Oberbürgermeister ehrte verdienstvolle Einwohnerinnen und Einwohner
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Danke für ehrenamtliches Engagement

Mit dem traditionellen Empfang für verdienstvolle Einwohnerinnen und Einwohner hat Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper am 4. Dezember 2018 im Alten Rathaus das ehrenamtliche Engagement von 10 Magdeburgern gewürdigt. Gleichzeitig dankte er allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren für ihre herausragende Einsatzbereitschaft zum Wohle des Gemeinwesens und unserer Stadt.

Bereits zum 28. Mal erfolgte diese besondere Würdigung des Ehrenamtes für Magdeburgerinnen und Magdeburger, die sich im zurückliegenden Jahr bzw. bereits seit vielen Jahren für andere Menschen oder das Gemeinwohl engagieren und sich so in besonderer Weise für die Stadt verdient gemacht haben. Seit 1991 wurden durch das Stadtoberhaupt über 1.200 Ehrenamtliche für ihr Engagement geehrt. Die Vorschläge für die Ehrungen kamen aus den Dezernaten der Stadtverwaltung. In diesem Jahr waren es 10 Personen.

„Die alljährliche Ehrung verdienstvoller Ehrenamtlicher zeigt immer wieder die große Breite des Engagements der Magdeburgerinnen und Magdeburger“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seiner Würdigung für die engagierten Einwohnerinnen und Einwohner. „Daher liegt mir diese traditionelle Würdigung auch persönlich sehr am Herzen.“ Neben den Geehrten dankte das Stadtoberhaupt im Rahmen der Veranstaltung ausdrücklich auch jenen ehrenamtlich Engagierten, die an diesem Abend keine Auszeichnung erhielten: „Seien Sie versichert, dass Ihr Engagement nicht im Verborgenen bleibt, sondern von vielen Menschen geschätzt und dankbar angenommen wird.“

Zu den Ausgezeichneten gehören in diesem Jahr wieder Mitglieder verschiedener Vereine, Organisatoren von Kultur- und Bildungsveranstaltungen, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, Magdeburgerinnen und Magdeburger, die sich für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sowie ein weltoffenes Magdeburg stark machen und Menschen, die sich für die Entwicklung unserer Stadt, in der Gemeinwesenarbeit, der Kinder- und Jugendarbeit oder der Seniorenbetreuung engagieren. Die Palette der Geehrten spiegelt dabei die große Spannbreite des ehrenamtlichen Engagements in der Landeshauptstadt wider.

Die Gäste im Franckesaal.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper begrüßte die Gäste.
Die Gäste werden einzeln vorgestellt.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper empfing die Gäste im Alten Rathaus.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper überreichte die Urkunde und Blumen.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bedankt sich.
Für die ausgezeichneten Einwohnerinnen und Einwohner gab es im Anschluss ein Buffet.
Die verdienstvollen Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.
Im Anschluss an die Auszeichnung gab es ein Buffet für die Gäste.
Die Menükarten des 28. Empfanges des Oberbürgermeister für verdienstvolle Einwohnerinnen und Einwohner.

Volker Buhtz

Herr Buhtz ist sehr engagiert im Ehrenamt und seit 1969 Mitglied im Verein Germania Olvenstedt. Im Jahr 2019 werden es 50 Jahre Mitgliedschaft sein. Seit 2001 ist er Präsident des Vereins und hat diesen aus einer drohenden Insolvenz geführt. Seit 2016 ist er außerdem Präsident des Stadtfachverbandes Fußball. Er unterstützt nicht nur „seinen“ Verein, sondern ebenso die Magdeburger Sportvereine auch „außerhalb“ des Fußballs und des Sport- und Spielbetriebes. Zudem engagiert er sich im Wohngebiet Alt Olvenstedt und verbindet hier Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit denen des Vereins. Volker Buhtz ist Ehrenamtsbeauftragter des DFB.

Iris Hildebrandt und Elke Kunze

Iris Hildebrandt ist ehrenamtliche Vorsitzende und Elke Kunze ist Schatzmeisterin der Deutsch-Französischen Gesellschaft Magdeburg e.V. Der Verein hat aktuell 23 Mitglieder. Die Städtepartnerschaft zwischen Magdeburg und Le Havre besteht seit nunmehr 7 Jahren. Seither wird auch der freundschaftliche und kontinuierliche Austausch zwischen der Deutsch-Französischen Gesellschaft und dem Partnerschaftsverein Association Le Havre-Magdeburg sowie dessen Vorsitzenden und Magdeburgs Ehrenbotschafter Fabrice Poret gepflegt. Iris Hildebrandt und Elke Kunze haben maßgeblichen Anteil an der Organisation der Bürgerreisen von Magdeburg nach Le Havre in den Jahren 2015 und 2017. Darüber hinaus organisierten sie gemeinsam mit dem Vorstand ebenfalls die wechselnden Besuchsprogramme für die jeweils rund 50 Gäste aus Le Havre in den Jahren 2014, 2016 und zuletzt im Oktober 2018. Zahlreiche persönliche Freundschaften sind seither entstanden und bereichern diese deutsch-französische Städtepartnerschaft. Mit regelmäßigen Boule-Turnieren in und um Magdeburg wird auch der französische Nationalsport nähergebracht. Ein weiterer Jahreshöhepunkt sind die französischen Tage „FRANKO.FOLIE!“ in Magdeburg, an denen sich der Verein mit verschiedenen Veranstaltungen beteiligt.

Eberhard Klees

Herr Klees engagiert sich seit Herbst 2015 ehrenamtlich für Geflüchtete in Magdeburg und speziell in den Stadtteilen Alte und Neue Neustadt. So ist er unter anderem im Willkommensbündnis Neustadt aktiv. Zudem ist er aktuell ehrenamtlicher Integrationslotse bei der Landeshauptstadt Magdeburg sowie ehrenamtlich beim Quartiersmanagement Neustadt tätig. Sein Engagement gilt hier vor allem der Wohnungsvermittlung. Insbesondere große Familien oder Menschen, die aus sonstigen Gründen Probleme mit der Wohnungssuche haben, können auf ihn zählen. Dazu begleitet er mehrere geflüchtete Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben, und im besonderen Maße betreuungs- und schutzbedürftig sind. Seit geraumer Zeit bietet er feste Ansprechzeiten im Neustadtbüro an.

Kevin Lieder

Der Kamerad Oberfeuerwehrmann Kevin Lieder ist seit Oktober 2000 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Bevor er im Juli 2014 in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Ottersleben kam, war er in der Freiwilligen Feuerwehr Wolfenbüttel, Ortsteil Groß Stöckheim. Als ausgebildeter Truppführer erfüllt er in der Wehr eine Vorbildfunktion. Durch seine regelmäßige Teilnahme an den Ausbildungs- und Übungsabenden sowie der erfolgreichen Absolvierung der verschiedensten Lehrgänge hat er sich umfangreiche Kenntnisse in den Fachbereichen der Feuerwehr erworben. Da er regelmäßig den Jugendwart bei seiner Ausbildung mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr unterstützte, wurde er zum Jugendgruppenleiter ernannt, was gleichzeitig die Funktion des stellv. Jugendwartes beinhaltet. Sein Wissen gibt er an die jungen Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr weiter. Auch als Mitglied des Feuerwehrvereins Ottersleben e.V. ist Kevin Lieder aktiv und unterstützt diesen bei den verschiedensten Veranstaltungen. Die Ehrung als verdienstvoller Einwohner soll insbesondere seine hohe Einsatzbereitschaft, auch außerhalb vom Dienstgeschehen, in der Wehr würdigen.

Franz Reckziegel

Die Stiftungsfamilie Bahn-Sozialnetzwerk und Eisenbahn-Waisenhort Ortsstelle Magdeburg ist eine Einrichtung der DB AG und für soziale Betreuungsaufgaben zuständig. In dieser wird die soziale Betreuung für aktive Eisenbahner und Senioren sichergestellt. Im sozialen Bereich ist es u.a. die aktive Betreuung der Senioren vor Ort, um weiterhin die enge Verbundenheit zum Unternehmen sicherzustellen. Herr Reckziegel engagiert sich seit 1995 aktiv in diesem Bereich. Er betreut in seinem Einzugsgebiet 17 ehemalige Eisenbahner. Das bedeutet, dass er regelmäßig die Förderer aufsucht, mit ihnen das persönliche Gespräch führt und über die Stiftung, die ehrenamtliche Arbeit und Betreuungsaufgaben informiert. Dazu dienen auch monatliche Zusammenkünfte der jeweiligen Förderer in ihrem alten Betätigungsfeld. Wichtig ist, dass die Kontakte regelmäßig stattfinden, da die ehemaligen Eisenbahner sehr interessiert sind, Neues über den ehemaligen Arbeitgeber zu erfahren. Diese Grundinformationen erhalten die Senioren-Vertrauenspersonen durch regelmäßige Anleitungen der Ortsstelle Magdeburg. Zu den Aufgaben als Senioren-Vertrauensperson zählen u.a. die Besuche der ehemaligen Eisenbahner zu besonderen Geburtstagen und Ehejubiläen, aber auch der Besuch von langzeiterkrankten Förderern. Die langjährige ehrenamtliche Einsatzbereitschaft von Franz Reckziegel ist besonders anerkennungswert.

Bernd Rosenburg

Bereits 2005 wurde Herr Rosenburg bei der Ehrung verdienstvoller Einwohnerinnen und Einwohner für sein Engagement im Rahmen der AG „Dialog der Generationen“ geehrt. Speziell betraf dies das Engagement bei der Betreuung chinesischer Studierender. Seitdem hat er sich weiterhin aktiv in das Geschehen seiner Heimatstadt eingebracht. So engagiert er sich als stadtgeschichtlich und künstlerisch interessierter Einwohner mit großem Enthusiasmus für eine positive Entwicklung Magdeburgs. Er hat die Kunstpatenschaft für „Telemann und die vier Temperamente“ von Eberhard Roßdeutscher übernommen, ist Stadtführer und leistet konstruktive Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil Altstadt. 2011 erhielt er, neben anderen Magdeburger Stadtführern, das Qualitätssiegel nach der europäischen DIN-Norm. Stadtführer in nur wenigen Städten Deutschlands haben bisher diese Ehre erhalten. Voraussetzung ist u.a. eine umfangreiche Qualifizierung. In der GWA Altstadt konzentriert sich seine Arbeit in erster Linie auf die Entwicklung des Stadtteils und aktuell auch auf das konkrete Einbringen von Ideen in die Kulturhauptstadtbewerbung. Darüber hinaus ist Herr Rosenburg auch als Sagen- und Geschichtenerzähler unterwegs.

Rüdiger Stefanek

Herr Stefanek ist seit 2008 Mitglied im Festungsbeirat der Landeshauptstadt Magdeburg und Vorsitzender des Sanierungsvereins Festungsanlage „Ravelin 2“ e.V. Der Verein hat durch sein Engagement und die außerordentliche Einsatzbereitschaft seiner Mitglieder die Grundlagen zur Nutzung des Ravelin 2 für Magdeburger und Gäste geschaffen. Dieser positiven Entwicklung beim Erhalt und der Sanierung des denkmalgeschützten Areals geschuldet, sind die guten Besucherzahlen bei Veranstaltungen und in der Ausstellung zur Festungs- und Garnisonsgeschichte. Allein zu den letzten Veranstaltungen im Ravelin 2, z.B. zum Spectaculum bzw. den Festungstagen, ‚Der Hauptmann von Köpenick‘ sowie dem Tag des offenen Denkmals konnten rund 20.000 Gäste begrüßt werden. Die Resonanz zeigt, dass der Festungsbeirat und der Sanierungsverein mit den bisher geleisteten Arbeiten auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam wird auf das kulturelle Erbe unserer Stadt und dessen Potential aufmerksam gemacht und für eine touristische und kulturelle Nutzung geworben. Denn nur mit Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit kann ein dauerhafter Erhalt der denkmalgeschützten Bauwerke erreicht werden.

Gerhard Unger

Als Vorsitzender des Kuratoriums Industriekultur in der Region Magdeburg e.V., dem Trägerverein des Technikmuseums Magdeburg, hat sich Herr Unger seit 2004 in besonderem Maße um das Technikmuseum verdient gemacht. Der Verein übernahm das Technikmuseum am 02.06.2006 in die freie Trägerschaft, um es vor der Schließung zu bewahren. Gerhard Unger hat seitdem die ehrenamtliche Geschäftsführung des Technikmuseums inne. Aufgrund seines hohen persönlichen Engagements ist es ihm gelungen, das Technikmuseum bis heute sehr erfolgreich zu führen und Ideen umzusetzen. Beispiele dafür sind die Kooperationsvereinbarungen mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium, der Gemeinschaftsschule "Thomas Mann", der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Jungen Leuten werden technisches Verständnis und naturwissenschaftliche Kenntnisse weitergegeben und ihr Interesse an der Technikgeschichte geweckt. Darüber hinaus ist das Technikmuseum mittlerweile auch in das Magdeburger Kulturleben eingebunden und bietet eine Bühne für Musikveranstaltungen z.B. zur Magdeburger Jazznacht oder als Aufführungsstätte des Kabarett-Sommertheaters von „Hengstmanns“. Zudem gehören der „Tag der Industriekultur“, der „Internationale Museumstag“, der „Tag des offenen Denkmals“ und die „Lange Nacht der Wissenschaft“ zu den Veranstaltungen, an denen sich das Technikmuseum beteiligt. Ebenso soll die lange Technikgeschichte Magdeburgs die Bewerbung als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ bereichern.

Helga Weigert

Frau Weigert engagiert sich seit 20 Jahren in der Selbsthilfegruppe „Miteinander Mobil“, im Projekt „Arbeit mit den Senioren“. Keine Bürgergesellschaft existiert ohne aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich in freiwilliger, nicht erwerbsmäßiger Form für das Wohlergehen anderer und die Gemeinschaft engagieren. So eine Persönlichkeit ist Helga Weigert. Bei der Betreuung von Behinderten und Kranken ist Frau Weigert sehr hilfsbereit und schafft es in der Selbsthilfegruppe immer wieder, die Lebenslust zu wecken. So kümmert sie sich beispielsweise seit 3 Jahren in der Gruppe für Demenzkranke mit großer Fürsorge um eine besonders betroffene Person. Für die Zeit von anderthalb Jahren übernahm sie die Vertretung der Finanzkraft und der Leitung der Gruppe. Seit nunmehr 10 Jahren ist sie die „Schreibfeder“ für Besonderheiten der Gruppenmitglieder. Darüber hinaus ist Helga Weigert noch in der Heimberatungsleitung des Seniorenzentrums St. Georgi tätig.

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