Reisebericht Sarajevo 2

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Donnerstag, 8. April 2004

Vormittag Besuch beim Oberbürgermeister


Vormittags findet im Rathaus ein Empfang durch den Oberbürgermeister Prof. Dr. Muhidin Hamamdzic statt. Die Begrüßung ist überaus herzlich, war Prof. Hamamdzic doch schon selbst im Januar 2002 in Magdeburg .

 

Er erinnerte an die Städtepartnerschaft seit 1972. Die Geschichte beider Städte weist Ähnlichkeiten auf,   vor allem was die sinnlose Zerstörung durch Kriege betrifft.

Es ist ein Glück für uns, dass wir in einer ökonomisch gut entwickelten Gesellschaft leben können.
Herr Prof. Hamamdzic war nach dem Besuch im Januar 2002 in Magdeburg von dem technischen Fortschritt sehr beeindruckt und von der grünen Stadt. Bosnien war im ehemaligen Jugoslawien der Landesteil mit dem Schwermaschinenbau als Hauptindustrie.

Prof. Hamamdzic weiß,  dass viele Angst haben nach Sarajevo zu kommen. Er betont: Sarajevo ist
eine offene Stadt mit einer Sicherheit wie in Westeuropa. Dies können wir Delegationsteilnehmer nur unterstreichen.

Am 6. April wurde die Befreiung der Stadt vor 9 Jahren gefeiert, einer Stadt, die über 1000 Tage eingekesselt war.

Gespräch im Rathaus von Sarajevo

Gemeinsames Pflanzen des Baumes des FriedensBaum des Friedens

Nach dem Gespräch fuhren alle gemeinsam in den Österreichpark. Es wurde ein Baum des Friedens gepflanzt als Geschenk Magdeburgs an seine Partnerstadt Sarajevo.

Ein Baum aus der Partnerstadt Friedrichshafen steht schon da. In Sarajevo stellt man sich vor, dass dies der Park der Partnerstädte werden könnte.

Nachmittag Besuch in der Altstadt

Der Besuch des Historischen Museums und der Ausstellung „Geschlossenes Sarajevo“ zeigte auf nachdenkliche Weise die leidvolle Situation in der belagerten Stadt, viele schreckliche Bilder (ein total zerstörtes Klassenzimmer, getötete Menschen, sinnlose Zerstörung überall). Die Menschen waren gezwungen sich mit einfachsten Mitteln das Überleben zu sichern. Es gab keinen Strom, kein Wasser keine Nahrung.

Bei einem Stadtrundgang konnten wir die Altstadt, die größte Moschee, die Synagoge und auch den Platz, an dem am 28.06.1914 der österreichisch-ungarische Thronfolger erschossen wurde und somit der Auslöser des 1. Weltkrieges gegeben war, kennenlernen.

Ebenso war es möglich, im Bosnischen Institut die Traditionen aus dem osmanischen Reich hautnah zu erfahren.

Nach dem anschließenden Kaffeetrinken in der historischen Altstadt war auch ein Geschäftsbummel angesagt. Zu bewundern sind vor allem die vielen kleinen Geschäfte der Kupferschmiede, denen man auch bei Ihrer Arbeit zuschauen kann.

Sarajevo trägt zu Recht den Beinamen „Klein“-Jerusalem.

Abend

Der  Abend gab Gelegenheit mit Iva Lucic, einer Sängerin, die anlässlich des 50-Jährigen Jubiläums des Georg-Philipp-Telemann Konservatoriums in Magdeburg auftrat, ins Gespräch zu kommen.

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