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Tief „Paul“ verursacht schwere Schäden im Stadtgebiet – südlicher Stadtpark vorerst gesperrt

Am 22. Juni hat ein Unwetter mit Sturmböen und Hagel zahlreiche Schäden in der Landeshauptstadt Magdeburg verursacht. Der Beigeordnete für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung, Holger Platz, der stellvertretende Leiter des Amts für Brand- und Katastrophenschutz, Olaf Derlath, und der Geschäftsführer der städtischen Zoogesellschaft in Magdeburg, Dr. Kai Perret, zogen in einem Pressegespräch eine erste Bilanz nach dem Unwetter. Vor allem die Parkanlagen der Landeshauptstadt wurden durch Tief „Paul“ massiv in Mitleidenschaft gezogen.

Für den südlichen Teil des Stadtparks Rotehorn wurde ein Betretungsverbot angeordnet. „Dort sind die Bäume so stark beschädigt, dass eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden kann“, so Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung. Dieses gilt ab sofort und wird gegenwärtig durch den Stadtordnungsdienst und das Tiefbauamt der Landeshauptstadt vorbereitet. Das Betretungsverbot umfasst eine Sperrung des südlichen Teils der Parkanlage. Ausgehend von der Sternbrücke südlich entlang des Heinrich-Heine-Platzes bis hin zum Heinrich-Heine-Weg führt die Sperrung dann Richtung Norden am Albinmüllerturm vorbei zur Brunnenanlage und von dort zum Adolf-Mittag-See, der komplett einschließlich des Bootsverleihs nicht zugänglich ist. Trotz Sperrung ist der Sportkomplex Seilerwiesen zu erreichen. Abgesehen davon verläuft die Sperrlinie über die Seilerbrücke entlang des Schwarzen Weges bis hin zum Winterhafen. Auch die Brücke am Wasserfall wird von Cracau aus gesperrt. Bis auf weiteres sind der Spielplatz und die BMX- und Skate-Anlage sowie die beiden Grillwiesen und die Fähranlegestelle nicht erreichbar. Um allerdings den Ferienkindern bald wieder das Spielen dort zu ermöglichen, erfolgen die Baumarbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit rund um den Spielplatz am Albinmüllerturm zuerst.

Wegen der massiven Baumschäden in den Parks mussten bereits Veranstaltungen abgesagt werden. Dazu zählt das für den 23. Juni geplante Open-Air-Konzert mit Till Brönner & Orchester im Rahmen der „Telemania 2017“ im Stadtpark. Auch für die für morgen (24. Juni) angesetzte „Lange TelemannNacht“ entfällt. Da im Klosterbergegarten etliche Bäume durch den Orkan stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind, haben sich die Veranstalter wegen anstehender Aufräumarbeiten entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Ob und zu welchem Zeitpunkt die „Lange TelemannNacht“ nachgeholt wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Bereits gekaufte Tickets werden an den Vorverkaufsstellen zurückgenommen.

Dafür konnte die auf den 23. Juni verschobene Firmenstaffel um 18.00 Uhr gestartet werden. Der für morgen angesetzte 3. Renntag des Jahres auf der Galopprennbahn ab 14.00 Uhr sowie das Jazzfestival am Herrenkrug-Hotel ab 16.00 Uhr können wie geplant veranstaltet werden. Die Herrenkrugstraße ist für PKW und Radfahrer frei. Da dort allerdings die Geh- und Radwege noch nicht beräumt werden konnten, werden Fußgänger gebeten, für die Anreise in den Herrenkrug die Straßenbahn zu benutzen bzw. die Fußgängerbrücke Herrenkrugsteg vom südlichen Hafengelände über die Elbe zum Herrenkrug zu benutzen. Fahrzeuge können in diesem Fall auf dem Parkplatz Lange Lake abgestellt werden. Von Samstagmittag bis Montagmorgen gilt zudem auf der Herrenkrugstraße zwischen Breitscheidstraße und Herrenkrug-Hotel Tempo 30.

Der Zoo Magdeburg ist geschlossen. Der schwere Sturm hat Tieranlagen, vor allem das Schneeleoparden- und Tigergehege, und den alten Baumbestand verwüstet. Laut Zoo-Direktor Dr. Kai Perret ist vermutlich die Hälfte der mitunter bis zu 200 Jahre alten Bäume so geschädigt, dass sie gefällt werden muss. Menschen und Tiere kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Durch das schnelle, umsichtige Handeln des Zooteams konnte Schlimmeres abgewendet werden. Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren. Derzeit ist unklar, wann genau der Zoo wieder öffnen kann.

Rückblick:

Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (EB SFM) ist mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit gestern Nachmittag im Einsatz, um umgestürzte und abgeknickte Bäume zu beseitigen. Am 23. Juni ist der EB SFM mit rund 120 Mitarbeitern in den Grün- und Parkanlagen, auf den Spielplätzen und Friedhöfen ebenfalls zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, aber auch Beräumung und allgemeinen Beseitigung der Schäden tätig. Die Aufräumarbeiten werden morgen fortgesetzt. Trotz des umfangreichen Einsatzes sollten Parkanlagen wie der Herrenkrugpark (abgesehen von den oben genannten Veranstaltungen), der Klosterbergegarten, der Nordpark und Schneidersgarten vorübergehend gemieden werden. Der EB SFM hat zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit auch externe Firmen einbezogen.

Das Unwetter mit den schweren Sturmböen über der Stadt löste ab 14.20 Uhr eine Flut von bisher nicht dagewesenen Notrufen in der Leitstelle Magdeburg aus. Insgesamt gingen bis zum Morgen des 23. Juni 3.00 Uhr 320 Notrufe ein. Schadensereignisse wurden auch am Vormittag noch gemeldet. So kamen weitere 50 Einsätze dazu. Das Einsatzgebiet begrenzte sich auf die nördliche Stadthälfte, mit Schwerpunkt in Nord und Rothensee.

Insgesamt waren 230 Einsatzkräfte bis in die Morgenstunden im Einsatz. Darunter die Berufsfeuerwehr und alle zehn Freiwilligen Feuerwehren der Stadt. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Magdeburger Ortsverband des Technischen Hilfswerks und der DLRG, die ebenfalls ein Einsatzfahrzeug mit Kettensäge und Einsatzkräften bereitstellte. Der Betreuungszug des DRK und die Helfer des Maltester Hilfsdienstes Magdeburg kamen am Hauptbahnhof zum Einsatz. Hier waren in der Nacht ca. 70 gestrandete Bahnreisende mit Getränken zu versorgen.

Bei den Feuerwehr-Einsätzen handelte es sich besonders um entwurzelte oder abgebrochene Bäume bzw. Äste. Weiterhin waren vereinzelt Dächer teilweise abgedeckt oder beschädigt, in deren Folge es in die betroffenen Gebäude hineinregnete. Es gab sechs Wasserschadensereignisse. 29 Brandmeldeanlagen in Betrieben und Einrichtungen lösten einen Alarm aus, ohne dass es brannte.

Im Bereich der Körbelitzer Straße kippten zwei LKW mit Sattelauflieger um. Hierbei wurde eine Person schwer verletzt. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr war diese Person bereits durch Mitarbeiter befreit worden und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt.

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