Wallonerkirche

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Aussenansicht Walloner Kirche © MMKT
Aussenansicht Walloner Kirche © MMKT
Aussenansicht Walloner Kirche © MMKT
Aussenansicht Walloner Kirche © MMKT
Wallonerkiche mit Elbufer ©MMKT
Wallonerkiche mit Elbufer ©MMKT
Wallonerkirche  und Petrikirche © W.Klapper
Wallonerkirche und Petrikirche © W.Klapper
Telemann-Glocke in der Wallonerkirche © MMKT
Telemann-Glocke in der Wallonerkirche © MMKT
Wallonerkirche Innenraum ©MMKT
Wallonerkirche Innenraum ©MMKT
Wallonerkirche Wandskulptur innen © MMKT
Wallonerkirche Wandskulptur innen © MMKT
Innenansicht in der Wallonerkirche © MMKT
Innenansicht in der Wallonerkirche © MMKT

Die schlichte Schönheit der Wallonerkirche geht auf ihre Geschichte als Klosterkirche eines Bettelordens zurück. Zusammen mit Magdalenenkapelle und Kirche St. Petri prägt sie die Magdeburger Stadtsilhouette am Elbufer.

Im Jahre 1285 wurde in der Nähe des Elbufers ein Augustinerkloster gegründet, das aber mit der Einführung der Reformation von den Mönchen verlassen wurde. 1694 erhielt die reformierte Wallonergemeinde die zugehörige Kirche, die seitdem Wallonerkirche hieß. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche ein Opfer der Bomben. 1967 begann der Wiederaufbau. Heute steht im südlichen Seitenschiff die Telemann-Glocke, die urspünglich zur Heilig-Geist-Kirche gehörte und 1683 vom Magdeburger Glockengießer Jacob Wentzel gegossen wurde. Auf der Glocke ist ein Kruzifix und eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes und den Namen der Pastoren, Kirchenvätern und Kirchenältesten dargestellt.

Die Wallonerkirche kann täglich besichtigt werden. Sie ist Station des St. Jakobus Pilgerweges.

Martin Luther

Das Gotteshaus gehörte zum Augustinerkloster, das Martin Luther 1516 im Auftrag seines Ordens inspizierte. Hier predigte er am 24. Juni 1524. Als der Große Kurfürst Ende des 17. Jahrhunderts den reformierten Glaubensflüchtlingen aus der Wallonie Zuflucht bot, nutzten sie die Augustinerkirche, die seitdem Wallonerkirche heißt.

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