Instrumentenkarussell

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INSTRUMENTENKARUSSELL

 

Hört sich eigentlich ganz lustig an, so rundherum und überall mal hinsehen. Und das soll es auch sein. Die Idee eines Instrumentenkarussells entstand aus dem Wunsch vieler Eltern, dass ihr Kind an der Wahl seines Instrumentes aktiv beteiligt sein soll. Zwar haben manche Kinder des Bereiches Musikalische Früherziehung bereits erste Kontakte mit Instrumenten gehabt: dies jedoch meist nur über einen kurzen Zeitraum und nicht unbedingt im persönlichen Kontakt. Wie soll sich das Kind aber nun für etwas entscheiden, das es nicht kennt?

Über den Zeitraum eines Schuljahres werden im Rahmen einer kontinuierlichen 50minütigen Wochenstunde sieben Instrumenten-Stationen in Gruppen zu je vier bis fünf Kindern angelaufen. Zu diesen Stationen gehören: Streichinstrumente (Violine und Violoncello), Zupfinstrumente (Gitarre und Mandoline), Blechblasinstrumente (Trompete, Waldhorn), Holzblasinstrumente (Blockflöte), Klavier, Akkordeon und Schlagwerk. An jeder dieser Stationen werden die Schüler von einem neuen (Fach-)Lehrer empfangen. Dieser stellt ihnen mit Wort, Spiel und Erforschung sein Instrument oder seine Instrumentengruppe vor. Die Kinder haben vier Wochen Zeit, sich mit den dargebotenen Instrumenten zu beschäftigen, ihnen erste Töne zu entlocken, Kontakt aufzunehmen. Nebenher werden Sprüche und Reime spielerisch rhythmisiert, Lieder gesungen und musikalische Spiele im Raum gestal­tet, denn auch die körperliche Bewegung darf in diesem Unterricht nicht zu kurz kommen. Als verbindendes Element begleitet die Kinder von einer Station zur anderen ein Lied, welches nicht nur gesungen, sondern auch auf dem jeweiligen Instrument vorgestellt wird.

Nach dem Kennenlernen aller Instrumente haben sich bei einigen (nicht allen) Kindern Affinitäten zu bestimmten Instrumenten herausgebildet. Natürlich kann es auch sein, dass sich ein Kind für ein bestimmtes Instrument entschieden hat, weil die Lehrerin immer eine so hübsche Bluse hatte. Um bestehende Neigungen und Fähigkeiten des Kindes nun bewusst einsetzen zu können, werden alle beteiligten Eltern am Ende des Kurses zu einem beratenden Gespräch in die Musikschule eingeladen. Die Fachlehrer berichten von ihren Erfahrungen mit dem jeweiligen Kind und gemeinsam mit den Eltern kann dann bei entsprechendem Interesse das Instrument für das Kind ausgewählt werden.

Es steht fest, dass das gewählte Instrument das Kind einen Teil des Lebens und in vielen Fällen sogar das ganze Leben lang begleitet. Nicht nur das Spiel des Instrumentes, auch die Ausbildung darauf und der Einsatz in möglichen Kammermusikgruppen oder Orchestern hat eine prägenden Einfluss auf das kindliche Leben. Die Ausbildung auf einem Saiteninstrument beeinflusst andere seelische Komponenten als die auf dem Schlagwerk oder dem Akkordeon. Bestehende Fähigkeiten bewusst einzusetzen, die persönliche Motivation des Kindes zu nutzen, und nach empirischen Werten ungünstige Wünsche umlenken zu können, ist ein wichtiges Ziel des Instrumentenkarussells. Anmeldungen werden für das kommende Schuljahr wieder entgegengenommen. Die für den Unterricht benötigten Instrumente stehen in der Musikschule kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie im Büro des Konservatoriums.

 

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