Feier zum 1098. Geburtstag Ottos des Großen

Hilfsnavigation

Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube RSS

Hauptnavigation

BürgerService

Bürger Service kebox Ihre Behördenrufnummer 115

Veranstaltungen

Terminsuche

Schnellkontakt

Foren


FavoritenAktuelle Seite zu eigenen Favoriten hinzufügen
Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Externer Link: einkaufen in Magdeburg

 

Externer Link: helpto

 

Inhalt

Feier zum 1098. Geburtstag Ottos des Großen

OB Dr. Lutz Trümper
Feier zum 1098. Geburtstag Ottos des Großen
23. November 2010, 19:00 Uhr, Kulturhistorisches Museum, Kaiser-Otto-Saal
 
Es gilt das gesprochene Wort.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich freue mich, dass Sie unserer Einladung anlässlich des 1098. Geburtstages Ottos des Großen gefolgt sind und begrüße Sie ganz herzlich hier im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums.


Als 1999 – vor nunmehr über elf Jahren – das Symposium „Ottonische Neuanfänge“ zur Vorbereitung der ersten Europarats- und Landesausstellung „Otto der Große. Magdeburg und Europa“ hier im Kulturhistorischen Museum stattfand, konnte noch niemand absehen, dass diese große internationale Tagung in diesem Haus kein Solitär bleiben, sondern eine neue Tradition begründen sollte.
Eine Tradition, die auf der engen Zusammenarbeit universitärer und musealer Forschung in der Vorbereitung wissenschaftlicher Ausstellungen zu den großen Themen der Geschichte des europäischen Mittelalters beruht.
Eine Tradition, die sich intensiv mit der bedeutenden Geschichte unserer Stadt und den heute daraus erwachsenden Potentialen beschäftigt.


Auf der Landkarte der Mittelalter-Forschung war Magdeburg nie ein weißer Fleck. Dass aber die meisten Historiker auch das heutige Magdeburg kennen, ist das Resultat der Tagungen, Vortragsreihen und Ausstellungen der vergangenen Jahre.
Darüber hinaus können wir heute mit einigem Stolz sagen, dass sich die Bedeutung unserer Stadt als Mittelalterliche Metropole im Zentrum der europäischen Geschichte mittlerweile auch bei vielen Laien herumgesprochen hat.

Diesen eingeschlagenen Weg möchten wir auch in den nächsten Jahren so erfolgreich fortsetzen. Um dies personell und materiell zu ermöglichen, ist das angestrebte „Zentrum für Mittelalterausstellungen“ an unserem Museum dringend erforderlich.
Wir sind daher dankbar, dass dies auch von Seiten des Landes so gesehen wird und hoffen sehr auf einen Start dieser Institution im kommenden Jahr.

Dieses in dieser Form einmalige Zentrum wird der Erforschung und Darstellung der Geschichte des Mittelalters in Magdeburg und Sachsen-Anhalt in ihrem europäischen Kontext eine langfristige Perspektive geben und darüber hinaus die Wertschätzung und herausragende Rolle, die wir in Magdeburg der Geschichte unserer Stadt einräumen, unterstreichen.


In diesen Zusammenhang gehört auch, dass wir bestrebt sind, die seit 2001 ergrabenen reichen dinglichen Hinterlassenschaften des Magdeburger Doms und die Funde der Domplatzgrabungen der 1960er Jahre zentral in seiner unmittelbaren Nähe zu präsentieren.

Die Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt, das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und das Kulturhistorische Museum Magdeburg könnten so gemeinsam im Altgebäude der Reichsbank zwischen den Domtürmen und dem Breiten Weg einen neuen Anlaufpunkt für Touristen aus aller Welt schaffen.
Wir begrüßen es daher sehr, dass sich das Land Sachsen-Anhalt zur Errichtung dieses Dommuseums in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom bekannt hat und hoffen, dass mit der Realisierung dieses herausragenden Museumsprojektes in absehbarer Zeit begonnen werden kann.

 

Meine Damen und Herren,

die Landeshauptstadt Magdeburg ist sich der Auswirkungen und Zukunftschancen, die sich mit dem Engagement der Historiker hier in dieser Stadt in den vergangenen Jahren entwickelt haben, wohl bewusst.
Sowohl das Bild der Stadt von sich selbst, als auch die Wahrnehmung der Stadt in der Öffentlichkeit hat sich durch die überaus erfolgreichen Magdeburger Sonderausstellungen der vergangenen 10 Jahre, insbesondere der beiden großen Europarats- und Landesausstellungen „Otto der Große. Magdeburg und Europa“ und „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“, grundlegend geändert.

Ein deutliches Zeichen dieses neuen und frischen Geschichtsbewusstseins ist auch der Beiname, den wir seit diesem Jahr für uns beanspruchen: Magdeburg ist „Ottostadt“!


Die beiden historischen Paten des Namens, „Otto der Große“ und „Otto von Guericke“, geben den Impuls für Magdeburgs Weg in die Zukunft. Sie haben die Geschichte und Geschicke unserer Stadt maßgeblich geprägt und sie weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht - und sie verleihen noch heute der Elbestadt ein unverwechselbares Gesicht.
Daher bilden sie auch die wesentlichen Grundpfeiler der neuen Image-Kampagne der Landeshauptstadt Magdeburg als „Ottostadt“.

Als Ottostadt Magdeburg wollen wir uns noch stärker auf das historische Erbe unserer Stadt, auf unsere großen Traditionen und die vielen Verbindungen zur europäischen Kultur- und Herrschaftsgeschichte besinnen und dieses nutzen, um auf die bedeutende Stadtgeschichte, auf die Lebensqualität in der zweitgrünsten Großstadt Deutschlands, auf die Wirtschaftskraft und auf die Wissenschaftslandschaft einer modernen, zukunftsorientierten Stadt aufmerksam zu machen.


Den 1100. Geburtstag und das 1050. Jubiläum der Kaiserkrönung Ottos des Großen im Jahre 2012 wollen wir daher zum Anlass nehmen für eine weitere, große Sonderausstellung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg, die auch erneut Landesausstellung Sachsen-Anhalt sein wird.

Unter dem Titel „Otto der Große und das Römische Reich. Das Kaisertum von der Antike bis zum Mittelalter“ sollen das abendländische Kaisertum, seine Entstehung und Entwicklung sowie seine Traditionen und Wandlungen in den Blick genommen werden.

Mit der weiteren, intensiven Erforschung des Mittelalters und der Präsentation dieses Teils unserer Geschichte wollen wir verdeutlichen, dass Kaiser Otto der Große und seine Zeit bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben und dass die Erinnerung daran und die mit ihr verbundene Blütezeit Magdeburgs noch heute ein großes Potential für die Bekanntheit und das Image unserer Stadt darstellen.


Neben diesen herausragenden Ausstellungsprojekten stellen vor allem die bedeutenden archäologischen Funde der letzten Jahre - und dabei natürlich insbesondere die Wiederauffindung der Gebeine unserer Königin Editha - eine Besonderheit in der Begegnung mit der Geschichte unserer Stadt dar und bieten einen ganz neuen Blick auf die historische Bedeutung und die heutigen Potentiale der Landeshauptstadt Magdeburg.

Vor fast genau einem Monat konnten wir einem einzigartigen und denkwürdigen Ereignis beiwohnen – der Wiederbeisetzung der Königin Editha.
Dieses Ereignis hat nicht nur zu einer erneuerten Popularität der Königin weit über die Grenzen unserer Stadt und unseres Bundeslandes hinaus geführt, sondern auch den Namen der Ottostadt Magdeburg einmal mehr ins Gespräch gebracht.

 

In diesem Sinne lade ich Sie alle ganz herzlich ein, auch weiterhin an der Entwicklung der Stadt aktiv teilzuhaben. Lassen Sie sich von der Faszination der Geschichte begeistern, lernen Sie das moderne Magdeburg mit all seinen Gegensätzen noch besser kennen und werden Sie zum Botschafter der Ottostadt Magdeburg.

Für den heutigen Abend wünsche ich Ihnen viele neue Impressionen und Begegnungen, einen intensiven Gedankenaustausch sowie einen angenehmen Aufenthalt.

- Partner -
Stadtsparkasse Magdeburg
Stadtwerke Magdeburg
WOBAU - Wohnen in Magdeburg
Schünemann Heizung-Sanitär
- Anzeigen -
Arbeitsvermittlung Magdeburg
Die Immobilie
Spreewald Therme und Spreewald Thermen Hotel