Pylonbrücke - Zeitkapsel in atemberaubender Höhe
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Pylonbrücke – Zeitkapsel in atemberaubender Höhe

Mit 63 Meter Höhe wird die neue Pylonbrücke das Stadtbild nachhaltig prägen. Der letzte Betonabschnitt des nördlichen Pylons in etwa 50 Meter Höhe ist am 24. September „geschossen“ worden. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper war beim sogenannten „Schuss 10“ in schwindelerregender Höhe dabei und setzte eine Zeitkapsel ein.

„Mit dem heutigen Tag haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein unserer Großbaustelle für den Ersatzneubau des Strombrückenzugs erreicht. Der etwa 63 Meter hohe Pylon unserer neuen Brücke wird das Stadtbild nachhaltig prägen. Der Fortschritt der Arbeiten und die Dimension des Bauwerks sind an dieser Stelle besonders deutlich zu erkennen“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.

Beim Einlassen der Zeitkapsel wurde Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper vor Ort vom städtischen Projektleiter Karsten Eins und von Stefan Scholz als Projektleiter der Bau-Arge unterstützt. Damit sind die Betonarbeiten des nördlichen Pylonkopfes fertiggestellt. Nun wird die Seilverankerungsbox aus Stahlbauteilen aufgesetzt.

Bauarbeiter koordiniert die Betonzufuhr in das Pylonbein der neuen Elb-Brücke
Bauarbeiter versiegelt die Zeitkapsel für den Strombrückenzug Magdeburg
Bauarbeiter geben die Zeitkapsel mit einem Käfig aus Armierungen in den Beton
Blick vom 50 Meter hohen Pylonbein auf den Magdeburger Dom
Beeindruckender Blick vom 50 Meter hohen Pylonbein der neuen Magdeburger Brücke
Karsten Eins, Städtischer Projektleiter für den neuen Strombrückenzug Magdeburg
Projektleiter Bau-Arge, Stefan Scholz, im Gespräch mit Oberbürgermeister Trümper

Meilenstein für den neuen Strombrückenzug

Für diesen wichtigen Abschnitt des am Ende etwa 63 Meter hohen Pylons der neuen Brücke über die Alte Elbe hatten sich die Beteiligten am frühen Nachmittag auf der Baustellenfläche auf dem Werder versammelt. Nach einer kurzen Ansprache von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und den beiden Projektleitern Karsten Eins und Stefan Scholz ging es über den Treppenturm am nördlichen Pylonbein etwa 50 Meter in die Höhe.

Seit Juni wird an den beiden Pylonbeinen in Wochenendarbeit und mittels Kletterrüstung gearbeitet. Der letzte „Betonschuss“ des südlichen Pylons wird in der 39. Kalenderwoche erfolgen, bevor auch hier die Ankerbox aus Stahl aufgesetzt wird. Geplant ist, auch hier in den letzten Betonabschnitt eine Zeitkapsel einzusetzen. Diese wird mit persönlichen Dingen der Baubeteiligten bestückt sein.

Die kupferne Zeitkapsel

Die kupferne Zeitkapsel – bestückt mit einer Urkunde der Projektbeteiligten, einer tagesaktuellen Zeitung, Fotos des aktuellen Baustands, einer Handvoll Geldstücke mit Prägung des aktuellen Jahres, einem Bild des heiligen Nepomuk sowie zwei Mund-Nasen-Bedeckungen des FCM und SCM – wurde in luftiger Höhe in den Pylon gesetzt und einbetoniert.

„Mit dem Kleingeld bitten wir das Universum um Schutz vor finanziellen Sorgen, der heilige Nepomuk soll als Brückenheiliger unsere Brücke vor Gefahren schützen und die Masken stehen für die aktuelle Situation und natürlich die Verbundenheit zu unserer Stadt“, so der städtische Projektleiter Karsten Eins.

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