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Magdeburger Stadtschreiberin 2017
Inger-Maria Mahlke

Stadtschreiberin Inger-Maria Mahlke und Kulturbeigeordneter Prof. Matthias Puhle
Stadtschreiberin Inger-Maria Mahlke und Kulturbeigeordneter Prof. Matthias Puhle

Die gebürtige Hamburgerin Inger-Maria Mahlke war vom 1. März bis 30. September 2017 sieben Monate lang Magdeburgs Stadtschreiberin. Geplant war, während des Arbeitsstipendiums ihren vierten Roman zu beenden. Vor der Aufnahme ihrer Stadtschreiberinnen-Tätigkeit lebte Mahlke in Berlin. Sie folgte auf Werner Fritsch, Peter Wawerzinek, Anja Tuckermann und Bernd Wagner.

Inger-Maria Mahlke studierte Rechtswissenschaften an der FU-Berlin und arbeitete an Drittmittel-Forschungsprojekten des Lehrstuhls für Kriminologie mit Prof. Klaus Hoffmann-Holland zusammen. Seit 2010 ist sie als freie Autorin tätig.

Sie ist Preisträgerin des 17. Open Mike 2009. Für den Roman Silberfischchen gewann Inger-Maria Mahlke 2010 den zum ersten Mal vergebenen und mit 5000 Euro dotierten Klaus-Michael Kühne-Preis des Harbour Front Literaturfestivals in Hamburg.
2012 erhielt die Autorin den Ernst-Willner-Preis bei den „Tagen der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt für einen Auszug aus ihrem zweiten Roman „Rechnung offen“. Er wurde von Kritik und Leserschaft gefeiert und 2014 mit dem Karl-Arnold-Preis der Akademie der Künste und Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Ein Arbeitsstipendium im Jahr 2013 führte Mahlke ins Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop. Im darauffolgenden Jahr wurde sie mit einem Stipendium des Berliner Senats geehrt. Ihr Roman „Wie ihr wollt“ wurde für die Longlist des deutschen Buchpreises 2015 nominiert.

2018 wurde ihr Roman Archipel mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Mahlke ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.