Preisverleihung »Magdeburger des Jahres 2009«

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Preisverleihung „Magdeburger des Jahres 2009“


12. Januar 2010, Opernhaus

Es gilt das gesprochene Wort!

 

Sehr geehrter Herr Dr. Kadell,
sehr geehrter Herr Schweingel,
liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger,
meine Damen und Herren,


die Verleihung des Preises zum „Magdeburger des Jahres“ ist für mich immer ein ganz besonderer Auftakt ins neue Jahr. Es ist mir daher eine Freude, heute hier zu sein und mit Ihnen gemeinsam dieser Ehrung herausragender Magdeburgerinnen und Magdeburger beizuwohnen.
Darüber hinaus möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen, um Ihnen im Namen der Landeshauptstadt Magdeburg und natürlich auch ganz persönlich, die besten Wünsche für das Jahr 2010 zu übermitteln.


Die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ findet in diesem Jahr bereits zum 18. Mal statt.
Seit der ersten Ehrung 1992 hat sich diese Preisverleihung zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Ereignis der Landeshauptstadt Magdeburg entwickelt.
Zu einem Ereignis, das nicht nur im Vorfeld für vielfältige Diskussionen und eine intensive Auseinandersetzung mit dem zu Ende gehenden Jahr sorgt, sondern vor allem auch nachhaltig auf besondere Menschen, Aktionen und Themen aufmerksam macht.

Die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ ist daher ein guter Anlass, über Geschaffenes nachzudenken, über besondere Erfolge und Leistungen zu berichten und positiv in die Zukunft zu schauen.

 

Das Jahr 2009 hatte für Magdeburg Vieles zu bieten.
So konnten trotz der angespannten Haushaltssituation wieder wichtige Investitionen angeschoben bzw. abgeschlossen werden. Dazu gehören unter anderem:
- die Übergabe von fünf generalsanierten Schulen aus dem PPP-Paket 1 und
die Fortsetzung der Sanierungsarbeiten der Schulen im Paket 2,
- die Einweihung der neuen Feuerwache Nord und die Schließung der ehemaligen Feuerwachen Mitte und Neustadt,
- die Wiedereröffnung des Klosters Unser Lieben Frauen nach Beendigung der Sanierungsarbeiten im Bereich der Westturmgruppe, der Neugestaltung des Eingangsbereiches und der Wiederinbetriebnahme des Geläuts,
- die Übergabe des neuen Zooeingangs als eine von zahlreichen Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung des Zoos sowie
- die Eröffnung des „Salbker Lesezeichens“ als erste Magdeburger Freiluftbibliothek,
- der Baustart für das Bürgerhaus Salbke und
- die Verkehrsfreigabe des Schleinufers nach Abschluss des vierspurigen Ausbaus,
die Erneuerung der Klinke- und der Schrotebrücke.


Aber auch die Magdeburger Projekte im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Sachsen-Anhalt 2010 wurden intensiv fortgeführt bzw. abgeschlossen. Dazu zählen unter anderem
– der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung der Lukasklause und
die Neugestaltung des alten Elbebahnhof-Areals,
– die Fortführung der Sanierungsarbeiten an der Elbufermauer sowie
im Fürstenwallpark zur Sichtbarmachung der alten Stadtbefestigung,
– die Übergabe des Stadtbalkons als weiterer Erlebnispunkt am Elbufer,
– der weitere Um- und Ausbau unseres neuen Wissenschaftshafens sowie
– die Erweiterung des IBA-Shops zum IBA-Informationszentrum mit IBA-Kino mit Filmen zur IBA und zur Geschichte Magdeburgs sowie zahlreichen Ausstellungen zum Thema IBA und Elbe.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen zur Abschlusspräsentation der IBA-Projekte auf Hochtouren. Neben der Eröffnung der Lukasklause und der Übergabe des Inselteichs im Klosterbergegarten (beides voraussichtlich im Mai), wird die Eröffnung des IBA-Pfades am 24. April der Höhepunkt des IBA-Jahres sein. Dieser Pfad wird auf ganz besondere Weise die vielen verschiedenen Einzelprojekte der Stadt zur IBA verbinden.


2009 war für Magdeburg aber auch ein großes Kulturjahr, das ganz im Zeichen des Domjubiläums stand. Eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen mit großer Resonanz war dem 800-jährigen Bestehen unseres Wahrzeichens gewidmet.
Mit der Landesausstellung „Aufbruch in die Gotik“ hat das Kulturhistorische Museum zum Domjubiläum eine weitere international beachtete Exposition gezeigt. Mehr als 72.000 Besucher ließen sich von über 400 Originalexponaten aus dem Mittelalter beeindrucken.

Zu den herausragenden kulturellen Ereignissen gehörten aber auch
- das Internationale Figurentheaterfestival „Blickwechsel“,
- das Sommer-Open-Air „Titanic“,
- das 90-jährige Bestehen der Städtischen Volkshochschule und
- die „Lange Nach der Wissenschaft“,
um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

An den 20. Jahrestag des Mauerfalls wurde mit einer großen Festveranstaltung im Dom erinnert. Und auch das Rathausfest am Tag der Deutschen Einheit widmete sich den Ereignissen des 9. November 1989 – ein Tag, der für die meisten Magdeburgerinnen und Magdeburger unvergessen bleiben wird.

 

Meine Damen und Herren,
dies ist nur ein ganz kleiner Auszug der vielen großen und kleinen Errungenschaften und Ereignisse des letzten Jahres und ich könnte noch viele weitere hinzufügen, wie beispielsweise:
- die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den in Magdeburg geborenen Pianisten Menahem Pressler,
- die Ernennung der Otto-von-Guericke-Gesellschaft, des Sax'n Anhalt Orchesters und der Abtshof Magdeburg GmbH zu Ehrenbotschaftern der Landeshauptstadt Magdeburg,
- die Verleihung des Titels „Ort im Land der Ideen“ an das Klinikum Magdeburg für sein Projekt „Seelentröster“ sowie die Architektenkammer für ihre Initiative „Aufforderung zu Architektouren“,
- die mehr als 50 neuen Stolpersteine im gesamten Stadtgebiet und
- die Erfolge Magdeburger Sportler bei Welt- und Europameisterschaften.


Ganz besonders beeindruckt hat mich auch im letzten Jahr wieder das vielfältige bürgerschaftliche Engagement der Magdeburgerinnen und Magdeburger bei der Mitgestaltung des städtischen Lebens.
Über 30.000 Ehrenamtliche engagieren sich Tag für Tag für das Gemeinwohl der Stadt und ihrer Mitmenschen und leisten so einen herausragenden Beitrag dafür, dass unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter wird. Sie alle hätten es verdient, für die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ nominiert zu werden. Gerade deshalb freue ich mich besonders über die diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten, die genau diese ganz normalen Magdeburger sind, die sich für ihre Mitmenschen und für ihre Stadt einsetzen.

Die Bereiche, in denen unsere diesjährigen „Magdeburger des Jahres“ tätig sind, reichen
- von der Kulturpflege und der Bewahrung unseres stadtgeschichtlichen Erbes
- über die Stadtteilarbeit und das ganz besondere Engagement für Kinder und Jugendliche
- bis zum interkulturellen Einsatz für Migrantinnen und Migranten und den Beweis von wahrer Zivilcourage.

Beständigkeit und Konstanz zeichnen die Nominierten und ihre Projekte aus.
Und sie alle haben eines gemeinsam – sie sind Magdeburgerinnen und Magdeburger, die den Alltag in dieser Stadt durch ihr Engagement gestalten und bereichern, die Gutes tun ohne zu fragen „Was bekomme ich dafür?“. Genau das ist es, was für mich den „Magdeburger des Jahres“ ausmacht.

Es kann zwar nur einer DER „Magdeburger des Jahres 2009“ werden. Gewonnen haben aber alle: die Nominierten, die Magdeburger und unsere Stadt.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich danke allen, die sich 2009 für unsere Stadt engagiert haben und auch zukünftig engagieren. Magdeburg braucht Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, die Ideen haben und diese verwirklichen – ganz gleich ob am Arbeitsplatz oder im Ehrenamt.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Redakteuren der Volksstimme, die uns nicht nur tagtäglich mit regionalen, nationalen und internationalen Nachrichten versorgen, sondern eben auch von diesen vielen Aktionen, Projekten und Ideen berichten und damit das bürgerschaftliche Engagement, den Mut und die Ideen der Magdeburger würdigen.
Sie räumen diesen Menschen und Projekten Platz auf den Seiten ein und kommen mit ihnen ins Gespräch. Damit trägt die Volksstimme ein großes Stück dazu bei, dass diese unbezahlbare ehrenamtliche Arbeit nicht im Verborgenen bleibt, sondern öffentlich bekannt und gewürdigt wird.

Ich gratuliere den „Magdeburgern des Jahres 2009“ zur Nominierung und danke Ihnen für Ihr herausragendes Engagement.
Uns allen wünsche ich einen spannenden Abend sowie ein gesundes und ereignisreiches Jahr 2010.

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