Magdeburger Berufsfeuerwehr - Tag der offenen Tür
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Magdeburger Berufsfeuerwehr – Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 31. August 2019 können kleine und große Feuerwehrfans einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwache Süd werfen. Die Magdeburger Berufsfeuerwehr lädt zu einem Tag der offenen Tür in die Räume in der Otto-Lilienthal-Straße 5 ein. Von 10.00 bis 16.00 Uhr können die dort stationierte Technik und typische Feuerwehrübungen angeschaut werden.

Was: Tag der offenen Tür

Wann: Samstag, 31. August 2019

Wo: Feuerwache Süd – Otto-Lilienthal-Straße 5

Rundgänge, Technik und Einsatzgeschehen hautnah erleben

Die Führungen durch die Räume der Feuerwache Süd werden stündlich angeboten. Dazu gibt es Informationen rund um die 145-jährige Geschichte und Entwicklung der Magdeburger Berufsfeuerwehr. Besucherinnen und Besucher bekommen so einen Einblick in den Tagesablauf unserer Alltagshelden. Die technische Ausrüstung und die Einsatzfahrzeuge werden zeitlich unabhängig vorgestellt und in typischen Übungen präsentiert. Während die Freiwillige Feuerwehr Süd-Ost ein paar Überraschungen für die kleinen Gäste vorbereitet hat, sorgt die Freiwillige Feuerwehr Rothensee gegen einen geringen Obolus für das leibliche Wohl.

Autotür der Feuerwehr Magdeburg

Sport im Dienst und Pflege der Technik

Etwa 80 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Magdeburg sind in der Feuerwache Süd in drei Schichten tätig. Das knapp 12.500 Quadratmeter große Gelände bietet neben zehn Stellflächen für Großfahrzeuge auch einen Sportraum sowie ein Volleyballfeld auf dem Übungshof. In der Werkstatt der Wache werden regelmäßig Atemschutzmasken, Atemgeräte und Einsatzschläuche computergestützt geprüft und gewartet. Insgesamt werden hier rund 1.700 Schläuche verschiedener Größen geprüft. Um auch die Fahrzeuge einsatzbereit zu halten bietet Werkstatthalle eine Arbeitsgrube und es gibt eine Waschhalle. Wasser und die Energie dafür werden zum Teil über eine Regenaufbereitungsanlage gewonnen und über eine Solaranlage erzeugt.

Schon gewusst?

Bereits zu Zeiten Alexander des Großen (über 300 vor Christus) wurden Schläuche zur Bekämpfung von Bränden genutzt. Nachdem diese Art der Brandbekämpfung aber in Vergessenheit geriet, fand diese Praxis erst im späten 17. Jahrhundert wieder eine breitere Anwendung. Nach einigen Experimenten mit verschiedenen Materialien entwickelten sich im 19. Jahrhundert sehr pflegeintensive Lederschläuche, die später von gummierten Naturfaserschläuchen ersetzt wurden. Die heutzutage eingesetzten gummierten Kunstfaserschläuche bieten eine enorme Druckfestigkeit und lassen sich nach dem Gebrauch in flexible Formen zusammenfalten.