Neue Werkstraße im Süden der Stadt soll Anwohner entlasten
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Neue Werkstraße im Süden der Stadt soll Anwohner entlasten

Die neue Werkstraße für den Wirtschaftsverkehr soll angrenzende Wohngebiete im Süden Magdeburgs vom Schwerverkehr entlasten. Bei aktuell 5 Schwertransporten pro Nacht ein hoher Zugewinn. Die Verbindung zwischen Friedrich-List-Straße und Ottersleber Chaussee ist ausschließlich für Gewerbefahrzeuge über 3,5 Tonnen. Oberbürgermeister Dr. Trümper und der Beigeordnete Rainer Nitsche haben die Straße am 11. November offiziell freigegeben.

Während der offiziellen Freigabe der Werkstraße sagte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper:

„Ich danke den Fachfirmen für die schnelle und gute Arbeit, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die eine große Koordinierungsarbeit geleistet haben, und den Anwohnern sowie Kleingärtnern für ihre Geduld.“ Der Wirtschaftsbeigeordnete Rainer Nitsche fügte ergänzend hinzu: „Mit der Investition in den Ausbau der Werkstraße ist es uns gelungen, Wettbewerbsnachteile für die angrenzenden Unternehmen zu beseitigen, Arbeitsplätze zu sichern und die betroffenen Wohngebiete vom Schwerlastverkehr zu entlasten.“

Wirtschaftsbeigeordneter Rainer Nitsche hält eine Rede
Oberbürgermeister Trümper hält eine Rede zur neuen Werksstraße
Gruppenbild beteiligter Mitarbeiter von Bau- und Wirtschaftsdezernat
Gruppe mit Medienvertretern aus Hörfunk, Print und 3 Fernsehteams
Fernsehteam des MDR interviewt Oberbürgermeister Dr. Trümper zur Werksstraße

Große Entlastung für angrenzende Wohngebiete

Bisher erreichten Schwerlasttransporte aus den Gewerbegebieten Schilfbreite und SKL-Industriepark den Hafen oder die Autobahn nur sehr umständlich: Überbreite Produktionsgüter konnten die Gustav-Ricker-Straße aufgrund des wachsenden Baumbestandes nicht mehr nutzen. Der Weg durch das Wohngebiet Hopfengarten belastete die Anwohnerinnen sowie Anwohner und Verkehrsschilder mussten umständlich ab- und wieder angebaut werden. Aktuell sind es etwa 5 Schwertransporte pro Nacht – Die neue Werkstraße ist damit ein hoher Gewinn für den Hopfengarten und reduziert den bisher notwendigen Aufwand.

Schwertransporter auf der neuen Werksstraße
Die neue Werksstraße kurz nach der Eröffnung
Neue Werksstraße mit Blick Richtung Gewerbegebiet
Blick auf das befahrbare Bankett (Randstreifen) der neuen Werksstraße

11 Monate Bauzeit und für Überbreite bis 13 Meter geeignet

Die Bauzeit der als Einbahnstraße in Richtung Ottersleber Chaussee angelegten Verbindung betrug elf Monate. Die Breite von 4 Metern ist auf die gesamte Länge der Straße von 1,4 Kilometern angelegt. Da die Strecke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen und insbesondere für Schwerlasttransporte konzipiert ist, wurde zusätzlich das überfahrbare Bankett beidseitig mit je 4,5 Metern ausgebaut. Das ermöglicht eine gesamte Fahrbreite von 13 Metern für außergewöhnlich hohe Übermaße. Aufgrund der Allee an der Gustav-Ricker-Straße wäre es zukünftig zu Größeneinschränkungen der Abtransporte gekommen – ein Wettbewerbsnachteil für den Standort Magdeburg. Dies konnte durch die neue Werksstraße behoben werden.

Einschränkungen An der Investition von 3 Millionen Euro beteiligten sich der Bund und das Land Sachsen-Anhalt mit 60 Prozent Förderung. Das Projekt ist der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zugeordnet.