Natura 2000: Landesverwaltungsamt zu Gesprächen vor Ort - am 18. und 19. März in Magdeburg
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Natura 2000: Landesverwaltungsamt zu Gesprächen vor Ort – am 18. und 19. März in Magdeburg

Wie angekündigt hält das Landesverwaltungsamt (LVwA) an seinem Kommunikationskurs fest und lädt in den kommenden Wochen zur Einsichtnahme in die Abwägungsergebnisse zum Ausweisungsverfahren der Natura 2000-Landesverordnung ein.

Hierfür sind am 18. und 19. März 2019 in der Zeit von 9 bis 16 Uhr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVwA in der Julius-Bremer-Straße 8-10 anzutreffen. Das LVwA bittet um Anmeldung unter
https://lvwa.sachsen-anhalt.de/service/veranstaltungen/.

Darüber hinaus kann jederzeit auch direkt im LVwA in Halle (Saale) ein Termin zur Einsichtnahme vereinbart werden. Anmeldungen sind per Mail unter natura2000@lvwa.sachsen-anhalt.de möglich.

Die Einsichtnahme in die Ergebnisse der Abwägung ist nur möglich, wenn innerhalb des Verfahrens eine Stellungnahme eingereicht wurde. Aus rechtlichen Gründen kann ausschließlich in die Abwägung zur eigenen Stellungnahme Einsicht genommen werden. Ein Identifikationsnachweis ist nötig.

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Warum Naturschutz, warum NATURA 2000?
Vor mehr als 20 Jahren wurde das europaweite Schutzgebietsnetz „NATURA 2000“ ins Leben gerufen. Seitdem entstand ein Netzwerk aus Gebieten, um besonders wertvolle, seltene oder gefährdete Tiere und Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen. Über 25.000 Schutzgebiete ziehen sich durch ganz Europa. Im Bundesland Sachsen-Anhalt bestehen 266 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) und 32 Vogelschutzgebiete.

NATURA 2000 schützt Arten und Lebensräume
Alle Mitgliedsstaaten der europäischen Union haben sich zusammengetan und ein Netz an Schutzgebieten geschaffen, das sich durch ganz Europa zieht und die Schönheit und Vielfalt unserer Natur sichern hilft. Das Projekt trägt den Namen „NATURA 2000“ und ist bisher weltweit einmalig. Dabei haben sich die Länder darauf verständigt, eine bestimmte Anzahl von Gebieten, die besondere Biotope umfassen oder besonders schützenswerten Arten eine Heimat bieten, als NATURA 2000-Gebiete zu melden und zu sichern. In diesen Gebieten besteht das so genannte „Verschlechterungsverbot“. Das heißt, in diesen Gebieten ist ein günstiger Erhaltungszustand von schützenswerten Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten zu bewahren oder wiederherzustellen. Die Unterschutzstellung bedeutet nicht die Aufgabe der Nutzung der Gebiete, sondern zielt auf den Erhalt naturnah bewirtschafteter und dadurch artenreicher und vielfältiger Kulturlandschaften ab. Grundlage für die Entscheidung, welche Gebiete als NATURA 2000-Gebiete ausgewiesen werden, sind die EU-Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (kurz: FFH-Richtlinie) der EU. Beide Richtlinien bezeichnen schützenswerte Lebensraumtypen und sowie Tiere und Pflanzen. Auch Deutschland und somit Sachsen-Anhalt ist in dieses Netzwerk eingebunden.

Natura 2000-Landesverordnung
Durch einen Beschluss der Landesregierung vom 29.07.2014 sowie darauf basierendem Erlass des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt wurde das Landesverwaltungsamt aufgefordert, die bisher noch nicht nationalrechtlich gesicherten Natura 2000-Gebiete mittels einer landesweit gültigen Verordnung unter Schutz zu stellen.
Von 2014 bis 2017 erfolgte eine dem eigentlichen öffentlichen Beteiligungsverfahren vorgelagerte Einbeziehung von Verbänden der Nutzergruppen, Eigentümervertretern und Landkreisen sowie Kommunen. Im Rahmen dieser frühen Öffentlichkeitsbeteiligung wurden unter anderem Land- und Forstwirte, Jäger, Fischer und Angler sowie Vertreter der Landkreise, Bürgermeister und im Land Sachsen-Anhalt anerkannte Naturschutzvereinigungen über das Verfahren und geplante Schutzvorschriften informiert und erhielten die Möglichkeit, sich frühzeitig am Ausweisungsprozess zu beteiligen.

Das öffentliche Beteiligungsverfahren begann am 04. Oktober 2017.

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