Archäologen legen Neues Ulrichstor frei
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Archäologen legen Neues Ulrichstor frei

Auf der Magdeburger Großbaustelle „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“ haben Archäologen in den vergangenen Woche Überreste des Neuen Ulrichstores freigelegt. In einem Pressetermin am 5. Oktober 2018 informierten Dr. Götz Alper vom Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege und Grabungsleiterin Juliane Huthmann über den Fund auf dem Damaschkeplatz.

Das Neue Ulrichstor war Teil der ehemaligen Magdeburger Festungsanlage. Es war in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts als Ersatz für das Alte Ulrichstor errichtet worden. Letzteres befand sich etwas weiter östlich und musste im Zuge der westlichen Stadterweiterung abgerissen werden. Knapp 20 Jahre später wurde auch das Neue Ulrichstor schon wieder abgetragen, da es dem zunehmenden Verkehr nicht mehr gerecht wurde.

Pressetermin zu den archäologischen Ausgrabungen am Damaschkeplatz
Grabungsleiterin Juliane Huthmann
Blick auf die Überreste in Richtung Innenstadt
Grabungsleiterin Juliane Huthmann zeigt den Standort anhand eines alten Bauplans.
Überreste des Neuen Ulrichstores
Pressetermin zu den Ausgrabungen am Damaschkeplatz
Grabungsleiterin Juliane Huthmann erklärt die Lage des Tores.
Pressetermin zu den archäologischen Ausgrabungen auf der Großbaustelle
Arbeitsgeräte des Ausgrabungsteams
Dr. Götz Alper im Interview mit der Presse
Pressetermin zu den freigelegten Überresten des Neuen Ulrichstores
Überreste des Neuen Ulrichstores
Grabungsleiterin Juliane Huthmann mit den Überresten des Neuen Ulrichstores im Hintergrund
Ein alter Bebauungsplan des Neuen Ulrichstores
Die Südseite des Neuen Ulrichstores
Pressetermin zu den archäologischen Ausgrabungen

Das archäologische Ausgrabungsteam rund um Juliane Huthmann hat die Südseite des Tores freigelegt. Die Arbeiten dauerten rund eine Woche. Bis zum 8. Oktober 2018 ist das Team noch beschäftigt, Maß zu nehmen und so die Lage des Tores genau zu dokumentieren. Im Anschluss werden die Überreste abgerissen und somit das Baufeld für das Großbauvorhaben freigemacht. Der Fund ist aus geschichtlichen, wissenschaftlichen, technischen, künstlerischen, städtebaulichen oder volkskundlichen Gründen nicht so bedeutsam, dass er für die Öffentlichkeit erhalten werden muss.

Hintergrund
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts war in Magdeburg ein enormer Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen. Die Stadt brauchte Platz und erweiterte sich in der Folge unter anderem in Richtung Westen, also in Richtung Stadtfeld. Seit dem 18. Jahrhundert gehörte das Gebiet, für das sich bereits die Bezeichnung „Stadtfeld“ eingebürgert hatte, zum Vorgelände der Festung Magdeburg. 1896 wurden die strengen Festungsvorschriften aufgehoben und in dem Stadtteil setzte eine rege Bautätigkeit ein.

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