Magdeburg 2021: Investitionen von über 200 Millionen
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Magdeburg 2021: Investitionen von über 200 Millionen

Optimismus und Disziplin – Damit soll in Magdeburg im Jahr 2021 die Corona-Pandemie eingedämmt und ihre Folgen gemindert werden. Das betonte Oberbürgermeister Dr. Trümper auf seiner traditionellen Pressekonferenz zum Jahresauftakt. Trotz der vielen Energie zur Bewältigung der Krise, gehen die Investitionen in Kitas und Schulen, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie die städtische Infrastruktur weiter. Das Landesverwaltungsamt muss den Investitionshaushalt von 207.165.500 Euro und den Gesamthaushalt für 2021 noch genehmigen.

Das vor uns liegende Jahr steht im Zeichen der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen.

„Natürlich ist die Corona-Pandemie noch nicht bewältigt und überstanden. Viel Kraft wird auch in diesem Jahr für ihre Eindämmung benötigt. Und trotzdem schaue ich voller Zuversicht nach vorn, denn der Einsatz für und die Investitionen in unsere Stadt gehen weiter. Allein unser Kommunales Gebäudemanagement bearbeitet derzeit mehr als 50 Auswahlprojekte in den Bereichen Kinderbetreuung, Bildung, Kultur und Sport mit einem Gesamtbudget von über 290 Millionen Euro. Davon werden voraussichtlich in diesem Jahr etwa 100 Millionen Euro für Planung und Realisierung umgesetzt. Auch die Digitalisierung an Schulen und in der Verwaltung wird ein Schwerpunkt 2021 sein. 14 Millionen Euro stehen uns z.B. aus dem DigitalPakt Schule zur Verfügung, davon allein 2,3 Millionen Euro in diesem Jahr“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper mit Blick auf das Jahr 2021.

Bezüglich der Corona-Pandemie ist Dr. Trümper stolz, dass die Wissenschaft innerhalb eines Jahres einen Impfstoff entwickeln konnte und dieser nun auch in Magdeburg verabreicht werden kann:

„Bis ein hoher Impfgrad in der Bevölkerung erreicht ist, werden aber die AHA+L+C-Regeln weiter unseren Alltag bestimmen. Diese müssen zwingend auch in den kommenden Monaten eingehalten werden. Aber ich weiß, dass der überwältigende Teil der Magdeburger*innen dazu nach wie vor bereit ist.“

Schulen und Kitas

Im Jahr 2021 können die letzten Schulsanierungen bzw. Schulneubauten begonnen werden, die über das STARK-III-Programm finanziert werden. Sobald die Ausweichobjekte aus der vorangegangenen Fördermittelphase fertiggestellt sind, beginnen die Bauarbeiten an der Grundschule „Am Fliederhof“ und der Gemeinschaftsschule „Johann Wolfgang von Goethe“. Für viele weitere Schulstandorte – wie Ottersleben, Westerhüsen oder Rothensee – kommen Planungen neu hinzu.

Die Schulbaumaßnahmen in der W.-Kobelt-Straße, der künftigen Grundschule Stadtfeld, laufen reibungslos. Auch der aktuelle Stand des Baufortschrittes in der Pablo-Neruda-Straße, für die IGS „Regine Hildebrandt“ und der Gemeinschaftsschule „Gottfried Wilhelm Leibniz“, sowie der Schule des 2. Bildungsweges in der Brandenburger Straße, verlaufen planmäßig. Noch 2021 soll die Sporthalle der Grundschule in Westerhüsen nach kürzester Bauzeit ihren Betrieb aufnehmen und bereit nach den Winterferien wird die sanierte Grundschule in Diesdorf wieder nutzbar sein.

Insgesamt werden durch das Kommunale Gebäudemanagement in diesem Jahr Schulmaßnahmen im Wert von über 147 Millionen Euro bearbeitet. Neben den Schulen werden auch noch vier Kindertagesstätten mit einer Gesamtinvestition von 17,6 Millionen Euro im STARK-III-Kontext saniert. Diese sollen ab 2022 den Kindern zur Verfügung stehen.

Mehr Kinderbetreuungsplätze und soziale Chancengleichheit

Zahlreiche weitere Kinderbetreuungsplätze werden durch freie Träger geschaffen. So entstehen auf dem Gelände der Kitas „Löwenzahn“ und „Zauberland“ in Ottersleben neue Räume für insgesamt 44 Kinderkrippenkinder. Auf dem Gelände der alten Brauerei in der Alten Neustadt wird eine neue Kita 46 Krippen- und 80 Kindergartenplätze anbieten können.

Zum Jahreswechsel wurde zudem das Projekt „Soziale Arbeit in Kitas“ erweitert, das vor einem Jahr in 13 Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt gestartet ist. Drei Sozialarbeiter*innen konnten im Dezember 2020 bereits in den Einrichtungen „Integrations-Kita Fliederhof I“, „Kita im Stadtteilzentrum Neu-Olvenstedt“ und der „Kita Sterntaler“ ihre Arbeit aufnehmen. Im Januar und Februar 2021 werden diese zusätzlichen Fachkräfte dann auch in der „Kita Käferwiese“ und der „Natur-Kita Sonnenland“ eingesetzt. Finanziert aus Landes- und kommunalen Mitteln sollen Sozialarbeiter*innen in Kitas mit besonderen sozialen Bedarfslagen individuelle Benachteiligung von Kindern ausgleichen, Chancengleichheit herstellen sowie Familien und Kinder stärken.

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Kulturstätten und Magdeburger Historie

Eines der Leuchtturmprojekte in Magdeburgs kultureller Infrastruktur ist die Stadthalle, die samt Umfeld in den kommenden Jahren grundlegend saniert und neu hergerichtet wird. Hierfür sind mehr als 85 Millionen Euro veranschlagt, wovon 2021 rund 7 Millionen Euro für die ersten Bauaktivitäten (Abbruch und Rohbau) vorgesehen sind. Mit der Hyparschale ist ein weiteres Aushängeschild für Magdeburg auf dem Nachbargelände. Von den rund 16,9 Millionen Euro für die Sanierung werden im Jahr 2021 bereits fast 8 Millionen Euro in die nächsten Bauabschnitte investiert.

Das Kunstmuseum „Kloster Unser Lieben Frauen“ ist das älteste Gebäude der Stadt. Der Ausbau des Nordflügels und die Sanierung der Klosterkirche werden aus dem EFRE-Programm mit knapp 8,5 Millionen Euro gefördert. 2021 werden etwa 3,9 Millionen Euro der Fördermittel für Baumaßnahmen abgerufen.

Auch Magdeburgs historische Festungsanlagen werden weiter saniert. Für Ravelin 2 stehen rund 3,36 Millionen Euro aus dem Stadtumbau-Programm und der EFRE-Kulturförderung zur Verfügung. Das Ravelin 2 definierte einst, gemeinsam mit den Kavalieren IV bis VI und dem Doppelkaponnier, die Westfront der Stadtsicherung. Doppelkaponniere waren zu Festungszeiten in eine bestimmte Richtung agierende Verteidigungsanlagen.

Freizeit- und Sporteinrichtungen

Wie wichtig neben Schulen und Kultureinrichtungen auch Freizeit und Sport sind, war insbesondere im vergangenen Jahr zu spüren. So wird es in diesem Sektor auch im Jahr 2021 eine Reihe an Investitionen geben.

So sind die Rohbauarbeiten an der Drei-Feld-Sporthalle im Lorenzweg bereits weit vorangeschritten. Der Bau mit Gesamtkosten von etwa 10,4 Millionen Euro soll 2023 fertiggestellt sein. Im Juni soll der etwa 2,84 Millionen Euro teure Anbau an die Trainingsstätte der Vereine VSB und USC in Stadtfeld West in Betrieb genommen werden. Der Einbau des neuen Edelstahlbeckens und die Erweiterung der Filteranlage in der Schwimmhalle Diesdorf soll bis zum Schuljahresbeginn 2021/ 22 abgeschlossen sein. Die 1,2 Millionen Euro dafür sind aus dem städtischen Haushalt veranschlagt. Auch die SG Handwerk im Stadtteil Neue Neustadt erhält über das Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ ein neues Sportplatzfunktionsgebäude für rund 1,5 Millionen Euro.

Auch die Umgestaltung des Naherholungszentrums Barleber See für rund 5,15 Millionen Euro ist für das Jahr geplant. 3,43 Millionen Euro werden durch den Bund und das Programm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert. Um das am Barleber See gelegene Internationale Jugendbegegnungszentrum ganzjährig nutzbar zu machen, stehen Für die Modernisierung zunächst 35.000 Euro zur Verfügung.

Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort

Eines der aktuell größten Projekte für den Wirtschaftsstandort Magdeburg ist das neue Industrie- und Gewerbegebiet „Eulenberg“. In den kommenden Jahren investiert die Landeshauptstadt für die Erschließung rund 24 Millionen Euro, um für nationale und internationale Investor*innen deutlich attraktiver zu werden. Auch die Aktivierung des Industriehafens im Stadtteil Rothensee ist ein großes Wirtschaftsprojekt der Stadt. Für die ganzjährige Schiffbarmachung werden gut 28 Millionen Euro investiert, um den Industriestandort Magdeburg auch in Bezug auf Nachhaltigkeit zukunftssicher zu machen.

Der Auf- und Umbau der Bestandskundenbetreuung bereits ansässiger Unternehmen wird als das größte wirtschaftliche Potential deutlich stärker in den Fokus gerückt. Hierbei wird die Begleitung der Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise für die Stadtverwaltung ein Schwerpunkt sein.

Kooperationen, Serviceausbau, Baugrund

Die künftig engere Kooperation zwischen dem städtischen Klinikum Magdeburg und dem Universitätsklinikum Magdeburg soll weiter untersucht und vorangetrieben werden. Beide Institutionen hatten nach einem Stadtratsbeschluss 2020 ein gemeinsames Memorandum unterzeichnet. Ziel ist das Mindern der Konkurrenzsituation beider Häuser und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Damit soll eine bestmögliche Versorgung in beiden Häusern in Magdeburg gewährleistet werden. Hochqualifizierte Fachkräfte im Pflegebereich und beim ärztlichen Fachpersonal sollen gebunden werden.

Als zentrale Anlaufstelle zur Beratung, Information, Unterstützung und Förderung junger Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf, soll die Jugendberufsagentur (JBA) Magdeburg in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen. Die JBA geht zurück auf das 2016 gegründete „Magdeburger Bündnis für Jugend und Beruf – MaJuB“. Das Bündnis zwischen Stadtverwaltung, Jobcenter der Landeshauptstadt Magdeburg und der Agentur für Arbeit Magdeburg verpflichtete sich zur intensiven, rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit.

Die Serviceleistungen des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs werden erweitert. Durch die Vergrößerung der derzeit 3.000 Quadratmeter großen Fläche des Wertstoffhofes Silberbergweg, sollen die Annahmebedingungen spürbar verbessert werden. Auch die Deponie Hängelsberge wird erweitert, um so die Entsorgung nichtverwertbarer Abfälle der Deponieklasse II in den kommenden Jahren sicherzustellen. Das Planfeststellungsverfahren dafür wird 2021 durchgeführt.

Für bauwillige Magdeburger*innen wird auch 2021 wieder kommunales Wohnbauland zur Verfügung gestellt. Die Stadtverwaltung wird z.B. die Standorte „Am Sternsee“ (Neu Olvenstedt) und Lemsdorf/ Klinketal vermarkten.

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Kunst und Kultur

Für die Kulturszene war 2020 ein schweres Jahr. Mit der Hoffnung baldige Wiederöffnung planen die Einrichtungen vorsichtig optimistisch für 2021. So möchte das Theater Magdeburg an seine Tradition des DomplatzOpenAirs anknüpfen und am 18. Juni die Premiere des Musicals „Hairspray“ feiern. Die Theatersaison 2021/ 22 soll dann mit einer Uraufführung von „Anorexia Feelgood-Songs“ im Schauspielhaus beginnen. Das Stück von Fayer Koch gewann den „Preis der jungen Dramatik“, ausgelobt durch das Theater Magdeburg und dem Staatstheater der Partnerstadt Braunschweig. Mit dem Beginn der Opernspielzeit im September durch Guiseppe Verdis „Falstaff“, wird auch die Abschiedsspielzeit von Karen Stone als Intendantin beginnen, bevor 2022 Julien Chavaz übernimmt.

Das Puppentheater Magdeburg hofft das 2020 abgesagte 13. Internationale Figurentheaterfestival „Blickwechsel“ nachholen zu können. 25 Kunstschaffende aus mehreren Ländern wollen vom 25. Juni bis 3. Juli dieses Kulturprojekt mit Leben erfüllen. Ab Herbst widmet sich das Puppentheater, an unterschiedlichen Plätzen in Magdeburg, den Brüchen und Entwicklungen vieler Menschen mit und seit der deutschen Wiedervereinigung.

Die Planungen zur Sanierung des „Alten Kutscherhauses“ sind unterdessen beendet. Für den Umbau verschiedener Arbeits- und Werkstatträume sowie einer Probebühne investiert die Stadt 1,5 Millionen Euro. Eine Eröffnung wird für Ende 2023 bzw. Anfang 2024 avisiert.

Georg Philipp Telemann, 250 Jahre Beethoven, Musiknachwuchs

Die Würdigung des Schaffens von Georg Philipp Telemann soll 2021 eines der künstlerisch-musikalischen Highlights werden. So wird gibt es für den berühmtesten Komponisten der Stadt unter anderem ein mehrtägiges TELEMANN.Sommer.FEST (mit Konzerten und Telemann-Akademie) und ein Umzug der interaktiven Ausstellung „Hör mal, Telemann!“ in die Innenstadt.

Mit dem Podcast „tele-cast“ plant das Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung einen medial zeitgemäßen Auftritt und freut sich darüber hinaus auch auf den11. Internationalen Telemann-Wettbewerb. Dank des neu aufgelegten Fördervertrags zwischen dem Land Sachsen-Anhalt, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Landeshauptstadt Magdeburg, kann die renommierte Publikationsreihe „Georg Philipp Telemann. Musikalische Werke“ bis 2030 weiter erscheinen.

Auch das das Festjahr „250 Jahre Ludwig van Beethoven“ musste Pandemie-bedingt viele Veranstaltungen absagen. Aus diesem Grund verlängert das Konservatorium „Georg Philipp Telemann“ das Festjahr und plant das große Abschlusskonzert in der Johanniskirche samt Fachvortrag „Genie und Wahnsinn“ von Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze für den 15. Dezember 2021.

Magdeburgs Musiknachwuchs freut sich zudem auf die Musikschultage Sachsen-Anhalts; das Jugendsinfonieorchester plant für das späte Frühjahr eine Konzertreise in die französische Partnerstadt Le Havre und die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb.

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Magdeburger Museen

Im Technikmuseum Magdeburg beginnt in diesem Jahr die Dachsanierung. Zunächst soll der Bereich der Dauerausstellung für mehr als 800.000 Euro erneuert werden. Dank der Förderung durch das Jobcenter Magdeburg, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Europäischen Sozialfonds soll die museumseigene Sammlung an Landmaschinen restauriert werden. Damit soll die Attraktivität des Freigeländes erhöht werden. Dies ist Teil der Neukonzeption des Technikmuseums, die auch 2021 weiter beschritten wird.

Auch in den anderen Museen der Landeshauptstadt wird sich auf die Zeit nach dem Lockdown vorbereitet. Das Kulturhistorische Museum verlängert die Sonderausstellung „Magdeburger Gesichter des 19. Jahrhunderts“ bis zum 11. April, bevor am 16. Mai das 25-jährige Bestehen der „Megedeborch“ gefeiert wird. Die Eröffnung der Sonderausstellung „Mit Bibel und Spaten. 900 Jahre Prämonstratenser-Orden“ ist für den 9. September vorgesehen. Im Museum für Naturkunde wird ab Juli die Sonderschau „Minerale des Lebens – das Geheimnis der Schalen“ zu sehen sein.

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Infrastruktur

Im vergangenen Jahr konnte der Spatenstich für den Ersatzneubau Strombrückenzug gesetzt und bereits ein deutlicher Baufortschritt erzielt werden. Die Arbeiten an den Fundamenten der beiden Widerlager der neuen Zollbrücke sowie der Pylonbrücke und des Pylons selbst sind gut vorangekommen. Fünf Großbetonagen mit jeweils bis zu 1.500 Kubikmeter Beton waren 2020 bereits erfolgreich und werden in diesem Jahr fortgesetzt, um alle Widerlager den Pylon 2021 fertigzustellen.

Neben dem Baubeginn für die Stahlüberbauten der neuen Zollbrücke, wird der Ausbau der neu geplanten Verkehrsanlagen fortgesetzt und größtenteils fertiggestellt werden. Das betrifft die Stadtparkstraße, die Cracauer Straße und die Brückstraße. Teilabschnitte der Turmschanzenstraße und der alten Cracauer Straße werden ab dem 4. Quartal zurückgebaut, sodass es dort voraussichtlich Ende des Jahres zu einer Vollsperrung kommen wird. Detaillierte Umleitungen befinden sich in der Abstimmung und werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Mit der Freigabe der Straßenbahntrasse, dem Ausheben der südlichen und westlichen Tunnelröhren sowie dem Durchbruch zu den bereits fertigen Tunnelhälften, wurden im Jahr 2020 große Ziele auf der Großbaustelle der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee erreicht.

In diesem Jahr steht der Ingenieurbau des Tunnels im Vordergrund. Teile der Tunnelsohle sowie erste Außenwände wurden bereits 2020 fertiggestellt und werden nun in weiteren Bereichen fortgesetzt. Zudem wird an den Freiflächen der sogenannten 0-Ebene gearbeitet.

In der Nordröhre muss zunächst der Bodenaushub beendet werden, bevor auch dort ab dem 2. Quartal 2021 der Ingenieurbau beginnt. Im November 2020 wurde der Weg nördlich des City Carrés zunächst als Fußweg freigegeben. In den kommenden Monaten erfolgt dies in weiteren Teilbereichen, um weitere Entlastung für die Bürger*innen zu schaffen.

Magdeburger Verkehrsbetriebe

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bauen in mehreren Abschnitten von 2021 bis 2026 einen neuen Betriebshof Nord im Stadtteil Rothensee. Der bestehende war durch das Elbe-Hochwasser 2013 so geschädigt worden, dass nur ein Neubau in Frage kam. Während der Arbeiten wird der bestehende Betriebshof abgerissen, das Gelände angehoben und ein Straßenbahnbetriebshof mit integrierter Hauptwerkstatt neu gebaut. Auch das neue Zentrallager, ein zentrales Gebäude für die Betriebshofsteuerung und den Fahrdienst sowie der neue zentrale Abfallhof wird auf dem Gelände errichtet.

Die Baumaßnahme wird bei laufendem Betrieb durchgeführt und muss mit anderen geplanten Baumaßnahmen in Rothensee koordiniert werden.

Die Kosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf insgesamt 110,3 Millionen Euro. Davon sind rund 50 Millionen Euro Fördermittel (Hochwasserfonds, Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und Fördermittel gemäß des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr im Land Sachsen-Anhalt. Der verbleibende Bedarf wird über Kredite finanziert.





















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