Kulturhistorisches Museum

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Adresse

Kulturhistorisches Museum
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
39104 Magdeburg

Öffnungszeiten

Montag
geschlossen
Dienstag
10.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch
10.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag
10.00 - 17.00 Uhr
Freitag
10.00 - 17.00 Uhr
Sonnabend
10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag
10.00 - 18.00 Uhr

Erreichbarkeit

Haltestelle
Haeckelstraße / Museum

Straßenbahn
Linie: 3 und 8

Barrierefreiheit

Zugänglich für Rollstuhlfahrer Behindertengerechte Parkplätze Parkplatz Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln Behindertengerechte Toiletten Zugänglich für Gehbehinderte Aufzug für Rollstuhlfahrer geeignet Hilfe durch Personal oder Führung im Gebäude möglich

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Kulturhistorisches Museum

Mit seinen großen Mittelalterausstellungen hat sich unser Museum bereits weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus einen Namen gemacht.

Kulturhistorisches Museum Außenansicht © Kulturhistorisches Museum
Kulturhistorisches Museum Außenansicht © Kulturhistorisches Museum
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © Kulturhistorisches Museum
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © Kulturhistorisches Museum
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © MMKT GmbH
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © MMKT GmbH
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © MMKT GmbH
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © MMKT GmbH
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © www.AndreasLander.de
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © www.AndreasLander.de
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © MMKT GmbH
Kulturhistorisches Museum Magdeburg © MMKT GmbH

Geschichtlicher Hintergrund

Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen des Wiener Architekten Friedrich Ohmann unter Verwendung von Stilelementen der Renaissance und Gotik erbaut. Mit der Eröffnung 1906 übernahm sein Gründungsdirektor Theodor Volbehr (1862-1931) die in Vereinen und im Besitz der Stadt eingerichteten kunsthandwerklichen Sammlungen und präsentierte im Zentrum der Museumsanlage die bedeutendsten "Alterthümer" aus der Stadtgeschichte.

Die Errichtung des Osttraktes erfolgte in einer zweiten Bauphase 1912/1913. Nach der Teilzerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges und dem nahezu vollständigen Verlust seiner wertvollen Kunstschätze in den Auslagerungsorten begann bereits 1945/46 der Wiederaufbau als Kulturhistorisches Museum, in dem dann auch das Museum für Naturkunde untergebracht werden musste

Derzeitiger Kunstbestand

Der Kunstbestand umfasst derzeit Gemälde des 15.-20. Jahrhunderts, Textilien, kostbare Bildteppiche aus Flandern, Möbel aus verschiedenen Jahrhunderten, Keramik und einige Spezialsammlungen.

Wichtige Ausstellungen

Das Museum ist weit über die Grenzen des Landes hinaus für seine hervorstechenden Themenausstellungen wie „Aufbruch in die Gotik“ oder  „Otto der Große und das Römische Reich“ bekannt.

Eintrittspreise

Eintritt: 5,00 Euro
Eintritt ermäßigt: 3,00 Euro
Gruppen (ab 12 Pers.): 2,00 Euro pro Person

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten
18. Lebensjahr ist der Eintritt frei.
 

Ständige Ausstellung:

Anfänge deutscher Geschichte
Otto der Große und Magdeburg


Magdeburg ist wie kein anderer Ort mit dem Leben und Wirken Ottos des Großen (912 - 973) verbunden.
Mit all seiner herrschaftlichen Macht förderte er die Stadt, die sich unter ihm von einem Handelsplatz an der Elbe zu einem führenden Erzbistum des Reiches entwickelte. Die Ausstellung im Kaiser-Otto-Saal widmet sich der Bindung Ottos des Großen zu seiner "königlichen Stadt".
Mit dem Magdeburger Reiter, dem ersten erhaltenen vollplastischen Reiterstandbild seit der Antike,
dem Wandgemälde von Arthur Kampf und weiteren Preziosen wird die Erinnerung an Otto I. durch die Jahrhunderte erlebbar.

Magdeburg - Die Geschichte der Stadt
Von 1524 bis zur Gegenwart (Kapitel 5-12)

Mit den Themen Propagandazentrum der Reformation, der Dreißigjährige Krieg und die Brandenburgisch-preußische Festungsstadt sowie mit den Epochen vom Aufbruch ins Industriezeitalter ab 1815 über die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und der Zerstörung Magdeburgs am Ende des Zweiten Weltkrieges, dem Wiederaufbau als „sozialistische Industriestadt“ bis zur Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts im vereinten Deutschland präsentiert das Museum bereits den größten Teil der neuen Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte Magdeburgs.
Im Abschnitt „Frühe Neuzeit“ ist nunmehr dauerhaft das Gemälde „Die Spende des Abendmahls durch Luther und Hus“ (um 1600) eines unbekannten Meisters der Cranach-Schule zu sehen. Der Besucher kann aber auch an interaktiven Medien-Stationen in Handschriften Luthers blättern oder Einblatt-Drucke und Flugschriften ohne die sonst üblichen konservatorischen Einschränkungen studieren.
Interessanter Höhepunkt des Rundgangs ist u.a. ein Film mit „bewegten“ Kupferstichen, der die drama-tischen Szenen bei der Eroberung Magdeburgs durch Tilly im Mai 1631 vor Augen führt.
Weitausladende Fortifikationsanlagen und selten gezeigte Kommandantenporträts beschreiben das Bild der Festungsstadt. Keramiken, Magdeburger Silber, Gemälde und nicht zuletzt das große Puppenhaus geben Einblick in die Zeit des Magdeburger Barock. In den kommenden Monaten werden die Räume mit steinzeitlichen Siedlungsspuren vor 200 000 Jahren bis zur Geschichte des Mittelalters von der Ersterwähnung Magdeburgs 805 im Diedenhofener Kapitular bis zur Metropole des Erzbistums den Überblick über die stadtgeschichtliche Entwicklung in insgesamt zwölf Kapiteln vervollständigen.
Die Ausstellung bietet die Grundlage für publikumsorientierte Angebote, darunter regelmäßige Führungen zu unterschiedlichen Themen, Werkstattgespräche, Workshops, Vorträge und die bewährten Formen des „Museums für Junioren“ oder der Seniorenakademie.


Sonderausstellungen:

 

Der Breite Weg – ein verlorenes Stadtbild

Der Breite Weg – erstmals erwähnt im Jahr 1207, als ein Stadtbrand auch den ottonischen Dom vernichtete – ist seit Jahrhunderten die Hauptverkehrsader Magdeburgs. Über die Bebauung vor der Zerstörung der Stadt während des Dreißigjährigen Krieges 1631 gibt es kaum Hinweise.
Beim Neuaufbau wurden nur einige wenige Gebäude und Kirchen auf den Brandmauern wiedererrichtet. Der mittelalterliche Stadtgrundriss blieb bis 1945 erhalten. In der brandenburg-preußischen Ausbauphase entstand unter der besonderen Förderung des Gouver-neurs Fürst Leopold von Anhalt-Dessau auf der Grundlage neuer Bauvorschriften ein Gesamtbild prachtvoller Fassaden, Straßen und Plätze, das später als „Magdeburger Barock“ beschrieben wurde.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts verlor der Breite Weg seinen Charakter als Barockstraße; Läden, Lokale, Büros und Warenhäuser entstanden oft durch den Umbau vorhandener Einrichtungen, die bis auf geringe Reste im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.
Grundlage der Ausstellung sind Fotos fast aller Straßenhäuser von 1937, die aneinander gereiht die historische Architektur wieder erstehen lassen.
Ergänzt wurden die Fehlstellen durch Zeichnungen der Fassaden aus den Bauakten. Als Vergleich dient der heutige Breite Weg. Die schon vor Jahren im Technikmuseum, aber auch u. a. in Polen mit großer Resonanz gezeigte Ausstellung wurde grundlegend überarbeitet, aktualisiert und mit neuen Fotos ausgestattet. Hinzugefügt wurde dem ursprünglichen Ausstellungskonzept die nunmehr auf dem Breiten Weg vorhandenen Zeichen „Gegen das Vergessen“, die „Stolpersteine“ zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Die Fayence- und Steingutmanufaktur der Familie Guischard 1756–1839

Die Ausstellung im Kaiser-Otto-Saal zeigt fast 80 Fayencen und „englisches Steingut" aus der Manufaktur Guischard, die zwischen 1756 und 1839 über mehrere Generationen in der Braunehirschstraße im Nordwesten der Altstadt bestand. Fayencen entstanden aus eisen- und stark kalkhaltigen Tonsorten, die durch Schlemmen gereinigt, geformt, getrocknet und bei etwa 900 Grad gebrannt wurden. Anschließend erhielt der rotfarbige „Scherben" eine Glasur und während des zweiten Brandes die Gebrauchsfähigkeit.
Zu sehen sind neben prächtig gestalteten und bemalten Potpourri-Vasen, Zierkörben, Terrinen und Platten auch Tassen, Schüsseln, Walzenkrüge, Leuchter und Fliesen. Die Spezialsammlung des Museums, die durch Nachkriegsereignisse 1945/46 ihrer besten Stücke beraubt war, umfasst heute dank der großzügigen Manfred Meinz und Jutta-Schoeller-Meinz-Stiftung aus dem Jahr 2004 wieder etwa 180 Einzelobjekte.

Gemälde des 15. und 16. Jahrhunderts im Kreuzgang

Die Tafelbilder mit ausschließlich religiösen Themen entstanden in einer relativ kurzen Zeitspanne von 50 Jahren und spiegeln eindrucksvoll den Übergang von der gotischen Epoche der Malerei zur Renaissance wider. Gezeigt werden u.a. Bilder von Jan Polack (um 1435–1519) und Jan Baegert, ein „Epitaph der Margarethe von Glymes" eines bislang unbekannten niederländischen Meisters sowie eine „Heilige Familie" vermutlich von Joos van Cleve d. Ä. (1485–1540/41?) und Bilder von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553), die insgesamt eine sich ändernde Aussagekraft spüren lassen, hervorgerufen durch die neue Auffassung der menschlichen Darstellung.


Damit bezahlten die Magdeburger
Von Magdeburger Pfennigen, Groschen und Talern
In Kooperation mit dem Magdeburger Münzverein
28. März bis 21. September

Historische Münzen üben einen eigenen, exotischen Reiz aus, auch ohne dass der Betrachter über deren Wert und Funktion im Zahlungsverkehr schon Kennt-nis hat. Vorgestellt werden hier das fremde Geld, das nach Magdeburg einströmte und Münzbilder unter-schiedlicher Reichsstände und Münzstätten zeigt, und natürlich das „eigene Geld“ nach dem Privileg Kaiser Maximilians II. (1564-1576), der als Katholik trotzdem eine Neigung für die Protestanten fühlte. Die Ausstellung zeigt einleitend eine Auswahl von Denaren, Dünnpfennigen, Brakteaten oder Hohlpfennigen.
Im Mittelpunkt steht die Zeit von den ersten Groschenprägungen im frühen 16. Jahrhundert bis zu den letzten stadtmagdeburgischen Prägungen um 1680. Themen sind aber auch u.a. die Arbeit der Münzmeister und deren Zeichen, das städtische Münzwesen im Vergleich zu den Prägungen der Landesherren oder der wirtschaftliche Wert der Münzen im Verhältnis zu den Lebenskosten und Löhnen im 16. und 17. Jahrhundert.
Die Münzen sind zu einem großen Teil aus dem Bestand des Museums ausgewählt. Viele andere hat Alfred Knoke, Magdeburger Münzverein, geliehen.
Eine Leihgabe kommt aus dem Berliner Münzkabinett.




 
Vergangene Ausstellungen:

Panorama im Vollbildmodus öffnen

Martin Luther im Kulturhistorischem Museum

Die Ausstellung zur Stadtgeschichte im Museum veranschaulicht in einem eigenen Kapitel Magdeburg als Propagandazentrum der Reformation.

Magdeburger Zenturien © Kulturhistorisches Museum

Sie präsentiert die Folianten der Magdeburger Zenturien, der ersten evangelischen Kirchengeschichte, die Matthias Flacius in Magdeburg ins Werk setzte.

Zwei Sonderausstellungen präsentieren Magdeburg als Erinnerungsort der Reformation:

06.11.2014 – 15.02.2015
Am Vorabend der Reformation - Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland


Das Kulturhistorische Museum zeigt eine einmalige Auswahl von bislang kaum bekannten Kunstwerken und Alltagsobjekten zur Frömmigkeitspraxis in Mitteldeutschland im 15. Jahrhundert.

Interner Link: Sonderausstellung zur Lutherdekade 2017
Sonderausstellung zur Lutherdekade 2017
Bis einschließlich 15. Februar können Besucher die Ausstellung »Am Vorabend der Reformation - Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland« im Kulturhistorischen Museum Magdeburg aufsuchen. Außerdem veranstalten das Museum und das Zentrum für Mittelalterausstellungen eine entsprechende Vortragsreihe:
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03.09.2017 – 28.01.2018
Gegen Kaiser und Papst – Magdeburg und die Reformation

Am 31. Oktober 2017 jährt sich die Publikation von Luthers Thesen gegen den Ablass zum 500. Mal. Aus diesem Anlass wird das Kulturhistorische Museum die Stadt Magdeburg als besonderen Erinnerungsort des deutschen Luthertums präsentieren.

Erfahren Sie mehr über diese Ausstellung.

Sonderausstellung mit besonderer Vortragsreihe und Konzert

Bis einschließlich 15. Februar können Besucher die Ausstellung „Am Vorabend der Reformation – Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland“ im Kulturhistorischen Museum Magdeburg aufsuchen. Außerdem veranstalten das Museum und das Zentrum für Mittelalterausstellungen eine entsprechende Vortragsreihe.

Hauptmotiv Nikolausaltar St Marien

Am Donnerstag, 22. Januar berichtet der Berliner, Dr. Hartmut Kühne über „Reliquien und Ablässe um 1500 in Magdeburg, Wittenberg und Halle“. Der Vortrag findet 19 Uhr im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums statt. Zwei Wochen später, am 5. Februar, handelt der Vortrag vom Leipziger Dr. Enno Bünz  von „Neun Teufel die den Pfarrer quälen. Kirchliches Leben in Mitteldeutschland vor der Reformation“. Dieser beginnt ebenfalls 19 Uhr im Kaiser-Otto-Saal.

Außerdem können sich Besucher am letzten Ausstellungswochenende, Freitag, 13. Februar um 20.00 Uhr auf das Konzert "Corpus Natum" des Magdeburger Pianisten Burkhard Schmidt freuen. Dieser hat sich von dieser Ausstellung zu seinen Kompositionen inspirieren lassen. Das Konzert findet im Kaiser-Otto-Saal statt und der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Mit dem Ausstellungstitel verbinden viele Menschen meist die vermeintlichen Missstände in der spätmittelalterlichen Kirche, die durch Martin Luther und die Reformationsbewegung angeprangert wurden und welche die Reformation als entscheidende Wende erscheinen lassen. Tatsächlich setzte sich aber in den letzten Jahrzehnten in der Wissenschaft die Einsicht durch, dass die Reformation auch das Ergebnis einer Intensivierung der kirchlichen Frömmigkeit um 1500 gewesen ist, von denen alle Bereiche des privaten wie öffentlichen des Lebens geprägt wurden. Auf der Suche nach Antworten auf religiöse Fragen füllten sich die Kirchen mit frommen Stiftungen, fanden Wallfahrten regen Zulauf und wurden Andachtsbilder und Heiligenfiguren in Serie hergestellt.

Auf einer circa 500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche werden insbesondere bisher kaum bekannte Schätze gezeigt, die abseits der traditionellen musealen und kirchlichen Sammlung inkognito oft ein halbes Jahrtausend geschlummert haben. So ist es für den Standort Magdeburg gelungen, Exponate unter anderem aus Stolberg, Salzwedel und Zerbst, aber auch aus den bedeutenden Domschätzen Halberstadt und Quedlinburg als Leihgaben zu gewinnen.

Im Rahmen der Lutherdekade sollen in der Sonderausstellung „Am Vorabend der Reformation. Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland“ die in Mitteldeutschland weithin in Vergessenheit geratenen Formen religiösen Alltags wiederentdeckt werden.

Diese Sonderausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Mühlhäuser Museen, des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig und des Kulturhistorischen Museums Magdeburg.

Kontakt

Kulturhistorisches Museum
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
D - 39104 Magdeburg
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