Magdeburger Stadtkaffee »Editha« ist fair gehandelt
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Magdeburger Stadtkaffee „Editha“ ist fair gehandelt

Am 18. Oktober lädt die Fairtrade-Town-Initiative Magdeburg alle Interessierten ein, im Café Verde den Magdeburger Stadtkaffee kennenzulernen und zu kosten. Für die Sorte mit dem Namen „Editha“ wurde auf die Erfahrungen des Würzburger Partnerkaffee e.V. zurückgegriffen. Klaus Veeh ist Geschäftsführer des Würzburger Vereins und informiert am 18. Oktober über die Herkunft des fair gehandelten Magdeburger Stadtkaffees. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr im Café Verde in der Herrenkrugstraße 2.

„Faire Preise für faire Arbeit“, das ist das Ziel des Vereins Würzburger Partnerkaffee e.V. Der Verein wurde 1998 auf Initiative des Fair-Handels der Abtei Münsterschwarzach in Kooperation mit dem Weltladen Würzburg, der Diözese Würzburg, dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat, der Stadt Würzburg und dem Missionsärztlichen Institut gegründet. Aktuell gehören ihm 12 Mitgliedsorganisationen an. Der Verein importiert den Kaffee direkt aus der Würzburger Partnerdiözese Mbinga.

Jedes gekaufte Pfund Partnerkaffee unterstützt durch fairen Handel die Kleinbauern vor Ort. Wer am 18. Oktober auf den Geschmack des Stadtkaffees „Editha“ gekommen ist, kann ihn im Weltladen Magdeburg in der Schellingstraße 3 erwerben.

Hintergrundinformation

Eines der Kriterien für den Fairen Handel ist der Fairtrade-Mindestpreis. Zudem gelten partnerschaftliche Prinzipien wie zum Beispiel langfristige und möglichst direkte Handelsbeziehungen. Bei Bedarf erhalten die Genossenschaften schon vor der Lieferung eine Anzahlung als Vorfinanzierung. Außerdem sind im Fairen Handel ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten. Angestellte auf Plantagen und in Fabriken erhalten eine angemessene Bezahlung und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub und sozialer Vorsorge – alles Dinge, die in Deutschland selbstverständlich sind. In den Industrienationen leisten viele engagierte Menschen Bildungs- und politische Arbeit, um die Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abzubauen. Fairer Handel trägt somit dazu bei, dass Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können.

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist seit fünf Jahren „Fairtrade Town“ und wurde vom Verein TransFair e.V. für ihr Engagement im fairen Handel ausgezeichnet. Lokale Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Magdeburg ist dabei eine von über 530 „Fairtrade Towns“ in Deutschland. Das globale Netzwerk der „Fairtrade Towns“ umfasst über 2.000 Kommunen in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.fairtrade-towns.de.

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