»Es gibt keinen Plan B! Bahn und Stadt arbeiten gemeinsam an der Umsetzung des Vorhabens.« - OB Trümper zum Sachstand Tunnelbau am Damaschkeplatz

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„Es gibt keinen Plan B! Bahn und Stadt arbeiten gemeinsam an der Umsetzung des Vorhabens.“  - OB Trümper zum Sachstand Tunnelbau am Damaschkeplatz

Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee "Es gibt keinen Plan B! Bahn und Stadt arbeiten gemeinsam an der Umsetzung des Vorhabens."

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 25. August gemeinsam mit dem Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann und dem Leiter des Tiefbauamtes, Thorsten Gebhardt über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für den Umbau der Eisenbahnüberführung in der Ernst-Reuter-Allee berichtet. Dem Stadtrat liegt zu seiner Sitzung im September dazu eine Information vor.

"Es gibt keinen Plan B - weder bei der Bahn AG noch bei der Stadt", stellt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper klar. "Wir sind Partner im Projekt und stimmen das beiderseitige Vorgehen stetig ab."

"Derzeit läuft das für die vorgesehenen Baumaßnahmen der Stadt erforderliche Planfeststellungsverfahren", bringt OB Dr. Trümper den aktuellen Sachstand auf den Punkt. "Es endet mit einem Planfeststellungsbeschluss, den wir für das erste Quartal 2012 erwarten. Dieser Beschluss wird den Fortgang des Projektes maßgeblich bestimmen."

Parallel dazu führt die Bahn derzeit ein eigenes - ebenfalls erforderliches - Planfeststellungsverfahren zum Umbau des Spurplans Mitte, bei dem die Eisenbahninfrastruktur und die Personenverkehrsanlagen im Mittelpunkt stehen, durch. Die Planungsunterlagen für diesen Bauabschnitt hatte die DB AG bereits im Jahr 2010 für die Genehmigung beim Eisenbahnbundesamt eingereicht. Die öffentliche Auslegung der Unterlagen fand vom 7. Juni bis 6. Juli 2011 im Baudezernat der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Auch hier steht der Planfeststellungsbeschluss noch aus.

"Wir gehen davon aus, dass das Land Sachsen-Anhalt zu seinen Aussagen steht, die gemeinsame Kreuzungsmaßnahme der DB AG und Stadt maßgeblich finanziell zu fördern. Nur mit der Förderung des Landes ist die Gesamtfinanzierung der Baumaßnahme gegeben", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.

Hinsichtlich der vom Landesverwaltungsamt im Rahmen der Fördermittelantragsprüfung von der Stadt geforderten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden die vorliegenden, sehr umfangreichen Variantenuntersuchungen und Bewertungen, die von der DB AG und der Stadt nach umfangeichen Prüfungen genehmigt wurden, analysiert und weitere Abstimmungen mit dem Landesverwaltungsamt vorbereitet.

Aufgrund der zwingenden Notwendigkeit, die Eisenbahnbrücken zu erneuern und dabei die für den Straßenverkehr vorgeschriebene lichte Höhe von 4,5 m herzustellen, ist der geplante Ausbau der Ernst- Reuter-Allee mit der gewählten Tunnellösung wirtschaftlich. Die verkehrlichen Effekte für den ÖPNV, den Kfz-, Fuß- und Radwegverkehr führen zusammen mit den Kosten für die Herstellung und Unterhaltung der Verkehrsanlagen zu einer Einschätzung der Wirtschaftlichkeit.

Mit dem Land wird außerdem erörtert, wie und zu welchen Zeitpunkten die Europäischen Förderprogramme EFRE IV und V zur Finanzierung des städtischen Anteils der Kreuzungsmaßnahme eingesetzt werden können.

"Die von den Tunnelgegnern immer wieder ins Spiel gebrachte Status-Quo-Variante gibt es nicht!" stellt Magdeburgs Oberbürgermeister klar. "Vielmehr ist die Stadt rechtlich zur Beteiligung am Vorhaben verpflichtet. Der Stadtrat hat dazu schon vor Jahren einen Grundsatzbeschluss gefasst und sich damit auch für die Schaffung der vorgeschriebenen lichten Durchfahrtshöhe von 4,5 m entschieden." Damit bleiben nur die sogenannte Null-Variante und eine Tunnel-Lösung als Alternativen für die künftige Organisation der Verkehrsströme in diesem Bereich.

Die Kosten liegen - wegen der erforderlichen Absenkung der Fahrbahn bei der Null-Variante - ungefähr auf dem gleichen Niveau. "Alle Signale des Landes, das Vorhaben finanziell zu fördern, beziehen sich auf die Tunnel-Lösung. Ob das Land sich auch an der Finanzierung der Nullvariante beteiligen würde, ist ungewiss", so OB Dr. Trümper.


Hintergrund

Die vorhandenen, sehr alten und maroden Eisenbahnbrücken am Hauptbahnhof Magdeburg müssen im Zuge des Ausbaus des Eisenbahnknotens durch die Deutsche Bahn AG erneuert werden. Im Rahmen der für die Vorbereitung der Brückenerneuerung erforderlichen, sehr umfangreichen Planungen wurde als wirtschaftliche Vorzugsvariante seitens der DB AG und der Landeshauptstadt Magdeburg die Herstellung eines Straßentunnels zur Führung des motorisierten Individualverkehrs ermittelt.

Der Stadtrat hatte dieser Variante nach intensiver Diskussion den Vorzug gegeben.

 

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