Merkblatt Verhalten beim Auffinden von toten Tieren

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Merkblatt Verhalten beim Auffinden von toten Tieren

Die Klassische Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der aviären Influenza, die durch Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Wassergeflügel bildet ein natürliches Virusreservoir von hoher genetischer Vielfalt für niedrig pathogene Influenzaviren.

Im infizierten Wirtschaftsgeflügel können niedrig pathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 zu einer hoch pathogenen Form mutieren, die sich dann klinisch als Geflügelpest zeigt. Infektionen mit anderen Subtypen bleiben auch beim Hausgeflügel meist ohne gravierende klinische Auswirkungen.

Als "Vogelgrippe" wird in der Öffentlichkeit derzeit die durch hoch pathogenes H5N1-Virus vom Typ Asia verursachte Geflügelpest bezeichnet. Die Tierseuche kann bei sehr engem Kontakt zu infiziertem Geflügel auch auf den Menschen übergehen.

Wie verhält man sich, wenn man einen toten Vogel findet? Wen benachrichtigt man?

Generell gilt: Tote Tiere dürfen auf keinen Fall mit bloßen Händen angefasst werden. Wer verendete Wasser- oder andere Vögel findet, sollte die Polizei oder das zuständige Veterinäramt (Telefon Veterinäramt Magdeburg: 03 91 / 5 40 62 00) benachrichtigen.

Auf dem Territorium der Landeshauptstadt Magdeburg ist die Tierrettung der Feuerwehr
(Tel. 03 91 / 5 40 10) für die Entsorgung von toten Tieren auf öffentlichen Straßen und Plätzen zuständig. Funde sollten möglichst mit genauer Ortsangabe gemeldet werden.

In Amtshilfe werden zurzeit auch tote Vögel von Privatgrundstücken abgeholt.

Im Falle eines gehäuften Auftretens von toten Wildvögeln an einer Fundstelle sind unverzüglich Sperrmaßnahmen des Gebietes selbst (Absicherung der Fundstelle zur Kontaktvermeidung mit unbeteiligten Personen) und ggf. der Zufahrten (Feldwege u. ä.) zu veranlassen.

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