Künstlerateliers der Landeshauptstadt Magdeburg
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Künstlerateliers der Landeshauptstadt Magdeburg

Seit 1999 verfügt die Landeshauptstadt Magdeburg über sieben großzügige Ateliers, in denen Künstler*innen, nachdem sie sich im Kulturbüro beworben haben und vom Kunstbeirat ausgewählt wurden, mietfrei arbeiten können.
Die vom Architekten Tessenow 1937 für die Wehrmacht errichteten Panzer- und Kraftfahrzeuggaragen bilden ein denkmalgeschütztes Ensemble, das zur Bundesgartenschau 1999 einer neuen Nutzung zugeführt wurde. Die Garage 3 wurde in diesem Zusammenhang vor 20 Jahren saniert und in Künstlerateliers umgestaltet. Grundsatz hierbei war, den Künstler*innen eine lichtdurchflutete Atmosphäre zu bieten, die das notwendige Ambiente für den Schaffensprozess der Stipendiat*innen bildet. 

Durch die mietfreie Bereitstellung der sieben Werkstätten unterstützt die Landeshauptstadt Künstlerinnen und Künstler. Die Nutzer*innen tragen lediglich die Betriebskosten für das jeweilige Atelier. Die Studios verfügen über eine rund 50 Quadratmeter große Arbeitsfläche, sind 4,30 Meter hoch und haben einen ebenerdigen Zugang, der den Transport von schweren Arbeiten vereinfacht. Darüber hinaus hat jedes Atelier einen Raum im Dachgeschoss mit rund 35 Quadratmetern.

Die Stipendiat*innen der Tessenowgaragen nehmen an den jährlich stattfindenden zwei Tagen der Offenen Ateliers des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V. teil, die der Berufsverband jeweils im September veranstaltet. Außerdem treten die Künstlerinnen und Künstler mit eigenen Ausstellungen und Aktionen in die Öffentlichkeit.

 

Aktuell arbeiten folgende Künstler in den Ateliers:

Marc Haselbach, Berlin (Atelier 1), Rolf Peter Jasper, Magdeburg (Ateliers 2), Oliver Scharfbier, Berlin (Atelier 3), Anne Rose Bekker, Wanzer (Atelier 4), Max Grimm, Magdeburg(Atelier 5), Sebastian Herzau, Halle und Magdeburg (Atelier 6), Wulf Mohrmann, Magdeburg (Atelier 7).

Belegung der Künstlerateliers seit 1999