Oberbürgermeisterin kickt zur Spielplatzeröffnung am Hohefeld-Privatweg mit Kindern in die Ferien
Landeshauptstadt investierte 375.000 Euro in Puppendorf
Erstmals wurde in Magdeburg ein öffentlicher Spielplatz mit einem kleinen Fußballspiel eingeweiht. Oberbürgermeisterin Simone Borris hat heute gemeinsam mit Kindern aus dem dortigen Wohngebiet die neue Spielfläche am Hohefeld-Privatweg offiziell freigegeben. Unterstützung beim Auftaktspiel gab es unter anderem vom ehemaligen FCM-Fußballer Christian Beck. Auch der Beigeordnete für Finanzen und Vermögen, Thorsten Kroll, und der Betriebsleiter des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg, Stefan Matz, waren dabei.
Der neue Spielplatz entstand unter dem Motto „Wald und Wiese“ auf einer ehemaligen Brache an der Kanonenbahn. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat dafür seit dem vergangenen Spätsommer rund 375.000 Euro investiert.
„Es war der ausdrückliche Wunsch der Kinder des Wohngebietes, eine Möglichkeit zum Kicken zu erhalten“, freut sich Oberbürgermeisterin Simone Borris über den neuen Spielplatz. „Zeitlich könnte die Eröffnung kaum besser passen: Während die großen Fußballnationen bei der Weltmeisterschaft derzeit ihren Champion ermitteln, kann hier vor Ort im Alltag gespielt werden. Mein Dank gilt insbesondere allen Kindern und Familien aus dem Wohngebiet, die sich mit ihren Ideen an den Plänen zur Gestaltung beteiligt hatten.“
Im Auftrag des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg entstand unter dem Motto „Wald und Wiese“ ein attraktiver Spielplatz. Zuvor musste die rund 2.000 Quadratmeter große Fläche angeglichen und mit etwa 35 Zentimetern Erdreich aufgefüllt werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt war eingeplant, dass sich das aufgebrachte Erdreich zuerst setzen muss und die eigentlichen Bauarbeiten daher bis in den Frühsommer 2026 andauern werden. Tiefbauarbeiten und die Aufstellung der Spielgeräte konnten prozessbedingt erst im Anschluss erfolgen.
„Zunächst lag der Fokus auf der Rahmengestaltung und der begleitenden Bepflanzung, bevor in einem zweiten Schritt die eigentlichen Spielbereiche gebaut wurden“. erläutert Stefan Matz, Leiter des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg. „Da der Spielplatz naturnah gestaltet werden sollte, wurde weitgehend auf befestigte Flächen und Randeinfassungen zur Abgrenzung der Bereiche verzichtet.“
Entstanden sind zwei Sandspielareale für unterschiedliche Altersgruppen. Der kleinere Bereich enthält ein Spielhäuschen sowie Sandspielmöglichkeiten, welche den Bedürfnissen der jüngsten Nutzer entsprechen, während der größere Sandspielbereich zum Balancieren, Klettern, Rutschen und Schaukeln einlädt. Darüber hinaus verfügt die Anlage über eine Tischtennisplatte, einen zentralen Treffpunkt mit Sitzmöglichkeiten sowie einen Bolzplatz mit Ballfangzaun.