Sonderausstellung zur Lutherdekade 2017

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Sonderausstellung mit besonderer Vortragsreihe und Konzert

Bis einschließlich 15. Februar können Besucher die Ausstellung „Am Vorabend der Reformation – Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland“ im Kulturhistorischen Museum Magdeburg aufsuchen. Außerdem veranstalten das Museum und das Zentrum für Mittelalterausstellungen eine entsprechende Vortragsreihe.

Hauptmotiv Nikolausaltar St Marien

Am Donnerstag, 22. Januar berichtet der Berliner, Dr. Hartmut Kühne über „Reliquien und Ablässe um 1500 in Magdeburg, Wittenberg und Halle“. Der Vortrag findet 19 Uhr im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums statt. Zwei Wochen später, am 5. Februar, handelt der Vortrag vom Leipziger Dr. Enno Bünz  von „Neun Teufel die den Pfarrer quälen. Kirchliches Leben in Mitteldeutschland vor der Reformation“. Dieser beginnt ebenfalls 19 Uhr im Kaiser-Otto-Saal.

Außerdem können sich Besucher am letzten Ausstellungswochenende, Freitag, 13. Februar um 20.00 Uhr auf das Konzert "Corpus Natum" des Magdeburger Pianisten Burkhard Schmidt freuen. Dieser hat sich von dieser Ausstellung zu seinen Kompositionen inspirieren lassen. Das Konzert findet im Kaiser-Otto-Saal statt und der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Mit dem Ausstellungstitel verbinden viele Menschen meist die vermeintlichen Missstände in der spätmittelalterlichen Kirche, die durch Martin Luther und die Reformationsbewegung angeprangert wurden und welche die Reformation als entscheidende Wende erscheinen lassen. Tatsächlich setzte sich aber in den letzten Jahrzehnten in der Wissenschaft die Einsicht durch, dass die Reformation auch das Ergebnis einer Intensivierung der kirchlichen Frömmigkeit um 1500 gewesen ist, von denen alle Bereiche des privaten wie öffentlichen des Lebens geprägt wurden. Auf der Suche nach Antworten auf religiöse Fragen füllten sich die Kirchen mit frommen Stiftungen, fanden Wallfahrten regen Zulauf und wurden Andachtsbilder und Heiligenfiguren in Serie hergestellt.

Auf einer circa 500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche werden insbesondere bisher kaum bekannte Schätze gezeigt, die abseits der traditionellen musealen und kirchlichen Sammlung inkognito oft ein halbes Jahrtausend geschlummert haben. So ist es für den Standort Magdeburg gelungen, Exponate unter anderem aus Stolberg, Salzwedel und Zerbst, aber auch aus den bedeutenden Domschätzen Halberstadt und Quedlinburg als Leihgaben zu gewinnen.

Im Rahmen der Lutherdekade sollen in der Sonderausstellung „Am Vorabend der Reformation. Alltag und Frömmigkeit in Mitteldeutschland“ die in Mitteldeutschland weithin in Vergessenheit geratenen Formen religiösen Alltags wiederentdeckt werden.

Diese Sonderausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Mühlhäuser Museen, des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig und des Kulturhistorischen Museums Magdeburg.

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