Projekt des Stadtarchivs - Magdeburger Spuren
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Projekt des Stadtarchivs – Magdeburger Spuren

Während des Dreißigjährigen Krieges ist mit dem historischen Ratsarchiv 1631 auch ein Stück des Gedächtnisses der Stadt zerstört worden. Dieser Verlust beeinträchtigt Forschung und Erinnerungskultur bis heute. Das Projekt „Magdeburger Spuren“ des Stadtarchivs versucht die Überlieferungen vor 1631 wiederherzustellen und lädt am 5. September zu einem Workshop. Zeitgleich wird die zugehörige Internetseite freigeschaltet.

Historische, rote Wachssiegel an einem Vertrag © Stadtarchiv Braunschweig
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© Stadtarchiv Braunschweig

Workshop stellt erste Funde vor und lädt zum Mitmachen ein

Dank einer überregional weiten Vernetzung blickt die Stadt Magdeburg auf eine reiche Vergangenheit. Durch dieses Netzwerk kann auf das kollektive Gedächtnis Europas zurückgegriffen werden, um die Geschichte der Elbestadt vor der Zerstörung des historischen Stadtarchivs wiederherzustellen. Das wusste bereits Otto von Guericke: Er begann nach dem Dreißigjährigen Krieg, Kopien aus auswärtigen Archiven von Wien bis Lübeck zu beschaffen, um die Rechtstitel seiner Stadt zu sichern.

Mithelfen: Magdeburgs Spuren im Gedächtnis Europas

Über das Projekt und erste Ergebnisse informiert ein Workshop am Donnerstag, den 5. September 2019, um 16.00 Uhr im Stadtarchiv in der Mittagstraße 16. Dann wird auch die neue Projektseite Magdeburger Spuren freigeschaltet. Studierende aus Potsdam und Leipzig, die im Projekt mitgearbeitet haben, werden von ihren Erfahrungen berichten. Wer die Stadtgeschichte liebt und selbst mitmachen möchte, kann sich ganz konkret einbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um Anmeldung bis zum 1. September wird gebeten.

Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer Magdeburger Spuren

Magdeburger Stadtarchiv bringt Guerickes Idee ins 21. Jahrhundert

Mit dem Projekt „Magdeburger Spuren“ hat das Stadtarchiv die Idee Guerickes aufgegriffen und dank „Digital Humanities“ ins 21. Jahrhundert übersetzt. Digital Humanities, also die digitalen Geisteswissenschaften, nutzen computergestützte Verfahren und digitale Ressourcen, um die zerstörten Überlieferungen vor 1631 virtuell zu rekonstruieren und nutzbar zu machen.