und Notlagen zu bewältigen oder lösen zu helfen. Mit dem präventiven Hausbesuch soll eine weitere Säule der Sozialen Arbeit in Magdeburg dauerhaft verankert werden.

Ein Senioren-Pärchen in der Natur © drubig-photo - Fotolia
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Hierbei gratulieren Oberbürgermeisterin Simone Borris und die Amtsleiterin des Sozial- und Wohnungsamtes, Heike Schulz, im Rahmen eines Glückwunschschreibens zum 70. Geburtstag. Alle Jubilar*innen werden darin informiert, welche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in ihrem Stadtteil vorhanden sind. Damit wird das Ziel verfolgt, dass die Bürger*innen Magdeburgs auch in höherem Alter in ihrem gewohnten Umfeld selbstbestimmt leben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Oft sind Möglichkeiten zur Hilfe oder aber auch zur Gesunderhaltung und kulturellen Teilhabe nicht bekannt oder können aufgrund verschiedener Lebensumstände nicht in Anspruch genommen werden.

„Der Soziale Dienst für Erwachsene ist erster Ansprechpartner, individueller Berater und bei Bedarf zuverlässiger Begleiter in der Sozialregion“, so Oberbürgermeisterin Simone Borris. „Nicht jede Kommune kann auf einen Sozialen Dienst für Erwachsene zurückgreifen. Gerade in der heutigen Zeit ist umso erfreulicher, dass die Landeshauptstadt Magdeburg einen solchen Dienst als einen festen Bestandteil ihres dichten Versorgungs- und Hilfenetzwerkes anbieten kann. Damit wird den Magdeburger*innen unter anderem ein leichter Zugang zu den unterschiedlichsten Beratungsstellen ermöglicht.“

Ziel des Sozialen Dienstes ist, soziale Problemlagen zu erkennen und zu bewältigen sowie Gefährdungen und Notlagen älterer Einwohner*innen zu verhindern. Durch die vorbeugende Arbeit sollen gefährdende Prozesse vermieden oder gemindert werden. Dabei kann der Soziale Dienst für Erwachsene eine allgemeine Beratung bis hin zu einer komplexen Begleitung mit unterschiedlichen Hilfestellungen anbieten.

Der Soziale Dienst für Erwachsene arbeitet stadtteilbezogen und ist bei Problemen die erste Anlaufstelle in der jeweiligen Sozialregion. Die Landeshauptstadt Magdeburg ist in fünf Sozialregionen aufgeteilt, in der jeweils zwei Sozialarbeiter*innen beschäftigt sind.

Die Kontaktaufnahme kann sowohl telefonisch als auch persönlich vor Ort und ohne bestehenden Leistungsbezug erfolgen.

Nähere Informationen gibt es telefonisch unter 0391 540 3030 sowie per E-Mail an soziale.arbeit@magdeburg.de.