Ausbildungsprojekt im Senkgarten, Vogelgesangpark

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Ausbildungsprojekt im Senkgarten

Es ist ein kühler Vormittag im August. Michelle Isensee und Jan Busch haben sich mit Schutzbrille, Hammer und Meißel bewaffnet und machen sich kniend über die vor ihnen liegenden Steine her.
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Gemeinsam schlagen sie das alte Moos und den Schmutz von den Sandsteinen. „Putzen“ nennt sich dieser Arbeitsschritt, wie die Ausbildungsleiterin des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg, Eva Fischer erklärt.

Trockenmauer wird zum Herzstück der Erneuerung

Es ist ein kühler Vormittag im August. Michelle Isensee und Jan Busch haben sich mit Schutzbrille, Hammer und Meißel bewaffnet und machen sich kniend über die, vor ihnen liegenden Steine her. Gemeinsam schlagen sie das alte Moos und den Schmutz von den Sandsteinen. „Putzen“ nennt sich dieser Arbeitsschritt, wie die Ausbildungsleiterin des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg, Eva Fischer erklärt. Die insgesamt 15 Azubis des EB SFM im Alter von 16 bis 25 Jahren sollen Schritt für Schritt die alte Trockenmauer, die den Senkgarten im Vogelgesangpark einhegt, erneuern. Seit mehr als zwanzig Jahren ist diese Wind und Wetter ausgesetzt und die Spuren von Witterung und Zerfall sollen von den Landschaftsgärtnerlehrlingen beseitigt werden. Doch nicht nur die Trockenmauer, sondern auch die Bepflanzung des Senkgartens soll in der nächsten Zeit als Lehrstück dienen.


Zwischen filigranen Gräsern und alten Gehölzen

So werden die Pflanzungen im Herbst in den fertiggestellten Bereichen nach historischem Vorbild erneuert. Dabei werde die streng geometrische Form des Senkgartens durch eine spezielle Pflanzenauswahl aufgelockert, so Eva Fischer. Neben filigranen Gräsern und breitblättrigen Stauden werden japanische Anemonen und verschiedene Sommerblüher das Bild des Sondergartens im Vogelgesangpark bestimmen. Alte Gehölze werden durch neue ersetzt, sodass sie sich wieder in das gartenbauliche Konzept einfügen. Natürlich sind auch diese Arbeiten mit einer gehörigen Portion Wissensvermittlung gespickt, da die Lektionen zur Pflanzenkunde vorerst direkt vor Ort, im Senkgarten abgehalten werden.


Bürojob versus Freilufttätigkeit

Nachdem sie ihren Meißel zur Seite gelegt hat, meldet sich Michelle aus dem dritten Lehrjahr zu Wort und erklärt, dass es wunderbar sei den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein und dass sie sich niemals hätte vorstellen können, einen Bürojob zu machen, bei dem man den ganzen Tag sitze. Und auch Jan aus dem ersten Lehrjahr äußert sich folgendermaßen:
Auch wenn er erst seit einigen Wochen dabei sei und sich erst noch an die Arbeit gewöhnen müsse, seien schon interessante Aufgaben zu bewältigen. Abschließend stellt Michelle fest: „Sicher ist die Arbeit als Gärtner/In in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau ansträngend, allein schon das frühe Aufstehen. Doch es lohnt sich immer wieder, denn man sieht einfach was man geschafft hat.“ Darin sind sich die beiden einig.


Theorie und Praxis für Auszubildende

Noch während der Unterhaltung kommen weitere Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs dazu und es entwickelt sich eine angeregte Debatte über Mauerausrichtung, Lot, Arbeitsmaterialien und das weitere Vorgehen. Gemeinsam mit der Lehrausbilderin machen sich die Auszubildenden ein Bild vom bereits fertiggestellten Teil der Trockenmauer, mit dem Fazit, dass an manchen Stellen noch nachgearbeitet werden müsse. Aber so ist das eben - im Alltag eines Azubis.
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