Ausbildung zum/ zur Notfallsanitäter/ in
Hilfsnavigation
D115 Ihre Behördennummer

Ausbildung zum/ zur Notfallsanitäter/ in

Ausbildungsinhalte

  • Notfallsituationen bei Menschen aller Altersgruppen sowie Gefahrensituationen erkennen, erfassen und bewerten
  • Rettungsdienstliche Maßnahmen und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr auswählen, durchführen und auswerten
  • Kommunikation und Interaktion sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebedürftigen Menschen unter Berücksichtigung des jeweiligen Alters sowie soziologischer und psychologischer Aspekte
  • Abläufe im Rettungsdienst strukturieren und Maßnahmen in Algorithmen und Einsatzkonzepte integrieren und anwenden
  • Das Arbeiten im Rettungsdienst intern und interdisziplinär innerhalb vorhandener Strukturen organisieren
  • Handeln im Rettungsdienst an Qualitätskriterien ausrichten, die an rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen orientiert sind
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken, lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notartzes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung durchführen
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • Auf die Entwicklung des Notfallsanitäterberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten

Entwicklung

Nach der Erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum / zur Notfallsanitäter/in erfolgt die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf und der Vorbereitungsdient zum/zur Brandmeister-Anwärter/in schließt sich an. Dieser findet im Beamtenverhältnis auf Widerruf statt.

Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate und
beinhaltet den Grundlehrgang an einer
Landesfeuerwehrschule, die Führungsausbildung für die Laufbahngruppe 1 und Praktika bei der
Berufsfeuerwehr Magdeburg auf den einzelnen Feuerwachen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Laufbahnausbildung erfolgt zunächst der Einsatz als Brandmeister/-in im Brandbekämpfungs– und Hilfeleistungsdienst sowie als Notfallsanitäter/-in im
Rettungsdienst.

Im Verlauf der Beamtenlaufbahn ergeben sich verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. So kann sich der/die Mitarbeiter/-in im technischen
Bereich als Gerätewart/-in oder in den Bereichen „Höhenrettung“ und „Taucher“
weiterentwickeln.

Voraussetzungen

Am Tag der Einstellung muss das 18. Lebensjahr vollendet, aber das Höchstalter von 24 Jahren darf nicht überschritten sein.

Voraussetzungen sind neben der gesundheitlichen Eignung, körperliche Fitness und Teamfähigkeit. Ein guter Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand, gute Allgemeinbildung und gute Kenntnisse in Biologie und Chemie sowie eine gute mündliche Ausdrucksweise werden erwartet.

Bewerber sollten engagiert, belastbar, verantwortungsbewusst, zielstrebig und selbstständig sein und noch keine abgeschlossene Erstausbildung haben.

Die theoretische Ausbildung finden im Blockunterricht statt. Das bedeutet dass man mehrere Wochen am Stück in der theoretischen Ausbildung ist. Es werden berufstypische Fächer wie Anatomie unterrichtet. Nach der Hälfte der Ausbildung wird eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung absolviert.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren gliedert sich in nachfolgend aufgeführte Abschnitte:

1. Vorauswahl

In der Vorauswahl erfolgt anhand der Bewerbungsunterlagen eine Überprüfung, ob die Voraussetzungen formal erfüllt sind.

2. Psychologischer Eignungstest

Der Test wird durch die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. durchgeführt und ausgewertet. Im Ergebnis wird jedem Bewerber ein Eignungswert zugeordnet. (siehe auch www.dgp.de)

3. Physische Eignungsdiagnostik

Es wir in mehreren Übungen die physische Leistungsfähigkeit ermittelt. Des Weiteren wird überprüft, ob der/die Bewerber/-in schwimmen und tauchen kann.

4. Überprüfung der handwerklichen Fähigkeiten

Die Überprüfung soll zeigen, mit welchem Geschick alltäglich anfallende Arbeiten und Aufgabenstellungen absolviert werden.
Außerdem wird das Verhalten beim Besteigen einer 30 Meter Feuerwehrdrehleiter und das Bewegen unter Atemschutz getestet.

5. Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist der letzte Schritt im Auswahlverfahren. Es rundet das Bild des sich Bewerbenden ab. Hieran anschließend erfolgt die Auswahl der geeigneten Bewerber.

Kontakt

Stabsstelle Aus- und Fortbildung | Innere Organisation
Stabsstellenleiter
Peter-Paul-Straße 12
39106 Magdeburg
+ 49 391 5 40 - 11 81(Geschäftszimmer)
feuerwehr@magdeburg.de (Geschäftszimmer (für Terminsachen))