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Kampfmittelsuche entlang des „Ersatzneubaus Strombrückenzug“ bisher ohne Fund

Seit November 2017 werden die Bauflächen für den geplanten Ersatzneubau des Strombrückenzuges nach Blindgängern von Weltkriegsbomben und anderen möglichen Kampfmitteln wie Munitions- oder Waffenresten untersucht. Auf einer Fläche von etwa 78.000 Quadratmetern werden ca. 14.500 Bohrungen zwischen sechs bis zwölf Metern tief in die Erde gesetzt. Über die Hälfte dieser Tiefensondierungen wurden bereits durchgeführt und blieben bisher ohne Fund. Gearbeitet wird mit mehreren Bohrgeräten auf dem kleinen Werder, dem Werder und dem Heumarkt.

Die Tiefensondierungen werden im engen Raster in den Bereichen vorgenommen, in denen die zukünftigen Brückenbauwerke ihre Fundamente in den Baugrund absetzen sollen sowie auf den Flächen der neuen Straßenanbindungen. Dabei wird mit einer elektromagnetischen Sonde der umliegende Boden über die gesamte Bohrtiefe auf eisenhaltige Störkörper untersucht. Die bisherigen wenigen Verdachtspunkte, insgesamt drei an der Zahl, erwiesen sich als harmlose Schrottfunde.

Das gesamte Baufeld liegt im Abwurfgebiet der alliierten Truppen im 2. Weltkrieg. Somit muss dort mit Blindgängern gerechnet werden. Eine weitere Schwierigkeit auf den künftigen Bauflächen sind Fundamentreste und Aufschüttungen aus Kriegstrümmern. Nach dem Kriegsende 1945 wurde der Schutt der zerstörten Gebäude hauptsächlich auf Freiflächen in den Stadtrandbereichen wie auf dem Werder und dem Heumarkt abgeladen oder damit vorhandene Bombentrichter/ Explosionskrater verfüllt. Da diese Auffüllungen immer wieder auch Teile aus Stahlschrott enthalten und ebenso eisenhaltige Einschlüsse in gebrannten Tonziegeln die Sonden bei der Kampfmittelsuche ausschlagen lassen, werden diese Fremdkörper aus dem Boden entfernt.

Bei den Räumungen werden unter Aufsicht von entsprechend ausgebildetem Fachpersonal die oberen Meter Boden entnommen, das signalauslösende Material ausgesiebt und anschließend der saubere Boden wieder eingebracht. Bisher wurden dabei auf dem Heumarkt mehrere Munitionsteile sowie eine kleinere Stabbrandbombe gefunden und dem Kampfmittelräumdienst des Landes Sachsen-Anhalt übergeben.

Die derzeit laufenden Arbeiten werden auf den für den öffentlichen Verkehr nicht kritischen Teilflächen durchgeführt. Sperrungen der Straßen Am Winterhafen oder der Cracauer Straße wird es erst im Rahmen der eigentlichen Baumaßnahme zum Ersatzneubau geben. Der größte Teil der Tiefensondierungen kann bereits im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahme abgearbeitet werden. Geplant ist es, für alle im Vorfeld zu sondierenden Flächen noch im Frühjahr die Kampfmittelfreiheit bescheinigen zu können.

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