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Stabsstelle Klimaschutz / Umweltvorsorge
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Nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum (auch ökologischer oder ethischer Konsum) ist Teil einer nachhaltigen Lebensweise und ein Verbraucherverhalten: Umwelt- und sozialverträglich hergestellte Produkte zu kaufen, kann politischen Einfluss auf globale Problemlagen ausüben, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten zu minimieren.
Foto: Rike

Bekanntes Beispiel für die globale Dimension von Kaufentscheidungen sind die Bemühungen zum fairen Handel. Verbraucher sollen etwas teurere Güter kleinerer Erzeuger aus Entwicklungsländern nehmen und so gerechte Arbeitsbedingungen unterstützen.
Auch sonst ist die Kaufentscheidung ausschlaggebend, die vor allem die Betriebs- und Folgekosten eines Produktes beachtet. Das gilt für den späteren Energieverbrauch ebenso wie für die leichte Reparierbarkeit oder die Langlebigkeit der Produkte.
Ob Car-Sharing oder Tauschring - immer mehr Menschen wollen nachhaltig konsumieren.  Konsum, d.h. der Kauf von Waren und Dienstleistungen, ist eine Voraussetzung für das Funktionieren unseres Wirtschaftskreislaufes bei dem immer wieder (neue) Interessen, Bedürfnisse und Wünsche beim Konsumenten geweckt werden müssen. Individuelle Konsumentscheidungen sind demnach für die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Mit jedem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet der Konsument, in welchem Maße Stoffströme und Energie für die Befriedigung seines Konsumwunsches benötigt werden. Eine Nachhaltige Entwicklung erfordert einen drastischen Rückgang der Stoffströme und des Energieverbrauchs beim Konsum in den Industrieländern."Nachhaltige Entwicklung – das ist inzwischen Konsens – bedeutet für uns als reiches Land auch die Änderung von Lebens- und Konsumstilen. Denn der jetzige ist mit seinem hohen Ressourcenverbrauch weder zukunftsfähig was die Verantwortung für künftige Generationen angeht, noch im Hinblick auf eine gerechte globale Verteilung der natürlichen Ressourcen. Doch in kaum einem anderen Bereich der Nachhaltigkeit ist es so schwer, die notwendigen Schritte der Veränderung zu gehen, wie beim privaten Konsum. Kein Wunder: Kein anderes Thema ist derart komplex, kein anderes Thema bringt derart viele Akteure aufs Spielfeld, kein anderes Thema ist auch so stark mit individuellen Werthaltungen und psychologischen Verhaltensmustern besetzt wie dieses."

Öko-schlauer Einkaufsführer

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Hintergrund

Entstehung des Begriffs "Nachhaltiger Konsum"Eingeführt wurde der Begriff des Nachhaltigen Konsums in der Agenda 21, die auf dem Weltgipfel von Rio 1992 verabschiedet wurde. Das Kapitel vier der Agenda 21 befasst sich mit den Änderungen der Konsumgewohnheiten, die für eine nachhaltige Entwicklung unabdingbar sind. Auf dem Weltgipfel 2002 in Johannesburg wurde ein 10-Jahres Programm zur Stärkung des nachhaltigen Konsums beschlossen, dessen Konkretisierung im sogenannten Marrakesch-Prozess erreicht werden soll. Ziel ist, dass sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Ziele und innovative Ansätze für einen nachhaltigen Konsum, mit denen die Potenziale von Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren mobilisiert werden können, verständigen. 
Ein effizienter Konsum alleine reduziert nicht zwangsläufig den Energie- oder Materialverbrauch. Dafür sorgt der Rebound- oder Bumerang-Effekt . Er besagt, dass alle Einsparungen von Energie und Material letztlich durch einen quantitativ höheren Konsum überkompensiert wurden. Durch Effizienzverbesserungen können Produkte und Dienstleistungen zu einem günstigeren Preis angeboten werden, so dass sich alleine schon daraus eine Steigerung des Konsums ergibt und eine Konsumspirale in Gang gesetzt werden kann. Die entscheidende Herausforderung für einen nachhaltigen Konsum ist somit eher die Frage, welches Maß an Konsum ausreichend oder genügend ist. Dieser verbleibende Konsum sollte dann so effizient wie möglich realisiert werden. 
Quelle: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH .

Konsumcheck

Lebensmittel sind mal mehr mal weniger gesund, sie schmecken unterschiedlich – und sie haben ganz verschiedene Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Auf der Internetseite CO2-online kann man sich informieren, welche Lebensmittel wie klimafreundlich sind. Sie erfahren, wie viel CO2 bei Herstellung, Verarbeitung und Transport der verschiedenen Produkte verursacht wird. Und Sie können anhand eines Vergleichswertes sehen, ob dies viel oder wenig ist.

KonsumCheck

Headerfoto: Grace Winter, Pixelio

Foto: Rike, Pixelio