Gedenken an Opfer des KZ-Außenlagers der Polte-Werke und der Zwangsarbeit in Magdeburg
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Gedenken an Opfer des KZ-Außenlagers der Polte-Werke und der Zwangsarbeit in Magdeburg

Das Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg lädt am 14. Juni um 16.00 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung am Tor des ehemaligen Konzentrationslagers der Polte-Werke ein. Erinnert wird damit an die über 3.000 weiblichen und 600 männlichen Häftlinge, die bis zum April 1945 in das Lager in der Liebknechtstraße 63 deportiert worden waren.

Gemeinsam mit dem Netzwerk „Politischer Runder Tisch der Frauen Magdeburg“, Vertretern des Stadtrates sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern wird am 14. Juni an die Opfer des ehemaligen Frauen und Männer KZ erinnert und ihrer gedacht. Seit 2006 engagieren sich die Frauen des Politischen Runden Tisches jährlich für die Gedenkveranstaltung und ließen 2008 eine zusätzliche Tafel mit Informationen zur Geschichte des Lagers anbringen.

Zur Erinnerung an die Opfer des Außenlagers des Frauen-KZ Ravensbrück bzw. des KZ Buchenwald durch die Polte-Rüstungswerke Magdeburg wird am Mittwoch um 16.00 Uhr ein Gedenkgebinde niedergelegt. Umrahmt wird die Veranstaltung von Musikstücken sowie Erinnerungstexten.


Hintergrundinformationen KZ-Außenlager der Polte-Werke
Am 14. Juni 1944 erreichte ein Transport von etwa 1.000 weiblichen Häftlingen die Polte-Werke in der Liebknechtstraße. Bis zur Auflösung des KZ-Außenlagers waren hier insgesamt 3.090 Frauen inhaftiert. Sie kamen aus den Konzentrationslagern Ravensbrück, Stutthof und Bergen-Belsen nach Magdeburg. Die Mehrzahl von ihnen waren polnische und sowjetische Frauen, die als Zwangsarbeiterinnen ins Deutsche Reich verschleppt worden waren. Dazu kamen 600 Jüdinnen aus Ungarn, Polen, Litauen, Lettland, Rumänien und Österreich. Das KZ für Frauen wurde ab November 1944 durch ein KZ für Männer ergänzt. In diesem waren bis Kriegsende etwa 1.000 Juden aus Ungarn, Polen und Litauen inhaftiert. Einzelne Häftlinge kamen auch aus Deutschland, Jugoslawien, Italien und der Tschechoslowakei. Von den Inhaftierten überlebten nur etwa 600 Frauen und wenige hundert Männer das Ende des Krieges.

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