Staatspräsidentin der Republik Lettland - Professor Dr. Vaira Vike-Freiberga

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Staatspräsidentin der Republik Lettland - Professor  Dr. Vaira Vike-Freiberga

Dr. Vaira Vike-FreibergaVaira Vike-Freiberga wurde am 1. Dezember 1937 in Riga geboren. Auf der Flucht vor der Sowjetischen Besatzung
verließ ihre Familie am 1. Januar 1945 Lettland und kam nach Deutschland.
Die schulische Ausbildung begann für Vaira in den lettischen Flüchtlingslagern von Herrenwyk und Lübeck
und wurde später nach der Ausreise nach Französisch-Marokko, zunächst in der Grundschule von Daourat, später im
Mers-Sultan-Mädchencollege in Casablanca, fortgesetzt.

1954 zog Vaira mit ihrer Familie nach Kanada. Zunächst arbeitete sie für ein Jahr in einer Bank. Sie studierte an der Kanadischen Universität und an der Universität in Toronto machte sie ihren Bachelor  (1958) und ihren Magister (1960) in
Psychologie, gefolgt von ihrem Doktor in experimenteller Psychologie an der McGill
University in Montreal (1965). Gleichzeitig arbeitete sie als Übersetzerin für Spanisch und als Psychologin an der Psychiatrischen Klinik in Toronto (1960-1961).

Von 1965 bis 1998 war sie Professorin für Psychologie an der Universität in Montreal (Universite de Montreal, sie lehrte in französischer Sprache). Die Themen der gegebenen Kurse waren: Psychopharmakologie, Psycholinguistik, wissenschaftliche Theorie und experimentelle Methodik. Ihre Forschungsschwerpunkte in der Psychologie lagen auf dem Gebiet der Erinnerungs-, Sprach- und Verständesprozessen, unter Berücksichtigung des Einflusses von Drogen auf den Menschen sowie Semiotik, Poesie und Struktur lettischer Volkslieder. Sie veröffentlichte Forschungen über die lettischen Dainas, ihre Poetik und Struktur.

Am 1. Juni 1998 emeritierte sie und wurde am 19. Oktober 1998 Direktorin am Lettischen Institut.

Am 10. Mai 2000 erhielt sie den Ehrendoktortitel der „Victoria University in the University of Toronto“, am 28. September 2000 den Ehrendoktortitel der Lettischen Universität, am 29. April 2002 den Ehrendoktortitel der Vytauto Didziojo-Universität Kaunas. Es folgten am 14. Juni
2002 der Ehrendoktortitel McGill-University Montreal, am 4. Oktober 2005 der Ehrendoktortitel der Staatlichen Universität Baku, am 6. Oktober 2005 der Ehrendoktortitel der Staatlichen Universität Tiflis und am 8. Oktober 2005 der Ehrendoktortitel der Staatlichen Universität Eriwan.

Am 17. Juni 1999 wurde sie für vier Jahre zur Präsidentin der Republik Lettland gewählt und
am 8. Juli trat sie ihr Amt an. Am 20. Juni 2003 wurde sie mit 88 Stimmen bei 6 Gegenstimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.

Sie spricht fließend lettisch, französisch, englisch, deutsch und spanisch.

Seit 1957 ist sie in lettischen Kreisen gesellschaftlich aktiv als Folklorespezialistin und beschäftigt sich mit Fragen der Erziehung der Jugend, der lettischen Identität und Überlebensfähigkeit des Volkes sowie Zukunftsperspektiven der baltischen Staaten.

1995 erhielt sie den Drei-Sterne-Orden, außerdem ist sie Philisterin der Studentenverbindung "Spidola".


 Vaira Vike-Freiberga betätigte sich sehr aktiv in verschiedenen Ämtern in nationalen und internationalen Organisationen. Sie war Mitglied und stellvertretende Vorsitzende des Kanadischen Wissenschaftsrates (1984-1989), Vertreterin Kanadas und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Programms der NATO „Menschliche Faktoren“ in Brüssel. Sie wurde
1989 als Vertreterin Kanadas und Beraterin in die Brasilianische Kommission für die Verfassungsreform eingeladen und Präsidentin der Psychologenvereinigung Kanadas (CPA), der Gesellschaft für Soziale Studien Kanadas (SSFC) und der AABS (Vereinigung Für
Baltische Studien). Sie war ordentliches Mitglied der Kanadischen Wissenschaftlichen Akademie (Fellow, Royal Society of Canada) und der Lettischen Wissenschaftlichen
Akademie und ist derzeit Präsidentin des französischen Zweiges (Academie des lettres et des sciences humaines) der Kanadischen Wissenschaftlichen Akademie. Seit dem Jahr 2000 nimmt sie alljährlich am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos in der Schweiz sowie an den Zusammenkünften der American Academy of Achievement teil.

Sie wurde einberufen in das „Council of Women World Leaders“ der Havard University (seit 1999), erhielt 1997 die Große Medaille der Lettischen Wissenschaftlichen Akademie für ihre Forschung und Popularisierung der lettischen Dainas. Außerdem durfte sie die Pierre Chauveau-Medaille der Kanadischen Wissenschaftlichen Akademie für ihre Erfolge in den Human-Wissenschaften (1995), den „Prix Marcel-Vincent“ der französischsprachigen Wissenschaftler Kanadas (ACFAS), die Medaille für Gesellschaftswissenschaften (1992), den Preis der Kulturstiftung der PBLA (1989) für ihre Errungenschaften in der Forschung und Popularisierung der lettischen Dainas (1989) und den Prof. A. Abeles Gedächtnispreis (zusammen mit ihrem Mann Imants Freibergs) für ihre Arbeiten über lettische Philologie (1979) in Empfang nehmen. Sie ist juristische Ehrendoktorin der Queen's University (LL.D., Kingston, Ontario, 1991). 2005 wurde ihr der Hannah Arendt-Preis für politisches Denken verliehen.

Vaira Vike-Freiberga veröffentlichte 9 Bücher, etwa 160 Schriften, Monografien und wissenschaftliche Abhandlungen. Sie hielt 250 Reden und wissenschaftliche Referate in englischer, französischer und lettischer Sprache, sowie unzählige Interviews für Radio, Fernsehen und Printmedien in verschiedenen Sprachen.

Seit Juli 1960 ist sie mit Imants Freibergs verheiratet, mit dem sie zusammen in der Daina-Forschung tätig war. Er war bis 1999 Professor für Informatik an der Universität von Québec
in Montreal (UQAM) und ist seit 2001 Präsident des Verbandes für Informations- und Kommunikationstechnologien Lettlands (LIKTA). Ihr Sohn Kārlis lebt in Riga und ist als Redenschreiber, Redakteur, Übersetzer und Journalist tätig. Tochter Indra leitet das Londoner Büro der Lettischen Investitions- und Wirtschaftsförderungsagentur.

 

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