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Integration - Sprachkurse

Die Integration von rechtmäßig und auf Dauer im Bundesgebiet lebenden
Ausländerinnen und Ausländern ist erklärtes Ziel der Bundesrepublik Deutschland.
Studiengruppe Quelle: Fotolia J.M. Guyon - Copyright 2012
Hierfür werden umfangreiche Integrationskurse angeboten.
Diese bestehe aus
  • einem Basis- und einem Aufbausprachkurs, der ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt, und
  • einem Orientierungskurs, der Grundwissen zur Rechtsordnung, Kultur und Geschichte Deutschlands vermittelt.
Neuzuwanderer (Ausländer, Spätaussiedler), die sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten, erhalten grundsätzlich einen Anspruch auf ein staatliches Grundangebot zur Integration. Diesem Anspruch steht die Pflicht zur Teilnahme gegenüber, wenn keine einfachen oder keine ausreichenden Deutschkenntnisse vorhanden sind, Sie Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch beziehen oder besonders integrationsbedürftig sind.
Liegen bereits ausreichenden Deutschkenntnisse vor, sind Sie nur zur Teilnahme am Orientierungskurs und am Abschlusstest berechtigt.
Zum einen ist die erfolgreiche Teilnahme am Integrationskurs für einen weiteren, insbesondere unbefristeten Aufenthalt oftmals erforderlich. Sie bringt aber auch aufenthaltsrechtliche Vorteile. So kann sie beispielsweise zu einem Einbürgerungsanspruch nach bereits sieben statt erst nach acht Jahren führen.

Wer ist zur Teilnahme an einem Integrationskurs berechtigt?

Die Berechtigung zur Teilnahme an einem Integrationskurs erhalten Sie in der Ausländerbehörde. Diese wird Ihnen unmittelbar nach Erteilung Ihrer ersten Aufenthaltserlaubnis ausgestellt
Zur Teilnahme an einem Integrationskurs berechtigt sind Sie, wenn Sie erstmals eine Aufenthaltserlaubnis
  • zur Erwerbstätigkeit (§§ 18, 21 AufenthG),
  • zum Familiennachzug (§§ 28, 29, 30, 32, 36 AufenthG),
  • aus humanitären Gründen (§ 25 Abs. 1 und 2 AufenthG),
  • für in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union langfristig Aufenthaltsberechtigte (§ 38a AufenthG)
  • bei besonders gelagerten politischen Interessen einen Aufenthaltstitel nach § 23 Abs. 2 AufenthG
erhalten.

Wenn Sie als Ausländerin oder Ausländer bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben oder wenn Sie Unionsbürgerin oder Unionsbürger sind oder wenn Sie als Deutsche oder Deutscher keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, können Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Antrag auf Zulassung zur Teilnahme an einem Integrationskurs stellen.

Wer ist zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet?

Die Verpflichtung besteht,
  • Sie sich nicht auf einfache oder ausreichende Art in deutscher Sprache mündlich verständigen können oder
  • Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch beziehen und die Teilnahme am Integrationskurs in einer Eingliederungsvereinbarung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch vorgesehen ist oder
  • Sie besonderer Weise integrationsbedürftig ist und die Ausländerbehörde ihn zur Teilnahme am Integrationskurs auffordert.
Weitere Hinweise finden Sie unter Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
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