Magdeburg erhält ein Zentrum für künstliche Intelligenz
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Magdeburg erhält ein Zentrum für künstliche Intelligenz

Im neuen Zentrum sollen Methoden und Algorithmen zur künstlichen Intelligenz erforscht und entwickelt werden, die konkret in der Industrie Anwendung finden. Unter dem Namen „Centrum für Industrielle Intelligenz“ forschen das Fraunhofer-Institut und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit weiteren Institutionen und Unternehmen.

Während der Gründungsveranstaltung am 23. Mai skizzierte der wissenschaftliche Leiter des „Centrums für Industrielle Intelligenz“, kurz CII, Professor Udo Seiffert die Ziele:

„Wir wollen mit diesem neuen Zentrum die KI-Forschung am Standort Magdeburg sichtbarer und greifbar für die Unternehmen machen. Für sie wollen wir konkrete, individuelle Angebote und Produkte auf Basis von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens entwickeln.“

Wichtiges Zukunftsthema für Sachsen-Anhalt

Die große Komplexität und Vielzahl der Themen rund um die künstliche Intelligenz erfordert das Bündeln vorhandener Kompetenzen. Das CII soll künftig die wissenschaftliche Expertise und die Bedarfe von Unternehmen zusammenführen. Die Forschungseinrichtung vernetzt Wissenschaftler sowie nationale und internationale Experten. Seitens des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt betonte Staatssekretär Dr. Jürgen Ude:

„Künstliche Intelligenz ist ein absolutes Zukunftsthema, das in viele Bereiche ausstrahlt. Umso wichtiger ist es, dass wir durch die neue Allianz die Weichen stellen, um Forschung zu stärken und entsprechende Anwendungen in die Industrie zu bringen.“

Gründung CII Magdeburg 2 Foto: Fraunhofer IFF, Viktoria Kuehne
KI Anwendungen in der Produktion Foto: Fraunhofer IFF, Andreas Süß
Interaktion zwischen Mensch und Roboter Foto: Fraunhofer IFF

Alle Beteiligten werden profitieren

Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft begrüßen die Gründung des Zentrums. Die Bedeutung der künstlichen Intelligenz wächst und stellt die deutsche Wirtschaft vor eine große Herausforderung, um nicht den Anschluss zu verlieren. Marco Langhof, Vorsitzender des IT-Verbandes Sachsen-Anhalt betont die überlebenswichtige Rolle der künstlichen Intelligenz für die gesamte Wirtschaft. Über die Grundlagenforschung hinaus käme es jetzt auf schnellstmöglich produktive und praxistaugliche Lösungen an. Das Zusammenführen der wissenschaftlichen Expertise der OVGU und der vielfältigen Anwendungen des Fraunhofer IFF im realen industriellen Umfeld ist ein attraktives Angebot an die Wirtschaft des Landes.

Ausführlichere Informationen erhalten sie auf den Seiten­ Centrum für Industrielle Intelligenz.

Quelle: Fraunhofer IFF