+++ Hochwassersituation weiter angespannt - Pegelstände gehen leicht zurück, Katastrophenalarm bleibt in Kraft +++

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Hochwassersituation weiter angespannt - Pegelstände gehen leicht zurück 

Die Einsatzkräfte der Deichverteidigung und Gefahrenabwehr in der Landeshauptstadt bekämpfen im Stadtgebiet weiterhin das extreme Hochwasser. So wurden in den vergangenen zwölf Stunden wieder einige Sickerstellen an den Deichen bei Pechau und Randau gesichert. Auch die Lage in Rothensee und das dortige Umspannwerk stehen weiterhin im Blickpunkt der Einsatzkräfte. Der Pegel an der Strombrücke liegt inzwischen bei 7,13 Metern.
Pegelstände gehen leicht zurück, Katastrophenalarm bleibt in Kraft
"Einen großen Anteil an den Sicherungsmaßnahmen im Stadtgebiet hat die Bundeswehr“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Die Einsatzbereitschaft der Truppe mit rund 1.700 Mann, zahlreichen Reservisten und den Ansprechpartnern, die mit uns im Katastrophenstab ganz eng zusammenarbeiten, verdient Dank und große Anerkennung.“

 

Aufgrund der inzwischen großen Menge an Sandsäcken und der aktuellen Situation an den Ufermauern und Deichen werden derzeit keine freiwilligen Helfer mehr benötigt! Der Leiter des Katastrophenschutzstabes Holger Platz dankt allen bisherigen Unterstützern. „Das Engagement der freiwilligen Helfer ist einfach beeindruckend. Mein Dank gilt allen, die bislang dazu beigetragen haben, Magdeburg vor dem extremen Hochwasser zu schützen. Sollte wieder Bedarf an freiwilligen Helfern bestehen, werden wir rechtzeitig informieren.“

 

Durch die Einsatzkräfte konnten inzwischen auch alle Rothenseer Unternehmen gesichert werden. Gemeinsam mit den Firmen hat der Katastrophenschutzstab alles dafür getan, um die Folgen des Hochwassers am Wirtschaftsstandort Magdeburg-Rothensee zu minimieren. Seit 8.00 Uhr sind zudem auch die Saalestraße bis zum Korbwerder und ein Teil des August-Bebel-Damms ab der Pettenkofer Brücke wieder für den Fahrzeugverkehr geöffnet.

 

Die Räumung der ostelbischen Stadtteile wird heute fortgesetzt. Der Stadtordnungsdienst wird dazu mit Lautsprecherdurchsagen durch die entsprechenden Stadtteile Ostelbiens fahren, nachdem gestern Pechau, Randau-Calenberge und Prester geräumt wurden. Die Bewohner werden gebeten, die Hinweise des Stadtordnungsdienstes zu beachten. Für Bewohner, die nicht bei Freunden oder Bekannten unterkommen können, stellt die Stadt folgende Notquartiere bereit: Hegelgymnasium (Hegelstraße/Geißlerstraße), Einsteingymnasium am Olvenstedter Graseweg und das frühere Schulgebäude in der Nachtweide 68. Wer dieses Angebot nutzen möchte, sollte sich selbstständig zu den Unterkünften begeben. Personen, die Hilfe beim Umzug in ein Ausweichquartier benötigen, melden sich bitte am Bürgertelefon unter 5 40 77 77. Direkt vor Ort gibt es weitere Informationen.

 

Die Magdeburgerinnen und Magdeburger werden weiterhin aufgefordert, private Pkw-Fahrten auf das absolut Notwendige zu beschränken, um die Straßen für Einsatzfahrzeuge und die Menschen, die Häuser verlassen müssen, freizuhalten. Das Betreten der Deiche ist streng verboten. Bei Verstößen werden sofort bis zu 400 Euro fällig. Das Ordnungsamt kontrolliert.

Hinweise für Bürger, die ihre Wohnungen verlassen

Was Sie unbedingt  dabei haben sollten:
  • lebenswichtige Medikamente,Verbandszeug
  • wichtige Personaldokumente, wie z. B. Ausweise, Geburts- und Heiratsurkunden, Zeugnisse
  • wichtige Finanzdokumente, wie z.B.Einkommens- und Renten- bescheide, Versicherungspolicen, Zahlungsbelege, Sparbücher, Aktien, Grundbuchauszüge, Fahrzeugbrief u.ä.
  • Geld, Kreditkartendie Chipkarte für die Krankenversicherung
  • Handy (mit Ladegerät!)
  • Wechselschuhe und Wechselwäsche für ca. 1Woche
  • Hygieneartike

Bevor die Wohnung oder das Haus verlassen wird:

  • Strom abschalten (Hauptsicherung entfernen)
  • Öltank schließen (wennvorhanden)
  • Gegenstände sichern
  • Absperrhähne vor den Gas- undElektrozählern schließen, wenn möglich (meist im Keller)
  • Kraftfahrzeuge mitnehmen oder an einem sicheren Ort abstellen

 

Unterkünfte:

Wenn Sie nicht bei Verwandten, Freunden oder Bekannten unterkommen können, stehen folgende Notunterkünfte zur Verfügung:

  • die Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums im Olvenstedter Grasweg 36
  • das Hegelgymnasium in der Hegelstraße/Ecke Geißlerstraße
  • das frühere Schulgebäude in der Nachtweide 68
In den Notunterkünften erfahren Sie alles Weitere. Dort können wir Sie – sofern gewünscht - auch in andere Unterkünfte  vermitteln.

 

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