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Behindertenbeauftragter
Hans-Peter Pischner
Zimmer 043
Alter Markt 6
D - 39090 Magdeburg
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Behördenrufnummer 115 (Hotline)
Fax +49 391 5402491

Behindertenbeauftragter

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Behindertenbeauftragter

Foto zeigt Teilnehmer am Aktionstag zur gleichstellung von menschen mit Behinderungen am 4. Mai 2012 in Magdeburg
Der Behindertenbeauftragte berät und unterstützt die Stadtverwaltung in allen Fragen, die die Belange und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen betreffen.
Er ist Ansprechpartner für Menschen  mit Behinderungen, ihre Angehörigen sowie für Verbände, Vereine und Selbsthilfegruppen im Behindertenbereich
Er vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderungen gegenüber den politischen Gremien, wie dem Stadtrat und seinen Ausschüssen sowie den Stadtratsfraktionen.
Der Behindertenbeauftragte koordiniert die Arbeit der AG "Menschen mit Behinderungen".
Er ist um die Verbesserung der Barrierefreiheit in der Stadt sowie  den Erhalt einer verlässlichen sozialen Infrastruktur bemüht.
Jährlich berichtet er dem Oberbürgermeister und dem Stadtrat über die Lage der Menschen mit Behinderungen und seine Tätigkeit.

Zahlen und Fakten 

Zum Jahresende 2015 lebten rund 7,6 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren das rund 67 000 oder 0,9 % mehr als am Jahresende 2013. 2015 waren somit 9,3 % der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert.

Behinderungen treten vor allem bei älteren Menschen auf: So war nahezu ein Drittel (32 %) der schwerbehinderten Menschen 75 Jahre und älter; knapp die

Hälfte (44 %) gehörte der Altersgruppe von 55 bis 74 Jahren an. 2 % waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

In Sachsen-Anhalt waren 2015 rund 189.000 anerkannte Schwerbehinderte registriert. Das sind 8,5 % der Bevölkerung, also deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt.

In der Landeshauptstadt sind mit Stand vom Dezember 2015 rund 18.000 Menschen amtlich als Schwerbehinderte anerkannt (7,5 %). Schließt man die Behinderten mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 mit ein, sind etwa 25.000 Menschen betroffen (11 %).

Von den Magdeburger Schwerbehinderten sind rund 9.800 in ihrer Mobilität wesentlich beeinträchtigt (Merkzeichen aG und G), grob geschätzt sind mindestens 2.000 von ihnen auf einen Rollstuhl angewiesen. 293 sind blind, 201 gehörlos und ca. 4.500 haben Anspruch auf die Mitnahme einer Begleitperson im ÖPNV (Merkzeichen B). Als hilflos gelten ca. 2.200 Menschen (Merkzeichen H).

Fast 2.300 Magdeburger besitzen das Merkzeichen RF und zahlen aufgrund von Seh- oder Hörbehinderung oder schwerer Behinderung einen ermäßigten Rundfunkbeitrag, soweit sie nicht wegen geringen Einkommens ganz befreit werden.

60 % der Betroffenen sind bereits 65 Jahre und älter, während nur 2,3 % jünger als 18 Jahre sind. 52 % der Behinderten sind weiblich.

An den beiden Magdeburger Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind rund 1.050 Betroffene beschäftigt. Rund 880 Menschen mit Behinderungen leben in stationären Einrichtungen (Heime bzw. Wohnstätten an den Werkstätten).

Mehr als 7.000 Magdeburger sind pflegebedürftig, rund 3.000 von ihnen werden in stationären Einrichtungen gepflegt, die übrigen in der Familie oder von ambulanten Pflegediensten.

Nach der Arbeitslosenstatistik der Agentur für Arbeit waren im Dezember 2015 in Magdeburg 474 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet, davon rund zwei Drittel im Bereich des

SGB II (Jobcenter). Bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten ist Sachsen-Anhalt bundesweites Schlusslicht. Die Beschäftigungspflichtigen Unternehmen beschäftigen nur 3,6 % Schwerbehinderte, im Bundesdurchschnitt sind es 4,7 %.

Dokumente

Zum Tag des Weissen Stockes 2014 - Rundgang mit Betroffenen in Magdeburgs Innenstadt

In diesem Jahr jährt sich der jeweils am 15. Oktober begangene „Tag des weißen Stockes“ zum 50. Mal.
Sein Anliegen ist es, auf die Situation blinder und stark sehbehinderter Menschen hinzuweisen.

Der Tag geht auf den 15.10.1964 zurück, als der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson im Weißen Haus eine Gruppe blinder US-Bürger empfing und ihnen symbolisch weiße Langstücke überreichte.

Diese und die damit verbundene spezielle Tast-Technik waren damals neu entwickelt worden.

Die weißen Langstöcke haben sich über England auch in Europa etabliert und seit den 70er und 80er Jahren auch in den beiden deutschen Staaten und anderswo in Europa als wichtigstes Blindenhilfsmittel durchgesetzt.

Mitglieder der Regionalgruppe des Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes haben aus diesem Anlass am Donnerstag, dem 11. September 2014, einen kleinen Rundgang durch die Magdeburger Innenstadt unternommen und sich Problempunkte für blinde und sehbehinderte Fußgänger „angesehen“.

Manche der Problemstellen ließen sich sicherlich vermeiden, in anderen Fällen würden Bodenindikatoren (tastbare Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfelder) helfen.

Leider sieht der städtische Haushalt für blindengerechte Ampeln und Bodenindikatoren keine Mittel vor.

Der Rundgang kann in einer Fotogalerie nachempfunden werden (Fotos: Natalie Schoof, Amt für Gleichstellungsfragen).

Mitglieder des Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes vor dem Rundgang am Rathaus Mitglieder des Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes vor dem Rundgang am Rathaus
Blinde benötigen Blinde benötigen "Leitlinien" zur Orientierung. Geeignet sind Hauswände oder Rasenkanten, auch Pflasterstreifen
Kopfsteinpflaster ist für Rollstuhlfahrer schwer passierbar und erschwert Blinden die Orientierung: Kopfsteinpflaster ist für Rollstuhlfahrer schwer passierbar und erschwert Blinden die Orientierung:
Blindenführhunde finden Bordsteine und Ampeln Blindenführhunde finden Bordsteine und Ampeln
Mast einer akustischen Ampel mit Blindensignalisierung. Der Anforderungsschalter befindet sich auf der Unterseite des Schaltergehäuses. Mast einer akustischen Ampel mit Blindensignalisierung. Der Anforderungsschalter befindet sich auf der Unterseite des Schaltergehäuses.
Fahrradständer sind für Blinde schwer passierbare HIndernisse, ob mit oder ohneFahrräder Fahrradständer sind für Blinde schwer passierbare HIndernisse, ob mit oder ohneFahrräder
Vorsicht vor Pollern und Masten! Vorsicht vor Pollern und Masten!
Treppenstufen sollten markiert werden, um von Sehbehinderten und älteren Menschen nicht übersehen zu werden Treppenstufen sollten markiert werden, um von Sehbehinderten und älteren Menschen nicht übersehen zu werden
Stufenmarkierungen sind besonders wichtig bei abwärts führenden Stufen Stufenmarkierungen sind besonders wichtig bei abwärts führenden Stufen
Verwirrende Objekte - Wo geht es hier lang? Verwirrende Objekte - Wo geht es hier lang?
Fahrplanaushänge sollten mit gut lesbarer kontrastreicher Schrift gestaltet sein Fahrplanaushänge sollten mit gut lesbarer kontrastreicher Schrift gestaltet sein
Welche Bahn mag das sein? Eine Ansage wäre wünschenswert Welche Bahn mag das sein? Eine Ansage wäre wünschenswert
Alte Leitstreifen mit schmalen abgenutzten Rillen sind kaum noch ertastbar Alte Leitstreifen mit schmalen abgenutzten Rillen sind kaum noch ertastbar
Diese neu verlegten Leitstreifen mit breitem Rippenabstand sind gut ertastbar Diese neu verlegten Leitstreifen mit breitem Rippenabstand sind gut ertastbar
Gefährlicher Übergang zwischen Haltestellen. Wann kann ich gefahrlos gehen? Gefährlicher Übergang zwischen Haltestellen. Wann kann ich gefahrlos gehen?
Diese akustische Informationssäule ist schwer zu finden. Sie wäre in Höhe des vorderen Einstiegs der Bahn günstiger angeordnet Diese akustische Informationssäule ist schwer zu finden. Sie wäre in Höhe des vorderen Einstiegs der Bahn günstiger angeordnet
Abfahrtszeiten werden deutlich angesagt Abfahrtszeiten werden deutlich angesagt
Gut lesbare elektronische Fahrgastinformations-Anzeige Gut lesbare elektronische Fahrgastinformations-Anzeige
Sehbehinderte nutzen zuweilen Kleinfeldstecher (Monokulare) zum Entziffern von Fahrgastinformationen Sehbehinderte nutzen zuweilen Kleinfeldstecher (Monokulare) zum Entziffern von Fahrgastinformationen
Aufsteller im Gehwegbereich behindern blinde Passanten Aufsteller im Gehwegbereich behindern blinde Passanten

AG "Menschen mit Behinderungen"

 

AG "Menschen mit Behinderungen"


Die Arbeitsgruppe "Menschen mit Behinerungen" wurde im Juli 1999 ins Leben gerufen. Sie tagt regelmäßig und berät die Situation der behinderten BürgerInnen in Magdeburg. Sie gibt Empfehlungen und Anregungen für das Handeln der Verwaltung, um die Lebensbedingungen für behinderte Menschen in der Landeshauptstadt zu verbessern.

Dem Gremium gehören überwiegend selbst betroffene aktive und engagierte Behinderte an, außerdem VertreterInnen wichtiger Vereine der Behindertenselbsthilfe und der Stadtverwaltung.

Die Federführung obliegt dem Behindertenbeauftragten.

 


Termine für 2017:

  • 02.03.2017, 13.30 Uhr, Altes Rathaus, Franckesaal
  • 27.04.2017, 13.30 Uhr, Altes Rathaus, Franckesaal
  • 22.06.2017, 13.30 Uhr, Altes Rathaus, Franckesaal
  • 21.09.2017, 13.30 Uhr, Altes Rathaus, Franckesaal
  • 23.11.2017, 13.30 Uhr, Altes Rathaus, Franckesaal

Links

Öffnungszeiten

Montag
Termin nach Vereinbarung
Dienstag

09.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 17.30 Uhr

Mittwoch
Termin nach Vereinbarung
Donnerstag
Termin nach Vereinbarung
Freitag
Termin nach Vereinbarung

Erreichbarkeit

Straßenbahn:
Linie: 1, 2, 5, 8, 9 und 10
Haltestelle: Alter Markt

Linie: 4 und 6
Haltestelle: Allee Center


Barrierefreiheit

Zugänglich für Rollstuhlfahrer

BürgerService

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