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Rede zur Einweihung der Sternbrücke

Dr. Lutz Trümper, 1. Mai 2005, 10.00 Uhr, Sternbrücke, Westufer

 

  • Magdeburgerinnen und Magdeburger
  • Gäste der Landeshauptstadt
  • Minister Daehre

Am 14. Juni 1922 gab es eine "Sternstunde" für Magdeburg. Die Sternbrücke wurde eingeweiht.

Der damalige Oberbürgermeister Hermann Beims sagte zu den Hunderten Magdeburgern an beiden Elbufern:

"Was Magdeburg... durch diesen Brückenbau und den Ausbau des Rotehornparks geschaffen hat, das kann ruhig als Muster im Wettbewerb der deutschen Städte gelten... Unsere Brücke führt von Westen nach dem Osten; ihr Zweck ist, dem Verkehr der beiden Elbufer zu dienen."

  • Begrüßung zum Einweihungsfest für die Sternbrücke im Jubiläumsjahr 2005

Damals 1922 wurde auch von einem Sternbrücken-Redewettkampf gesprochen. Nun, man muss ja nicht an alle Traditionen anknüpfen. Deshalb heute nur soviel:

60 Jahre nach der Zerstörung bekommt Magdeburg pünktlich zum Stadtjubiläum ein Wahrzeichen zurück: Die Sternbrücke. Die über 240 Meter lange und fast 1.000 Tonnen schwere Stahlkonstruktion verbindet wieder den Stadtpark Rotehorn mit dem südlichen Stadtzentrum. 
Die Sternbrücke ist vor allem für Fußgänger und Radfahrer gedacht, aber auch Taxis und der öffentliche Personennahverkehr haben hier freie Fahrt.

Die Sternbrücke ist in das Stadtbild zurückgekehrt:

  • weil viele Magdeburg sie zurückhaben wollten
  • weil es Förder und Mitfinanzierer für das über 18 Mio. Euro teure Brückenbauprojekt gab
  • weil sie das südliche Stadtzentrum enger mit der Stadt und dem Rotehornpark verbindet
  • weil wir ein verlorengegangenes Stück Elbufer in die Stadt zurück holen wollten
  • weil wir die Elbe enger mit dem städtischen Leben verbinden müssen
  • weil wir Touristen auf dem östlichen Elberadweg an das westliche Elbufer locken möchten
  • weil trotz aller Unbilden der Natur Niemand in diesem Projekt aufgegeben hat
  • weil diese Brücke ein Herzstück des alten Magdeburgs ist
  • weil eine Stadt am Fluß Brücken braucht
  • und weil sie einfach zum Magdeburger Stadtbild dazugehört

Mir bleibt heute vor allem eines – Danke zu sagen

  • Dank an das Land Sachsen-Anhalt für die finanzielle Unterstützung
  • Dank an alle am Bau beteiligten Unternehmen
  • Dank an die Ämter der Stadtverwaltung, die hier vor Ort tätig waren
  • Dank an alle Magdeburger, die nicht nur ihre Stimme für die Brücke eingebracht haben sondern auch an die über 600 Magdeburger, die ihren Stern für Magdeburg mit der Sternbrücke verbunden haben und somit die Gestaltung des Brückenumfeldes mit Spenden möglich machen

Deshalb ist die Enthüllung der ersten ganz persönlichen Brückensterne heute auch für mich ein Höhepunkt des Sternbrückenfestes.

Eingraviert in die Sterne sind die Namen der Spender, die sich innerhalb der großen Aktion "Mein Stern für Magdeburg" für die Sternbrücke und für Magdeburg engagieren. Diese Sterne sind ein glänzendes, dauerhaftes Zeichen der Verbindung der Menschen mit ihrer Stadt. Sie beweisen tatkräftiges Bürgerengagement. Sie stärken das Wir-Gefühl. Sie sind ein ganz persönliches Fleckchen Heimat. Dass diese Idee vor allem von jungen Magdeburgern kam, zeigt mir, uns muß in Magdeburg nicht bange sein für die Zukunft der Stadt.

Mein Dank gilt allen, die diese Stern-Idee mit in die Tat umsetzen halfen.

Die Sternbrücke hat bereits viele Anhänger auch unter den jungen Magdeburgern und einen von ihnen möchte ich heute ganz besonders herzlich begrüßen.

Er heißt Markus Probst, ist ein waschechter Magdeburger und feiert heute, am 1. Mai, seinen fünften Geburtstag. Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an den Markus.

Etwa fünf Jahre hat es gebraucht von den ersten Planungen zur Finanzierung der Brücke bis zur heutigen Einweihung.

Und am Markus kann man sehen, dass in fünf Jahren ein Menschenkind gut einen Meter heranwachsen und voller Ideen und Pläne stecken kann.

Weil der Markus seit dem Einschwimmen der Sternbrücke ein großer Fan der Brücke ist, weil er heute Geburtstag hat und bestimmt auch mal Brückenbauer werden möchte, wird Markus nachher mit mir und dem Bauminister das Band für die Brücke durchschneiden.

Am Schluß sollte noch einmal Hermann Beims zu Wort kommen, dem ich mich hier gern anschließen möchte:

"Unverzagt blicken wir empor zu den Sternen, die diesem Bauwerk in stillen Nächten scheinen. Von Westen nach Osten führt der neue Weg; der Sonne entgegen möchte Magdeburgs Zukunft geführt werden. Das ist mein Wunsch bei der Übergabe der Sternbrücke an den öffentlichen Verkehr."

Ich wünsche der Sternbrücke und den Menschen in dieser Stadt eine dauerhafte, friedvolle Zeit, einen wunderschönen ersten Mai und ein erfolgreichen Jubiläumsjahr 2005.

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