Interessenbekundungsverfahren für zwei Suchtberatungszentren
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Interessenbekundungsverfahren für zwei Suchtberatungszentren

Die Landeshauptstadt Magdeburg führt ein Interessenbekundungsverfahren zur Übernahme der Trägerschaft zweier Suchtberatungszentren durch. Interessierte können sich mit aussagekräftigem Konzept, Finanzierungsplan und Referenzen bis zum 6. Juni im Gesundheits- und Veterinäramt Magdeburg bewerben.

Nach dem Gesetz über Hilfen für psychisch Kranke und Schutzmaßnahmen des Landes Sachsen-Anhalt und dem Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes Sachsen-Anhalt muss die Landeshauptstadt Magdeburg die Beratung von Suchtkranken und suchtgefährdeten Menschen ermöglichen. Hierfür hat die Landeshauptstadt am Gesundheits- und Veterinäramt einen Sozialpsychiatrischen Dienst eingerichtet. Mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag soll die Suchtberatung in die Verantwortung freier Träger übergeben werden.

Auf Basis des Stadtratsbeschlusses vom 5. April 2018 strebt die Landeshauptstadt Magdeburg ab 2020 die Neuausrichtung der Suchtberatung im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens an.

Unter Beibehaltung des Wunsch- und Wahlrechtes soll das erste Suchtberatungszentrum Beratungsangebote für Suchtkranke und suchtgefährdete Menschen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Suchtprävention. Das zweite Suchtberatungszentrum soll vorrangig suchtspezifische Beratungsangebote für Erwachsene garantieren und das Projekt „Aufsuchende Hilfen für erwachsene Suchtkranke und -gefährdete“ (Straßensozialarbeit) fortführen. Das Angebot der Suchtberatungszentren richtet sich grundsätzlich an Magdeburgerinnen und Magdeburger.

Nähere Informationen zu Inhalten und den Leistungsbeschreibungen sowie den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie im Internet unter www.magdeburg.de auf der Seite des Gesundheits- und Veterinäramtes.