Umfrage zur Elektromobilität in Magdeburg
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Umfrage zur Elektromobilität in Magdeburg

In einer Online-Befragung, die bis zum 2. November möglich ist, möchte die Stadtverwaltung die Meinung zur Elektromobilität in der Magdeburger Bevölkerung sammeln. Die Kenntnisse fließen in das Elektromobilitätskonzept der Landeshauptstadt ein. Die Kosten für das Konzept werden zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Umfrage zur Elektromobilität in Magdeburg ►Die Teilnahme an der Online-Befragung ist noch bis 2. November möglich.

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden maßgeblich in die finale Erarbeitung des Elektromobilitätskonzeptes der Landeshauptstadt einfließen. Dieses wird derzeit erstellt und im ersten Halbjahr 2022 vorliegen.

Welche E-Mobilität bietet Magdeburg?

Für die öffentliche Informationsveranstaltung zum Start der Befragung am 20. September hatte das Stadtplanungsamt verschiedene Pionier*innen und Alltagsanwender*innen der Elektromobilität dazu eingeladen, ihre Fahrzeuge, Produkte und Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Vorstellung verschiedener E-Fahrzeuge auf dem Konrad-Adenauer-Platz Magdeburg
E-Kleinstfahrzeug der Magdeburger Straßenreinigung
E-Lastenräder und E-Kleinwagen des Magdeburger Ordnungsamtes

So wurden unter anderem folgende Fahrzeuge zu sehen sein und vorgestellt:

  • eine Kleinstkehrmaschine des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes
  • Elektro-Fahrzeuge der MVB und des Ordnungsamtes
  • zwei „Paket-Raketen“ der Otto-von-Guericke-Universität
  • ein E-Lastenrad
  • ein e-Twingo (Renault)
  • e-Mini
  • ein e-208 (Peugeot)
  • ein Ioniq 5 (Hyundai)

Zugleich wurden durch Vertreter*innen des Stadtplanungsamtes und des von der Stadt beauftragten Ingenieurbüros Auskünfte zum geplanten Elektromobilitätskonzept gegeben und Fragen beantwortet.

Fuhrpark-Elektrifizierung und das Ladenetzwerk in Magdeburg

Es wurden auch Möglichkeiten zur Elektrifizierung des Fuhrparks am Beispiel des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs aufgezeigt. Basis ist eine umfassende Analyse des städtischen Fuhrparks sowie aller in Magdeburg zugelassenen Fahrzeuge und der bereits bestehenden Lademöglichkeiten. Darüber hinaus wird über die geplante Gestaltungsrichtlinie und das Standortkonzept für öffentliche Ladesäulen informiert. Mit einem Ingenieurbüro aus Hannover konnte ein kompetenter Partner für die Erarbeitung des Konzepts gewonnen werden. Die Kosten für das Konzept werden zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Hintergrund sind die immer drängenderen Herausforderungen des Klimaschutzes sowie Forderungen und Wünsche nach einer Verkehrswende. Mit dem Elektromobilitätskonzept der Landeshauptstadt sollen Wege aufgezeigt werden, wie der Anteil von Verbrennerfahrzeugen reduziert werden kann. Es wird damit den Zielen der Projekte Verkehrsentwicklungsplan VEP2030plus und Masterplan 100% Klimaschutz entsprechen. In Magdeburg ist seit 1899 mit der Straßenbahn Elektromobilität auf der Schiene und seit einigen Jahren auch auf der Straße gelebter Alltag.