Städtebaulicher Wettbewerb für das Wissenschaftsquartier Magdeburg

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Wissenschaftsquartier soll lebendiger werden – Urbane Vielfalt am Fluss

Wissenschaftshafen mir vdtc und Denkfabrik

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

20 Internationale Architektenteams in Magdeburg  - Workshop zur Umgestaltung des Wissenschaftshafens

Die Umwandlung des alten Magdeburger Handelshafens zu einem städtebaulichen Glanzlicht nimmt mehr und mehr Gestalt an. Im Sommer 2009  trafen sich in der Landeshauptstadt 20 Planerteams aus ganz Europa, um das Areal und die Ziele der künftigen städtebaulichen Gestaltung für das Wissenschaftsquartier im ehemaligen Handelshafen kennenzulernen. Der Workshop war Auftakt eines städtebaulichen Wettbewerbes zur künftigen Gestaltung des Wissenschaftshafens.

Ausgewählt wurden die 20 Planer-Teams, die jeweils aus Architekten und Landschaftsplanern bestehen, im Mai. Bis Ende Oktober sollen sie ihre Planungsvorschläge einreichen. Die Präsentation der Arbeiten und die Preisverleihung finden im Frühjahr 2010 im Rahmen der Beteiligung Magdeburgs an der Internationalen Bauausstellung „Stadtumbau“ Sachsen-Anhalt IBA 2010 statt. 

Gegenstand des Wettbewerbs ist die städtebaulich–räumliche und gestalterische Verflechtung des Wissenschaftshafens mit dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Damit soll die Entwicklung eines attraktiven und zusammenhängenden Wissenschaftsquartiers unterstützt werden. Mit dem Wettbewerb sollen darüber hinaus Möglichkeiten zur Aufwertung, Gestaltung und Vernetzung von öffentlichen Räumen und Freianlagen beispielhaft untersucht und aufgezeigt werden. Das betrifft u.a. die Erschließung des Wissenschaftsquartiers und die Wegebeziehungen zwischen dem Universitätscampus und dem Wissenschaftshafen, die räumlichen Verknüpfungen des Wissenschaftshafens mit dem angrenzenden Stadtteil Alte Neustadt und der Innenstadt, die Gestaltung des Elbufers im Bereich des Wissenschaftshafens sowie die Nutzung und gestalterische Einbindung des alten Hafenbeckens.

Im Rahmen des Wettbewerbes soll - basierend auf den vorliegenden informellen Planungen für den Campus der Universität und für den Wissenschaftshafen - aus beiden innerstädtischen Teilbereichen ein modernes, urbanes und zusammenhängendes Wissenschaftsquartier entwickelt werden. Aufgaben sind unter anderem die Erarbeitung eines städtebaulichen und freiraumplanerischen Strukturkonzeptes, die landschaftsplanerische Bearbeitung von Teilbereichen, insbesondere die Öffnung zur Elbe hin sowie Gestaltungsvorschläge für ein Silo als neuem Wahrzeichen des Wissenschaftshafens.

Die teilnehmenden Teams lernten in einem Workshop das Areal kennen. Zudem erhielten sie die Empfehlungen, die im Rahmen des REDIS-Projektes „Ideas for Science Quarters“ zu Jahresbeginn entwickelt wurden. In diesem EU-Projekt haben sich insgesamt acht europäische Städte zusammengeschlossen, um brachliegende Quartiere zu Wissenschaftsstandorten umzugestalten. Auch aus den REDIS-Partnerstädten nehmen Architektur- und Planungsbüros am städtebaulichen Wettbewerb teil.

Die Präsentation der Wettbewerbsergebnisse und die Kür der Sieger erfolgt im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 mit einer Ausstellung, einer Publikation und einem Kolloquium im April 2010.


Hintergrund

EU-Projekt REDIS

Im November 2008 war Magdeburg gemeinsam mit sieben Partnern bei der Bewerbung für das Fördermittelprogramm URBACT II erfolgreich. Die Landeshauptstadt hatte den Antrag eingereicht und wird dabei von den Partnerstädten Aarhus (Dänemark), Bialystok (Polen), Halle/Saale, Newcastle (Großbritannien), Manresa (Spanien), Piraeus (Griechenland) und Wien (Österreich) unterstützt. Das Städtenetzwerkprogramm beschäftigt sich mit der Umgestaltung von Stadtteilen in Wissenschaftsquartiere. Magdeburg und Halle (Saale) aus Sachsen-Anhalt sind die einzigen deutschen Wissenschaftsstädte, die die Bundesrepublik in dem Europanetzwerk vertreten. Dafür stellt die EU in den kommenden Jahren insgesamt 710.000 € zur Verfügung.

Das Netzwerk will außerdem Guidelines für europäische Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern erarbeiten. Hauptziel der beteiligten Städte ist es, je selbst ein Stadtviertel in ein Wissenschaftsareal umzuwandeln. Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg kann mit der weit fortgeschrittenen Umgestaltung des alten Hafenareals zu einem Wissenschaftshafen dabei besondere Erfahrungen vorweisen.

Das „REDIS“-Projekt wird mit europäischen Mitteln aus dem Urbact-II-Programm gefördert. Das Programm kümmert sich um die Förderung von Städten als Motoren für Wachstum und Beschäftigung. Die EU möchte vor allem eine Verbesserung von Innovations- und Wissensindustrie erreichen. Hauptziele des Projekts sind die Netzwerkbildung, der Austausch von Erfahrungen und Know-how sowie die Sammlung, Auswertung und Aufbereitung von innovativen Lösungsansätzen im Bereich städtischer Entwicklungspolitik.


IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010

Die Landeshauptstadt orientiert ihren Beitrag zur IBA 2010 am Leitbild "Leben an und mit der Elbe", denn der Fluss prägt maßgeblich die Identität des Stadtbildes. Ziele der Magdeburger IBA-Beteiligung sind unter anderem die attraktive Gestaltung von Zugängen zur Elbe und Wegen entlang des Ufers, die Aufwertung der an die Elbe grenzenden Stadtgebiete, die Suche nach Nutzungen für Brachflächen, die Stärkung der städtischen Identität und die Schärfung des Profils als innovative Wissenschaftsstadt.

Unter dem Motto "Mehr Stadt – weniger Landschaft" ist die Umgestaltung des ehemaligen Handelshafens in ein Wissenschaftsquartier dabei ein Schwerpunkt der Magdeburger Beteiligung an der IBA 2010: Der alte Handelshafen ist bereits heute ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung am Fluss. Die Landeshauptstadt entwickelt hier ein lebendiges Stadtquartier mit Flächen für Dienstleistungen, Freizeit und Tourismus. Die "Denkfabrik" und weitere wissenschaftliche Einrichtungen qualifizieren den Wissenschaftshafen zu einem Zentrum für Innovation und Wissenstransfer.

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