Magdeburger Stadtschreiber
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Magdeburger Stadtschreiber-Stipendium

Die Landeshauptstadt Magdeburg vergibt seit dem Jahr 2013 jährlich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein Stadtschreiberstipendium. Voraussetzung ist, dass er oder sie vom 1. März bis 30. September in Magdeburg lebt und arbeitet. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 1.200 Euro. Eine mietkostenfreie Wohnung stellt die Stadtverwaltung zur Verfügung.

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Wer erhält das Stadtschreiberstipendium der Landeshauptstadt Magdeburg 2020?

Jörg Menke-Peitzmeyer wird der neue Stadtschreiber von Magdeburg. Eine Jury unter Vorsitz des Beigeordneten Prof. Dr. Matthias Puhle hatte seine Bewerbung aus einer Vielzahl eingereichter Vorschläge ausgewählt. Der in Anröchte geborene und jetzt in Berlin lebende Literat ist Autor von fast dreißig Theaterstücken und zwei Romanen.

Aktuell hat er der Konzeption eines neuen Stücks begonnen, das den Arbeitstitel „Sparwasser“ trägt. Die Handlung des Stücks spielt im Jahre 1974 und erzählt eine Art umgekehrte Republikflucht. Ein Junge, beheimatet im Westen, möchte in den Osten reisen, um dort sein großes Idol Jürgen Sparwasser kennenzulernen.

Als Stadt mit einem großen Herzen für den Sport, insbesondere Ballsport, freut sich Magdeburg auf den neuen Stadtschreiber, der am 01. März 2020 sein Amt antreten wird.

                    

Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium

Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium

Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium wurde erstmalig 2012 im Zuge der Bewerbung Magdeburgs um den Titel "Kulturhauptstadt 2020" eingerichtet und im Jahr darauf erstmals vergeben. Es dient hauptsächlich der Unterstützung des schriftstellerischen Schaffens des Stadtschreibers / der Stadtschreiberin.
Die Landeshauptstadt erwartet darüber hinaus, dass der / die Stadtschreiber*in die Stipendiatenzeit weitgehend in Magdeburg verbringt und mit seinen / ihren künstlerischen Mitteln Geschichte und Gegenwart der Stadt reflektiert. Er / sie sollte sich gern mit dem urbanen Leben und den literarisch-kulturpolitischen sowie künstlerischen Traditionen der Stadt befassen, sich in laufende Prozesse einmischen und die individuelle „Außensicht“ in einem literarischen oder literarisch-publizistischen Beitrag öffentlich machen und zur Diskussion stellen, um die Kommunikation in der Stadt weiter zu befördern und anzuregen.

Das Stipendium wird für Wortkünstlerinnen und -künstler wie Autoren, Publizisten, schriftstellerisch tätige Künstlerinnen bzw. Künstler ausgeschrieben, die bereits eine selbstständige, nicht im Eigenverlag herausgegebene Publikation vorweisen können.

Der / die Stipendiat*in sollte außerdem bereit sein, neben dem Textbeitrag bzw. mit dem entstandenen Textbeitrag mindestens eine Vorstellungs- bzw. Antrittslesung aus eigenen Texten, zwei bis drei Schullesungen sowie eine Abschlusslesung im September während der Magdeburger Literaturwochen durchzuführen.

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zuletzt aktualisiert am 10.12.2019