Klosterbergegarten

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Adresse

Klosterbergegarten
Schönebecker Straße 129a
39104 Magdeburg

Öffnungszeiten

Park ganzjährig frei zugänglich

Erreichbarkeit

Haltestelle
AMO/Steubenallee

Straßenbahn
Linie 2 und 8

Barrierefreiheit

Zugänglich für Rollstuhlfahrer Parkplatz Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln Zugänglich für Gehbehinderte

BürgerService

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Klosterbergegarten

Klosterbergegarten

Ein Aufsehen erregender Entwurf Peter Joseph Lennés war die Schaffung eines Volksgartens auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters Berge. Die Realisierung seines Planes für den ersten Volkspark in Deutschland folgte in den Jahren 1825 bis 1829.

Gesellschaftshaus © Andreas Lander
Gesellschaftshaus © Andreas Lander
Klosterbergegarten © MMKT
Klosterbergegarten © MMKT
Klosterbergegarten © MMKT
Klosterbergegarten © MMKT

Lenné verwirklichte mit der Gestaltung Ideale der Harmonie zwischen Mensch, Kunst und Natur; einbezogen wurden eine Vielfalt an Pflanzen, das Elbufer und die Stadtsilhouette. Das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Gesellschaftshaus war zentraler Mittelpunkt. 

Das ursprünglich 30 Hektar große Parkgelände ist durch Inanspruchnahme von Industrie- und Verkehrseinrichtungen auf nur noch 10 Hektar verkleinert worden. Ab 1880 gab es dann umfangreiche Änderungen der Parkgestaltung und Umbauten am Gesellschaftshaus. 

Im Jahr 1895 ließ Hermann August Jacques Gruson die Gewächshäuser auf dem Gelände bauen, um seine Sammlung seltener inzwischen vom Aussterben bedrohter exotischer Pflanzen und die größte Kakteensammlung Europas in einem Hause unterzubringen. Nach seinem Tode übereignete seine Witwe im Jahre 1896 die Gruson-Gewächshäuser der Stadt, die nunmehr für die Magdeburger zugänglich wurden. 

Erst im Jahre 1921 erfolgte die Umbenennung des Parks in „Klosterbergegarten“. Ein Jahr später wurde der Schinkel-Saal des Gesellschaftshauses durch den Maler Wilhelm Höpfner neu ausgestaltet und 1924 konnte die Treppenanlage vom Inselteich des Klosterbergegartens zum neugeschaffenen Südbrückenzug der Friedrich-Ebert-Brücke, die heutige Sternbrücke, errichtet werden. 

Der Volkspark stand seit den 70er Jahren unter Denkmalschutz; zum 200. Geburtstag von Peter Joseph Lenné (1989) erfolgte die Aufstellung der von Heinrich Apel geschaffenen Lenné-Büste. Heute ist der Park durch gärtnerische liebevolle Pflege wieder ein Kleinod in der Stadt. Das Gesellschaftshaus, das seit 2005 nach Rekonstruktionsarbeiten wieder im vollen Glanz erscheint, ist Sitz des Telemann-Zentrums. Im wunderschönen Schinkelsaal finden Konzerte und Liederabende statt.