Vielseitiges Programm der Frauenaktionstage 2019
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Vielseitiges Programm der Frauenaktionstage 2019

Am 6. März haben die Magdeburger Frauenaktionstage 2019 begonnen. Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März sind in diesem Rahmen Lesungen, Diskussionsrunden oder auch Stadtführungen organisiert worden, die sich der Situation der Mädchen und Frauen widmen. Bis zum 2. April laden Vereine, Verbände und Fraueninitiativen unter der Federführung des Gleichstellungsamtes der Landeshauptstadt alle Interessierten ein.

Zum Auftakt der Frauenaktionstage liest am 6. März um 19.00 Uhr im Literaturhaus Beate M. Kunze aus ihrem Buch „Auch leise Töne sind Laute“. Ein erster Höhepunkt ist dann am 7. März um 13.30 Uhr der feierliche Empfang der Landeshauptstadt Magdeburg zum Internationalen Frauentag im Opernhaus, bei dem u.a. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ein Grußwort sprechen wird. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „100 Jahren Emanzipationsbewegung in Magdeburg“.

Ebenfalls am 7. März beginnt um 18.00 Uhr eine Stadtführung zum Thema „Magdeburgs zornige Töchter“, den Nadja und Annett Gröschner organisiert haben. Treffpunkt hierfür ist das Alte Rathaus. Um 19.00 Uhr wird es im Volksbad Buckau/ Frauenzentrum Courage eine Diskussion zum Thema „Der Missbrauch des Missbrauchs“ samt einer Plakatausstellung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht geben.

Am 8. März findet um 17.00 Uhr im Einewelthaus ein Erzählcafé zur Kommunalwahl unter dem Titel „Jede Stimme zählt!?“ statt. Um 19 Uhr beginnt dort zudem die Frauentagsparty. In der Stadtbibliothek lesen um 19.30 Uhr Şehbal Şenyurt Arınlı (Türkei), Fatuma Nurye Yimam (Äthiopien) und Yirgalem Fisseha Mebrahtu (Eritrea) im Rahmen des Programms „Writers in Exile – Schriftstellerinnen im Exil“ aus ihren Texten über Verfolgung, Verlust der Heimat und Ankommen im Zufluchtsland. Und um 20.00 Uhr gibt es zudem eine Lesung samt Songs von Uschi Brüning unter dem Titel „So wie ich“ in der Feuerwache.

Weiterhin wird im Rahmen der Frauenaktionstage 2019 am 9. März um 10.00 Uhr in das Friseurmuseum eingeladen. Dort wird eine Ausstellung zur Entwicklung der Mode in den 1920er Jahren als Zeichen der Emanzipation der Frau eröffnet. Am 11. März dreht sich ab 19.00 Uhr bei einer Lesung und anschließenden Diskussion im Volksbad Buckau alles um Simone de Beauvoir. Eine Fotoausstellung von Gerdi Grahn und eine Lesung der „Wortschätze“ gibt es dann am 14. März um 18.00 Uhr im FrauenNetzWerk in der Immermannstraße. Um „Damenwahl“ geht es am 20. März um 18.00 Uhr im Literaturhaus bei einer Lesung der Magdeburger Stadtführerinnen. Den Abschluss finden die diesjährigen Frauenaktionstage am 2. April um 17.00 Uhr, wenn in der Stadtbibliothek Magdeburger Frauenbiografien aus dem 2. Band des Lexikons „Frauen in Sachsen-Anhalt“ vorgestellt werden.

Zu den Veranstaltungen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Weitere Informationen und das komplette Programm sind im Internet bzw. auf www.frauen-magdeburg.de zu finden.

Empfang zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die Stadtverwaltung alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie von Vereinen und Frauenprojekten zum Empfang in das Opernhaus eingeladen. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Heike Ponitka, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt, und Karen Stone, Generalintendantin des Theaters Magdeburg, begrüßten die Gäste.

Knapp 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung, den Eigenbetrieben sowie von Projekten und Vereinen der Stadt nahmen an dem jährlichen Empfang teil. Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Amt für Gleichstellungsfragen, der Arbeitsgruppe Vereinbarkeit Beruf und Familie, dem Gesamtpersonalrat, dem Theater Magdeburg und den Netzwerken der Frauenvereine und -projekte.

Seit dem Jahr 1911 wird der Internationale Frauentag gefeiert. Die ersten Länder, die sich an dem Tag beteiligten, waren Dänemark, Deutschland, Österreich, die Schweiz und die USA. Auf Initiative von Clara Zetkin wurde auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz der Internationale Frauentag beschlossen. Anschließend an diese Entwicklung wurde 1918 unter anderem in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt.

Jedes Jahr wird am 8. März auf die Rechte und Forderungen der Frauen aufmerksam gemacht. Berlin hat 2019 als erstes deutsches Bundesland den 8. März als gesetzlichen Feiertag festgelegt.

Begrüßung durch Heike Ponitka, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg
Begrüßung durch Frau Heike Ponitka, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg
Begrüßung durch Frau Karen Stone, Generalintendantin Theater MD
Isabel Stüber Malagamba mit Jovan Mitic am Klavier,
Begrüßung durch Frau Karen Stone, Generalintendantin Theater MD
Grußworte von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Grußworte von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Undine Dreißig mit Jovan Mitic am Klavier
Video zur Geschichte des Frauentages
Isabel Stüber Malagamba und Undine Dreißig mit Jovan Mitic am Klavier
Nadja Gröschner und Annett Gröschner, Autorinnen, Stadtführerinnen, Kulturwissenschaftlerinnen reden zu 100 Jahren Frauenwahlrecht & Frauengeschichte
Gespräch mit Frau Schröder, Frau Dr. Villinger und Frau Remitschka, Mitarbeiterinnen des Opernhauses
Der Ausklang bei Kaffee und Kuchen

Hintergrund

Der Internationale Frauentag wird seit mehr als 100 Jahren gefeiert und hat bis heute nicht an Bedeutung verloren. Im Jahr 1911 fand erstmals der Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt, initiiert von sozialistischen Arbeiterinnenbewegungen, allen voran Clara Zetkin. Die damalige Forderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland im Jahr 1918 folgten viele weitere Meilensteine, welche Frauen seitdem durch öffentliche Proteste und Widerstand gegen bestehende rechtliche Diskriminierungen erreicht haben.

Am 8. März werden jedes Jahr wichtige Forderungen der Frauenbewegung in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Auch im 21. Jahrhundert ist unsere Gesellschaft immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt und geschlechtsspezifische Gewalt an Mädchen und Frauen ist weltweit verbreitet.

In Magdeburg wird seit 1990 im Rahmen der Frauenaktionstage durch eine Vielzahl von Veranstaltungen auf die weltweite Situation von Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht und die Forderungen zur Umsetzung der Internationale Gleichstellungsbeschlüsse und Frauenrechte öffentlich diskutiert und eingefordert. Die Projekte zu den Frauenaktionstagen werden in Kooperation mit der Landeshauptstadt Magdeburg, dem Amt für Gleichstellungsfragen und dem Politischen Runden Tisch der Frauen veranstaltet.

Ansprechpartnerin

Amt 16 - Amt für Gleichstellungsfragen
Amtsleiterin/ Gleichstellungsbeauftragte
Alter Markt 6
39090 Magdeburg
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