Wissenschaft im Kino
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Magdeburger Wissenschaftler kommen ins Kino

“Wissenschaft im Kino“ ist eine neue Veranstaltungsreihe, die zwei unterschiedliche Formate – Film und Diskussion – mit der Wissenschaft verknüpft.

Viele Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilme greifen wichtige gesellschaftliche Fragen auf. Aber wie real ist das Dargestellte oder ist doch nur alles reine Fiktion? Was verbirgt sich hinter dem Thema? Oft bleiben nach dem Kinoerlebnis Fragen offen.

Mit dem Wissenschaftskino wird eine Möglichkeit geschaffen, genau diese Fragen nach dem Filmerlebnis mit Experten zu diskutieren. „Wissenschaft im Kino“ verknüpft zwei unterschiedliche Formate – Film und Diskussion – mit der Wissenschaft und lädt zum Dialog zwischen interessierten Bürgern und Wissenschaftlern ein.

Die Veranstaltungsreihe ist in Kooperation mit den Magdeburger Wissenschaftseinrichtungen und dem ARTist! e.V. / Kulturzentrum Moritzhof entstanden. Bei „Wissenschaft im Kino“ beantworten Wissenschaftlerinnen und Forscher Fragen zum gezeigten Film und geben gleichzeitig einen kurzen Einblick in ihre Forschungsarbeiten. Nach einer erfolgreichen Premiere im November 2018 sind für das Jahr 2019 weitere Folgen im Januar, März, Juni und Oktober 2019 geplant.

Termine 2019

30. Januar 2019, 18:00 Uhr 
A Plastic Ocean

mit Prof. Gilian Gerke von der Hochschule Magdeburg-Stendal

„A Plastic Ocean" ist ein abendfüllender Abenteuer-Dokumentarfilm, der die Konsequenzen der globalen Wegwerfgesellschaft beleuchtet. Darin reist ein internationales Team von Abenteurern und Forschern um den Globus und erforscht die lauernden Gefahren im einmal so klaren Wasser der Weltmeere. Die Resultate werden die Zuschauer genauso überraschen, wie auch die Filmcrew überrascht wurde: Es werden einmalige Bilder von Meeresbewohnern, Plastikverschmutzung und auch deren Konsequenzen für unsere eigene Gesundheit gezeigt.

31. März 2019, 15.00 Uhr
Alles steht Kopf

mit Prof. Dr. Constanze Seidenbecher und Dr. Max Happel vom Leibniz-Institut für Neurobiologie

In prämierten Animationsfilm "Alles steht Kopf" wirft der Zuschauer einen Blick in die Emotionswelt der elfjährigen Riley. Die fünf Grundemotionen Freude, Angst, Wut, Ekel und Kummer entwickeln dabei ein  Eigenleben. Als Rileys Familie eines Tages vom Land in eine fremde große Stadt zieht, sind die Emotionen gefragt, Riley durch die bislang schwerste Zeit ihres Lebens zu helfen. Es beginnt eine aufregende Reise durch ihnen unbekannte Hirnregionen wie das Langzeitgedächtnis, das Fantasieland, das abstrakte Denken und die Traum Studios, die von den beiden Emotionen alles abverlangt. 

06. Juni 2019, 18:00 Uhr
A bottled life

mit Prof. Dietrich Borchardt vom Helmholt-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Während die Weltbevölkerung rasant wächst, wird sauberes Wasser immer mehr zur Mangelware. "Bottled Life" dokumentiert das boomende Geschäft mit dem Trinkwasser in der Flasche. Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen.

15. Okotober 2019, 18:00 Uhr
Back for good

mit Dr. Friedhelm Schmitt von der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Magdeburg

Drei Frauen, eine Familie: Monika, die Mutter, Angie, die ältere Schwester, und Kiki, das Nesthäkchen. Angie ist ein Reality-TV-Sternchen, das sich hartnäckig an seine verblassende Karriere klammert. Frisch aus dem Drogenentzug entlassen, steht sie plötzlich ohne Geld, Freunde und Wohnung da und ist dazu verdammt, zurück zu ihrer Mutter ins verhasste Heimatkaff zu ziehen. Schwer hat es auch Angies pubertierende Schwester Kiki. Wegen ihrer Epilepsieerkrankung besteht Mutter Monika darauf, dass sie einen kuriosen Schutzhelm trägt. Die Folge: Kiki wird gemieden und gemobbt, ihr Leben ist längst genau die Hölle, vor der ihre Mutter sie eigentlich bewahren will. Als Angie die Luftmatratze neben Kikis Bett bezieht, erscheint sie als perfekte Ratgeberin, um sich aus dieser sozialen Isolation herauszustrampeln, und die beiden kommen sich näher. Was anfänglich nach einer Katastrophe aussieht, wird für alle drei Frauen zur Chance, sich zu verändern.  (Berlinale 2017; Filmdatenblatt)