Merkblatt für Geflügelhalter

Hilfsnavigation

Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube RSS

Hauptnavigation

BürgerService

Bürger Service kebox Ihre Behördenrufnummer 115

Veranstaltungen

Terminsuche

Schnellkontakt

Foren


FavoritenAktuelle Seite zu eigenen Favoriten hinzufügen
Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Externer Link: einkaufen in Magdeburg

 

Externer Link: helpto

 

Inhalt

Merkblatt für Geflügelhalter

Stand: Juli 2016

Fundstellen der Gesetze:

Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) neugefasst durch Bekanntmachung vom 08. Mai 2013 (BGBl. I S. 1212), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2016 (BGBl. I S. 1564)

Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung) vom 03. März 2010 (BGBl. I S. 203), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 3. Mai 2016 (BGBl. I S. 1057)

1. Anzeige, Bestandsregister, Aufzeichnungen

  • Anzeige der Geflügelhaltung spätestens bei Beginn der Tätigkeit
  • Beim zuständigen Landkreis/kreisfreie Stadt (Veterinäramt)
  • Angaben: Name, Anschrift, Zahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, Nutzungsart und Standort
  • Änderungen sind unverzüglich anzuzeigen
  • Unabhängig von der Zahl der gehaltenen Enten, Gänse, Fasane, Hühner, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner und Wachteln ist ein Bestandsregister zu führen (3 Jahre aufzubewahren), in das unverzüglich einzutragen sind:

    -Im Falle des Zugangs von Geflügel Name und Anschrift des Transportunternehmens und des bisherigen Besitzers, Datum des Zugangs sowie Art des Geflügels,

    -im Falle des Abgangs von Geflügel Name und Anschrift des Transportunternehmens und des Erwerbers, Datum des Abgangs sowie Art des Geflügels, 

    -für den Fall, dass mehr als 100 Stück Geflügel gehalten werden, je Werktag die Anzahl der verendeten Tiere,

    -für den Fall dass mehr als 1.000 Stück Geflügel gehalten werden, je Werktag zusätzlich die Gesamtzahl der gelegten Eier jedes Bestandes.

2. Fütterung und Tränkung

  • Wer Geflügel nicht ausschließlich in Ställen hält, hat sicherzustellen, dass

    -die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für wildlebende Zugvögel nicht zugänglich sind,

    -die Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem wildlebende Zugvögel Zugang haben, getränkt werden und

    -Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für wildlebende Zugvögel unzugänglich aufzubewahren ist.

    -Geflügel, Teile von Geflügel sowie von Geflügel stammende Erzeugnisse und Rohstoffe dürfen nicht an Geflügel verfüttert werden.

3. Impfung

  • Der Besitzer eines Hühner- oder Truthühnerbestandes hat die Tiere seines Bestandes durch einen Tierarzt gegen die Newcastle Krankheit impfen zu lassen.
    Die Impfung ist in solchen Abständen zu wiederholen, dass im gesamten Bestand eine ausreichende Immunität der Tiere gegen die Newcastle Krankheit vorhanden ist.
    Über die durchgeführten Impfungen hat der Besitzer Nachweise zu führen.
    Beim Zukauf von Tieren ist der schriftliche Impfnachweis vom Verkäufer auszuhändigen.

4. Geflügelausstellungen / Geflügelmärkte

  • Hühner oder Truthühner dürfen in einen Geflügelbestand nur verbracht oder eingestellt oder auf Geflügelmärkte, Geflügelschauen oder –ausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art nur verbracht werden, wenn sie von einer tierärztlichen Bescheinigung begleitet sind, aus der hervorgeht, das der Herkunftsbestand der Tiere, im Falle von Eintagsküken der Elterntierbestand, regelmäßig entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers gegen Newcastle Krankheit geimpft worden ist.

5. Früherkennung

  • Treten innerhalb von 24 Stunden in einem Geflügelbestand Verluste von

    -mindestens drei Tieren bei einer Bestandsgröße von bis zu 100 Tieren oder
    -mehr als 2 vom Hundert der Tiere des Bestandes bei einer Bestandsgröße von mehr als 100 Tiere auf
    -oder kommt es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme,

    so hat der Besitzer unverzüglich durch einen Tierarzt die Ursache feststellen zu lassen.

 

Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

-sich nicht registrieren lässt, wenn er Geflügel hält,
-ein Register nicht, nicht richtig oder nicht vollständig führt oder 3 Jahre aufbewahrt,
-die Aufzeichnung über Impfungen nicht, nicht richtig oder nicht vollständig vornimmt,
-Geflügel oder Teile von Geflügel oder von Geflügel stammende Erzeugnisse oder Rohstoffe an Geflügel verfüttert,
-die Ursache für Verluste nicht oder nicht rechtzeitig feststellen lässt.

- Partner -
Stadtsparkasse Magdeburg
Stadtwerke Magdeburg
WOBAU - Wohnen in Magdeburg
Schünemann Heizung-Sanitär
- Anzeigen -
wg 1893
Die Immobilie
Spreewald Therme und Spreewald Thermen Hotel