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Deutscher Historischer Städteatlas
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Deutscher Historischer Städteatlas

Magdeburg wird als erste Großstadt Mitteldeutschlands im Deutschen Historischen Städteatlas vertreten sein.
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Das Magdeburger Stadtarchiv kooperiert mit dem Institut ...
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Wiedereröffnung des Lesesaals

Wiedereröffnung des Lesesaals

Laut der 10. SARS-EindVO kann das Stadtarchiv ab 9. März 2021 seinen Lesesaal wieder zu den gewohnten Zeiten für Besucher öffnen.
Die Benutzung ist nur ...
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Entsäuerungsaktion 2020 im Stadtarchiv
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Entsäuerungsaktion 2020 im Stadtarchiv

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Nachdem der Landtag von Sachsen-Anhalt im Herbst 2018 das „Konzept zur Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes“ gebilligt und das ...
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Online-Recherche

Onlinepräsenz des Stadtarchivs

Nachfolgend finden Sie diverse Portale, auf denen das Stadtarchiv Magdeburg präsent ist.

Findbuch.net

Seit Juni 2013 besteht die Möglichkeit, in einigen Findbüchern des Stadtarchivs online zu recherchieren. Schrittweise werden weitere Findhilfsmittel online zur Verfügung gestellt. Die bereits recherchierbaren Bestände sind hier zu fi nden.

Externer Link: https://www.stadtarchiv-magdeburg.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3735

Archivportal-D

Das Archivportal-D bietet einen kostenlosen, spartenspezifi schen Zugang zu archivischen Erschließungsinformationen wie Beständeübersichten und Findbücher sowie digitalisiertes Archivgut wie Dokumente, Fotografi en und Objekte. Das Stadtarchiv Magdeburg ist seit dem Start 2014 auf dem Archivportal vertreten.

Externer Link: https://www.archivportal-d.de/

Ancestry

Ancestry ist eine Online-Plattform für Ahnenforschung und ermöglicht seinen Mitgliedern den digitalen Zugriff auf historische Urkunden und die Stammbaumerstellung. Auf Ancestry.de sind derzeit über 500 Millionen deutschsprachige Dokumente online durchsuchbar und im Original einzusehen. Unter anderem befi nden sich in den Datenbanken Geburts-, Sterbe- und Heiratsurkunden, Passagier-/ Ein- und Auswanderungslisten, Kirchenbücher, Verlustlisten und Militärregister sowie historische Telefon- und Adressbücher. Aus den Beständen des Stadtarchivs sind die Geburtsregister von 1874 bis einschließlich 1903, Heiratsregister von 1874 bis einschließlich 1923 und Sterberegister von 1874 bis einschließlich 1950 auf Ancestry.de recherchierbar. Die Anzahl der Datensätze beläuft sich auf ca. 1,3 Millionen. Im Lesesaal des Stadtarchivs ist die Ancestry-Nutzung kostenfrei.

Externer Link: https://www.ancestry.de/

Magdeburger Spuren

Beim Untergang von Magdeburg im Dreißigjährigen Krieg ist auch das Ratsarchiv vollständig verbrannt. Der Verlust des Stadtgedächtnisses, durch weitere Vernichtung der Altbestände 1945 verstärkt, beeinträchtigt bis heute Forschung und Erinnerungskultur. Das Projekt geht auf Spurensuche im kollektiven Gedächtnis Europas. Die systematische Zusammenführung von Gegenüberlieferung aus anderen Archiven ermöglicht es, die Lücken in der städtischen Erinnerung zu schließen. Durch Digitalisierung und Erschließung entsteht ein virtuell rekonstruiertes Stadtarchiv, das komplett online nutzbar ist.

Externer Link: https://www.magdeburger-spuren.de/de/

Magdeburger Moderne

Das Bild vom Magdeburg der 1920er Jahre ist von zeitgenössischen Fotografi en geprägt. Das Stadtarchiv Magdeburg veröffentlicht aus dem Fotobestand des Magdeburger Hochbauamts etwa 1.200 Aufnahmen in einer Onlineausstellung mit 30 Kapiteln. Diese umfangreiche Sammlung gewährt manchen unverstellten Einblick in eine Zeit des Aufbruchs. Diese Präsentation ist der Auftakt für eine neue Plattform, auf der das Stadtarchiv Magdeburg digitalisiertes Archivgut aus ausgewählten Beständen online veröff entlicht. Maßgeschneiderte Angebote zur Magdeburger Stadtgeschichte ergänzen so unsere Präsenz auf Portalen wie Archivportal-D oder Ancestry.de.

Externer Link: www.magdeburger-moderne.de

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Kurzporträt

Das Stadtarchiv ist das historische Gedächtnis der Landeshauptstadt Magdeburg.

Es verwahrt das Schriftgut und die digitalen Unterlagen, die bei der Stadtverwaltung und ihren Einrichtungen entstanden sind. 

Das Endarchiv umfasst das Archivgut und die archivischen Sammlungen. Das älteste Original ist eine in Magdeburg ausgestellte Urkunde vom 3. Mai 1272. Aufgrund der Zerstörung der Stadt im Dreißigjährigen Krieg stammen die Bestände überwiegend aus dem Zeitraum von 1632 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Darunter befinden sich neben den Akten der ehemaligen Altstadt auch Archivalien aus den eingemeindeten Städten und Dörfern, Nachlässe sowie Unterlagen städtischer Betriebe. Im Stadtarchiv werden verschiedene Sammlungen geführt, so für Fotos, Plakate, Zeitungen, Karten und Pläne, Stiche, Münzen, Medaillen, Siegelstempel oder zur Zeitgeschichte.

Das Verwaltungsarchiv beinhaltet das dienstliche Schriftgut der Ämter, Dezernate und Fachbereiche, welches nicht mehr ständig für deren Tätigkeit benötigt wird, aber noch Aufbewahrungsfristen unterliegt. 

Der Bauaktenbestand enthält die Bauakten der Stadt Magdeburg sowie der eingemeindeten Orte. Eine Akteneinsicht kann in der Regel nur durch den Eigentümer oder einen Bevollmächtigten des Eigentümers erfolgen.

Die Archivbibliothek ist eine Präsenzbibliothek. Sie umfasst ca. 23.000 Medien. Neben allgemeinen Nachschlage- und Geschichtswerken enthält die Bibliothek als besonders wichtige Bestände Magdeburgica, alte, meist zeitgenössische Drucke zur Geschichte der Stadt Magdeburg seit dem 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Rechtsgeschichte, Quellenkunde u.v.a.m. Die Bücher können vor Ort eingesehen werden.

Weitere Informationen zu unseren Angeboten erhalten Sie in unseren neuen Flyern Digitaler Lesesaal, Benutzung und Bestände.

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Benutzung

Die Benutzung erfolgt auf der Grundlage der Benutzungssatzung des Stadtarchivs.
Jeder kann das Archivgut im Stadtarchiv benutzen, soweit schutzwürdige Belange Dritter und der Erhaltungszustand des Archiv-, und Bibliotheks- und Sammlungsgutes dies zulassen. Eine gedruckte Bestandsübersicht ist vorhanden und kann käuflich erworben werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Reproduktionen anfertigen zu lassen, wenn dies der Erhaltungszustand der Archivalien zulässt. Sie können die Reproduktionen als Digitalisat auf CD, per Download oder als Papierkopie erhalten. Die Gebühren des Stadtarchivs sind in der Verwaltungskostensatzung der Landeshauptstadt Magdeburg unter Punkt 2 sowie Punkt 11 geregelt.

Ein Kostenbeispiel finden Sie hier.

Das Stadtarchiv verfügt über 5 Lesegeräte (davon zwei Readerprinter) für die Benutzung von verfilmten Unterlagen, da aus Gründen der Bestandserhaltung einige Originale nicht mehr zur Benutzung herausgegeben werden können.

Lesegerät im Stadtarchiv

Darüber hinaus stehen den Benutzern drei PCs für die Datenbankrecherche zur Verfügung.
Auch im Internet kann über die Portale Archivportal-D und findbuch.net in einigen Beständen des Stadtarchivs recherchiert werden.
Die Nutzung eigener Laptops ist erlaubt. Es besteht die Möglichkeit zur Internetrecherche.

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Formulare

Öffentlichkeitsarbeit

 

Nähere Informationen zu den Publikationen finden Sie hier: Veröffentlichungen des Stadtarchivs

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Geschichte



 
Schriftstück Otto von Guerickes d. J. von 1681
Schreiben Otto von Guerickes des Jüngeren an den Rat der Stadt Magdeburg von 1681, Rep. A I, P 27 Band 3

Das Archiv ist bereits im 13. Jahrhundert nachweisbar.
Während der Zerstörung Magdeburgs im Dreißigjährigen Krieg wurde auch das mittelalterliche Ratsarchiv vernichtet.

Anfang des 19. Jahrhunderts erwachte das Interesse für die archivische Überlieferung. Im Jahr 1826 übernahm der Ratsbibliothekar Gerloff das Archiv. Die Verwaltung von Archiv und Bibliothek blieb bis 1913 in einer Hand. Ab dem 1. Oktober 1913 war es Dr. Ernst Neubauer möglich, sich ausschließlich der Verwaltung und Auswertung des Stadtarchivs zu widmen. Die entgültige Trennung von der Bibliothek erfolgte 1940.
Die Bestände des Archivs waren während des Zweiten Weltkrieges ausgelagert worden. Trotzdem gingen wertvolle Dokumente verloren, so Teile des ältesten Bestandes der Altstadt A I, große Teile des Archivs der Familien Guericke und Alemann, die Urkundensammlung und die Siegelstempelsammlung.

Nach dem Ende des Krieges bestand die wichtigste Aufgabe darin, die Bestände zurückzuführen und zu sichten. Am 15. März 1950 öffnete das Stadtarchiv erstmalig wieder seine Pforten für Benutzer. Dem Stadtarchiv sind seit 1952 das Verwaltungsarchiv und seit 1980 das Bauaktenarchiv angegliedert. Seit dem 1. März 2002 gehört das Stadtarchiv dem Dezernat IV für Kultur, Schule und Sport an.

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