37.000 Euro Spende für Schiffshebewerk Rothensee
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37.000 Euro Spende für Schiffshebewerk Rothensee überreicht

37.295,55 Euro – Diese Spendensumme für das Schiffshebewerk Rothensee hat Oberbürgermeister Dr. Trümper am 13. November entgegengenommen. Die STORK Umweltdienste GmbH sammelte anlässlich des 25-jährigen Betriebsjubiläums Geld statt Geschenke und stockte die Spendensumme um weitere 10.000 Euro auf. Das Ehepaar Kerstin und Bernhard Stork zeigt mit dieser Unterstützung seine tiefe Verbundenheit zum Schiffshebewerk.

v.l.n.r.: OB Dr. Lutz Trümper, Bernhard und Kerstin Stork, Marcel Bremer (Leit. Ing. Schiffshebewerk) © Landeshauptstadt Magdeburg
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© Landeshauptstadt Magdeburg

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper nahm die Spende in Rothensee entgegen und dankte dem Ehepaar Stork:

„Dies ist eine willkommene finanzielle Unterstützung für den weiteren Betrieb und die Unterhaltung des Schiffshebewerks. Wir freuen uns über die tiefe Verbundenheit von Kerstin und Bernhard Stork mit diesem besonderen, funktionsfähigen technischen Denkmal.“

Schiffshebewerk Rothensee
OB Trümper mit Marcel Bremer u. Bernhard Stork am Schiffshebewerk
OB Dr. Lutz Trümper mit den Beteiligten der Spendenübergabe am Schiffshebewerk

Unternehmensführung rundet die Spende um ein Drittel auf

Die STORK Umweltdienste GmbH ist ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Entsorgung und des Recyclings mit Stammsitz in Magdeburg-Rothensee. Aus Anlass des 25-jährigen Firmenjubiläums im Mai 2019 hatte das Ehepaar Stork seine zahlreichen Gäste gebeten, anstelle von Geschenken zugunsten des Hebewerks zu spenden. Hierbei war bereits ein Betrag von 27.295,55 Euro zusammengekommen. Zusätzlich spendete das Unternehmen 10.000 Euro. Die gesamte Spendensumme in Höhe von 37.295,55 Euro ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des letzten betriebsfähigen Zwei-Schwimmerhebewerks Europas.

Hintergrund zum Schiffshebewerk

Das Schiffshebewerk Magdeburg ist das letzte betriebsfähige Zwei-Schwimmerhebewerk Europas, ein einmaliges Denkmal der Industriekultur und Technikgeschichte von internationaler Bedeutung. Nach vierjähriger Bauzeit 1938 fertiggestellt, erfolgte am 30. Oktober 1938 die Inbetriebnahme.

Seit der 2006 erfolgten Stilllegung des Schiffshebewerks engagierte sich die Landeshauptstadt Magdeburg gemeinsam mit der Region, dem Land Sachsen-Anhalt, dem Förderverein Technische Denkmale Sachsen-Anhalt und weiteren Akteuren für einen saisonalen touristischen Weiterbetrieb dieses einzigartigen technischen Denkmals.

Die jahrelangen Anstrengungen führten mit Unterstützung der Bevölkerung zum Ziel. Auf der Grundlage eines im Juni 2012 zwischen der Landeshauptstadt Magdeburg und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg abgeschlossenen Nutzungsvertrages wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt, um die Anlage wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen.

Mit der am 24. August 2013 erfolgten Wiederinbetriebnahme des Schiffshebewerks trägt die Landeshauptstadt mit Unterstützung ihrer Partner aktiv zum Erhalt und Ausbau einer attraktiven wassertouristischen Infrastruktur bei. Die Passagiere der Fahrgastschifffahrt und die vielen Wassersportler und -touristen können seither wieder das einzigartige Erlebnis einer Fahrt durch das Schiffshebewerk genießen.

Die Absicht der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, ganz in der Nähe des Schiffshebewerks eine Großleitzentrale mit einem integrierten Besucherinformationszentrum zu errichten, wird diesen touristischen Schwerpunkt weiter aufwerten.