Veranstaltung »Magdeburger des Jahres 2010«

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Veranstaltung „Magdeburger des Jahres 2010“


11.01.2011, 19.00 Uhr, Hotel Ratswaage

Es gilt das gesprochene Wort.


Sehr geehrter Herr Wendt ?,
sehr geehrter Herr Tyllack ?,
sehr geehrter Herr Schweingel,
liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger,
verehrte Gäste,

die Wahl der „Magdeburger des Jahres“ ist für mich jedes Mal ein schöner Auftakt für das neue Jahr. Es ist mir darum eine Freude, heute hier zu sein und an der Ehrung der Magdeburgerinnen und Magdeburger teilzuhaben, die 2010 einen bleibenden, positiven Eindruck in der Landeshauptstadt hinterlassen haben.

Darüber hinaus möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen im Namen der Stadt Magdeburg und auch ganz persönlich, die besten Wünsche für das Jahr 2011 zu übermitteln.


Die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ findet in diesem Jahr bereits zum 19. Mal statt.
Seit der ersten Ehrung 1992 hat sich diese Preisverleihung zu einem wichtigen gesellschaftlichen Ereignis in der Landeshauptstadt Magdeburg entwickelt.
Im Zuge der Wahl gibt es Jahr für Jahr leidenschaftliche Diskussionen darüber, wer denn nun den Titel „Magdeburger des Jahres“ am meisten verdient hat. Diese Diskussionen bieten  Gelegenheit für eine Rückschau auf das vergangene Jahr und machen auf besondere Menschen, Aktionen und Themen aufmerksam.

So ist die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ ein guter Anlass, über Geschaffenes nachzudenken, über besondere Erfolge und Leistungen zu berichten und positiv in die Zukunft zu schauen. Lassen Sie mich deshalb noch einmal zurückblicken auf das abgelaufene Jahr 2010:


Anfang 2010 wurde Magdeburg zur Ottostadt. Wir starteten die neue Imagekampagne, die den Magdeburgerinnen und Magdeburgern eine noch positivere Selbstwahrnehmung und der Stadt deutschlandweit mehr Aufmerksamkeit bringen soll.

Bei den Magdeburgern selbst haben wir damit bereits einigen Erfolg. Viele können sich mit der Referenz an die großen historischen Persönlichkeiten unserer Stadt identifizieren und beteiligen sich bereits selbst aktiv an der Kampagne. In diesem Jahr wollen wir deshalb mit der Ottostadtkampagne deutschlandweit die Popularität der Landeshauptstadt steigern.

2010 war aber auch für die städtebauliche Entwicklung Magdeburgs ein ganz besonderes und erfolgreiches Jahr. Es wird uns vor allem als das Präsentationsjahr der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 in Erinnerung bleiben.
Unter dem Motto „Leben an und mit der Elbe“ ist unsere Stadt wieder näher an den Fluss gerückt: Brachflächen am Fluss wurden renaturiert oder reaktiviert, neuer Raum zum Leben, Wohnen und Arbeiten entstand direkt an der Elbe. Beispielhaft hierfür stehen der Wissenschaftshafen mit der Denkfabrik, das neue Guericke-Zentrum, der Petriförder, die Bastion Cleve und der ehemalige Elbebahnhof.

Dass auch die Magdeburger die Elbe für sich wieder entdeckt haben, zeigen die vielen neuen gastronomischen Einrichtungen sowie die unzähligen Spaziergänger und Radfahrer, die an schönen Tagen am Flussufer unterwegs sind.

Aber nicht nur im Rahmen der IBA gab es 2010 städtebauliche Veränderungen. Trotz der angespannten Haushaltssituation konnten im Rahmen des Konjunkturpaketes II wichtige Einrichtungen saniert oder modernisiert werden.

Dazu gehören unter anderem:
- die Gruson-Gewächshäuser
- das Kulturhistorische Museum
- die städtische Volkshochschule
- die Schwimmhalle in der Großen Diesdorfer Straße sowie
- 11 Schulgebäude und 13 Kindertageseinrichtungen.

Zu den herausragenden historischen und kulturellen Ereignissen gehörten 2010
- natürlich allen voran die Wiederbeilegung der Königin Editha im Magdeburger Dom,
- die Feier der tausendsten Herrenmesse als ältestes Volksfest Deutschlands und
- die Vergabe des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Landeshauptstadt Magdeburg an den britischen Violinisten Simon Standage.

Und schließlich feierten wir in Magdeburg - wie in der gesamten Bundesrepublik -  den
20. Jahrestag der Deutschen Einheit und zudem 20 Jahre kommunale Selbstverwaltung.


Meine Damen und Herren,
dies ist nur ein ganz kleiner Auszug der vielen großen und kleinen Ereignisse und Errungenschaften des letzten Jahres und ich könnte noch viele weitere hinzufügen, wie beispielsweise:
- die Auszeichnung Magdeburgs als eine von nur zwei ostdeutschen Kommunen mit dem Titel „Energieeffiziente Stadt“,
- den Magdeburger Wissenschaftssommer,
- die Einweihung der neuen Erlebniswelten im Magdeburger Zoo,
- die 25 neuverlegten Stolpersteine im gesamten Stadtgebiet und
- die Erfolge der Magdeburger Sportler bei Welt- und Europameisterschaften.


Das letzte Jahr war darüber hinaus einmal mehr geprägt durch das vielfältige bürgerschaftliche Engagement der Magdeburgerinnen und Magdeburger bei der Mitgestaltung des städtischen Lebens.
Über 10.000 Ehrenamtliche engagieren sich Tag für Tag für das Gemeinwohl und leisteten so einen herausragenden Beitrag für Lebensqualität und Atmosphäre in der Ottostadt. Sie alle hätten es verdient, für die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ nominiert zu werden. Die diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten, stehen darum auch stellvertretend für all jene, die sich tagtäglich für ihre Mitmenschen und für ihre Stadt einsetzen.

Die Bereiche, in denen unsere diesjährigen „Magdeburger des Jahres“ sich verdient gemacht haben, reichen
- vom Engagement für die Stadt- und Quartiersentwicklung und den Denkmalschutz
- über wertvolle Beiträge zum kulturellen und sozialen Leben in der Ottostadt
- bis hin zum selbstlosen und couragierten Einsatz für die Gesundheit oder gar das Leben ihrer Mitmenschen.

Alle Nominierten haben eines gemeinsam – sie bereichern den Alltag dieser Stadt, indem sie Gutes tun, ohne nach einem Lohn zu fragen. Sie setzen sich einfach mit Hingabe für eine Sache ein, die ihnen am Herzen liegt. Und sie wissen, dass die schönste Belohnung hierfür die Dankbarkeit und Freude ihrer Mitmenschen sind.
Dieses idealistische und menschenfreundliche Wirken ist es, was für mich den „Magdeburger des Jahres“ ausmacht.

Es kann zwar nur einer DER „Magdeburger des Jahres 2010“ werden. Gewonnen haben aber alle: die Nominierten, die Magdeburger und unsere Stadt.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich danke allen, die sich 2010 für Magdeburg engagiert haben und wünsche Ihnen auch zukünftig Zeit und Kraft, sich aktiv in die Stadtgesellschaft einzubringen. Unsere Stadt  braucht Menschen wie Sie, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, die Ideen haben und diese verwirklichen – ganz gleich ob am Arbeitsplatz oder im Ehrenamt.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch allen Redakteuren der Volksstimme. Sie versorgen uns tagesaktuell mit regionalen, nationalen und internationalen Nachrichten. Aber Sie berichten eben auch liebevoll und interessant von vielen kleinen und großen Aktionen, Projekten und Ideen, die mit Hilfe bürgerschaftlichen Engagements umgesetzt werden.

Ihre Berichterstattung würdigt auf besondere Weise den Mut und die Einsatzbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger unserer Landeshauptstadt. Sie bieten den Menschen und ihren wichtigen Anliegen ein Forum und kommen mit engagierten Magdeburgern ins Gespräch. Damit trägt die Volksstimme erheblich dazu bei, dass die unbezahlbare ehrenamtliche Arbeit nicht im Verborgenen bleibt, sondern öffentlich bekannt und anerkannt wird.

Ich gratuliere noch einmal allen „Magdeburgern des Jahres 2010“ zu ihrer Nominierung und danke ihnen für ihr herausragendes Engagement.
Uns allen wünsche ich einen spannenden Abend sowie ein gesundes und ereignisreiches Jahr 2011.

 

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