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+++ Helfer treten die Heimreise an: Magdeburg sagt "Danke!" +++

Der Leiter des Katastrophenstabes Holger Platz hat heute eine Einheit vorn Kameraden der Feuerwehr aus Hannover verabschiedet. Sie haben zur Katastrophenabwehr eine komplette Technische Einsatzleitung (TEL) gestellt. Sie treten heute die Heimreise an.
Verabschiedung Feuerwehr aus Hannover
Die TEL 1 umfasste im Mittel 30 Personen aus Hannover Stadt und Region. Sie war verantwortlich für die Steuerung von Kräften der Feuerwehr, der Bundeswehr, des THW, der Hilfsorganisationen, der Bereitschaftspolizei sowie einer große Anzahl freiwilliger Helfer.

Die Einsatzkräfte, die unter dieser TEL tätig waren, kamen u.a. aus Hannover und Umland, Berlin, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Stassfurt, Quedlinburg und Magdeburg. Bis zur Abreise war diese TEL noch für 1.100 Einsatzkräfte verantwortlich.

Aufgabenschwerpunkte der TEL 1  waren:

- Deichsicherung in Ostelbien, d.h. ca. 3,4 km in Randau und Calenberge, ca. 1,5
km in Pechau,  ca. 3 km in der Turmschanzenstraße
 (Deichsicherung umfasst Aufbau, Kontrolle, Verstärkung, Erhöhung)

- der Herrenkrug mit „Rennbahn“ zwischen Umflut und alter Elbe, (dort wurden   u.a. mobile  
Spundwände gesetzt und die Unterführungen der Bahn  mit rd. 60 Big Bags und tausenden  Sandsäcken geschlossen)

- das Flughafensiel bei Heyrothsberge (Pumparbeiten, dabei bestimmte Höhe halten, damit nicht ein zugroßer Druckunterschied zur Deichbeschädigung führt)
 
- die Mittellandkanalunterführung am Schiffshebewerk (mit rd. 60 Big Bags und rd. 2.000  Sandsäcken „dicht“ gemacht)

- Unterstützung im Bördekreis (Bereich Wolmirstedt)

- Big Bags und Sandsäcke füllen,  Auffüllung der Reserven

Die Gruppe „Nachrichtentechnik“ hat außerdem zur Verbesserung der Funksituation beigetragen.

Einsatzleiter Holger Platz dankte den Kameraden aus Hannover, die hier hervorragende Arbeit
geleistet haben. „Rund zu 7.000 Kräfte von Polizei, Feuerwehren, Bundeswehr, THW und Hilfsorganisationen waren in den Stunden der größten Gefahr in Magdeburg im Einsatz. Hinzu kamen mehrere tausend Freiwillige. Es ist eine gewaltige Aufgabe, deren Einsatz zu koordinieren. Hut ab vor dieser Leistung.“ Holger Platz verabschiedete die Kameraden aus Hannover und lud sie ein, die Ottostadt gern wieder zu besuchen.
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