Tipps für die Nutzung der Biotonne im Sommer
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Tipps für die Nutzung der Biotonne im Sommer

Neben der herkömmlichen Biotonne bietet der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb (SAB) seit einigen Jahren die sogenannte „Biotonne plus“ an. Gegen eine geringfügig höhere Gebühr im Vergleich zur herkömmlichen Biotonne können Eigentümer*innen die Biotonne mit speziellem Filterdeckel per Post, E-Mail oder persönlich beim Abfallwirtschaftsbetrieb beantragen.

Ein spezielles Substrat im Deckel der „Biotonne plus“ verhindert, dass unangenehme Gerüche die Tonne verlassen und Ungeziefer und Insekten anlocken. Das natürliche Substrat auf der Basis von Kokosfasern ist mit Mikroorganismen versetzt. Der Filterdeckel sorgt zudem mit seinem Gewicht und seiner zusätzlichen Gummilippe für einen festen und dichten Verschluss der Biotonne. So können anlockende Gase nicht entweichen, das Eindringen von Schädlingen wird verhindert. Damit das Prinzip wirkt, muss der Deckel immer geschlossen gehalten werden. Dadurch wird ein feuchtes Milieu in der Biotonne gefördert, was hier gewollt ist. Es trägt ebenfalls dazu bei, dass der Inhalt bei der Leerung besser herausrutscht und die Tonne weniger Anhaftungen hat.

Biotonne plus bestellen

Weitere Informationen und das Formular zur Beantragung der „Biotonne plus“:

Hinweis: Die Tonnenbestellung kann nur durch Eigentümer*innen, Hausverwaltungen oder deren Beauftragte erfolgen.

Bei Fragen zum Filterdeckel steht die Abfallberatung unter der Rufnummer 0391/5 40 46 66 zur Verfügung.

Wieso Bioabfälle in der Biotonne sammeln?

Seit 2015 sind Städte und Gemeinden in Deutschland verpflichtet, ihren Bürger*innen ein System zur Getrenntsammlung von Bioabfällen, also Küchen- und Gartenabfällen, bereitzustellen. Der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb Magdeburg hat bereits Jahre vor dieser gesetzlichen Pflicht den Magdeburger*innen diese Sammlung mit der Biotonne ermöglicht. Die gesammelten biologischen Abfälle können zu Biogas und Kompost verwertet werden. Daher ist eine sorgsame und störstofffreie Sammlung wichtig.

Keine Störstoffe in die Biotonne

Fehlwürfe jeglicher Art sowie in Kunststofftüten (auch in kompostierbaren) verpackter Bioabfall, einschließlich verpackter Lebensmittel, gehören nicht in die braune Biotonne. Diese Fehlwürfe stören den Verwertungsprozess und müssen der preisintensiveren Verbrennung zugeführt werden. Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) landen deutschlandweit immer noch 39 Prozent des Bioguts im Restabfall und nicht wie vorgesehen in der Biotonne. Eine im Jahr 2016 durchgeführte Restabfallanalyse in Magdeburg ergab einen ähnlichen Wert von 39,6 Prozent.

Sie wollen mehr wissen?

Weitere Informationen rund um das Thema „Biotonne“ gibt es hier.  Dort sind außerdem Informationen zur Aktion #wirfuerbio „Kein Plastik in die Biotonne!“ und zu den Ergebnissen aus dem Pilotprojekte „Biotonne mit Filterdeckel“ zu finden.

Bei Fragen zum Thema Abfalltrennung hilft das Abfall-ABC. Zusätzlich steht hier weiteres Informationsmaterial zur Abfalltrennung (Flyer, Informationsblätter) zum Download zur Verfügung.