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Hecken und Feldgehölze außerhalb erwerbsgärtnerisch genutzter Flächen

Hecken und Feldgehölze sind kleinere, oft linienhafte, gehölzbestandene Flächen. Feldgehölze und Hecken können von Bäumen und Sträuchern oder nur von Sträuchern gebildet werden. Feldgehölze sind i.d.R. mehrschichtig aufgebaut und bestehen aus überwiegend gebietseigenen Gehölzen. Die Gehölzartenzusammensetzung kann sehr unterschiedlich sein. Eine Zuordnung zu bestimmten Waldgesellschaften ist im  Allgemeinen nicht möglich, da aufgrund der geringeren Größe meist kein Waldinnenklima herrscht und daher meist keine waldtypische Krautschicht entwickelt ist. Neben verschiedenen mesophilen Waldarten können Ruderalisierungs- und Eutrophierungszeiger oder auch Gräser in den Vordergrund treten. Häufig ist eine Beeinflussung durch angrenzende Intensivbewirtschaftung oder landwirtschaftliche Ablagerungen vorhanden.

Feldgehölz am Rauhen Loch

Das sogenannte Rauhe Loch ist ein kleines, lichtes Feldgehölz im Bereich einer ehemaligen Abgrabung aus alten Silberweiden und einem kleinen Tümpel. Das ehemals südlich angrenzende Schilfröhricht ist nicht mehr existent. Nordwestlich geht das Gehölz in eine ca. 10 m breite Rinne mit geringem Wasserstand über. Es ist ein wichtiges Laichgewässer für Lurche, u.a. für den Laubfrosch.

Hecken südlich von Randau

Dornstrauchhecken am Wegrand mit z. T. nitrophilen, z. T. trocken-mageren Säumen.
Die ursprünglich zwei Teilflächen bilden durch Nachpflanzungen und Gehölzsukzession einen lockeren Verbund. Die Hecken sind wichtiges Strukturelement in der ausgeräumten Ackerlandschaft und tragen zur Herstellung eines Biotopverbundes zwischen der Überflutungsaue der Elbe und der Alten Elbe bei. Sie sind außerdem wichtiges Vogelbrut- und Nährgehölz.