Magdeburg blogt über Telemann - Beitrag vom 14. März 2017
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14. März 2017. Kalt und grau waren der Januar und der Februar. Endlich ist März und die ersten Sonnenstrahlen locken uns nach draußen. Wir haben gewartet auf die Märzsonne. Wir haben gewartet auf den Frühling und wir haben gewartet auf Telemann. Auf Telemann? Fragt sich jetzt sicher der ein oder andere.

Ja! Denn in diesem Jahr feiern wir den großen Magdeburger Komponisten. Damit ehren wir nicht nur ihn und sein Werk. Wir wollen Kulturhauptstadt werden. Und Telemann wird uns dabei unterstützen.

Um uns darauf einzustimmen und auch fragende Blicke in Interesse umzuwandeln, nehmen wir die Magdeburgerinnen und Magdeburger mit auf eine virtuelle Reise – eine Reise durch unsere Stadt, durch die Geschichte, vorbei an den Berührungspunkten mit Telemann und seinem wichtigen Erbe für uns.

Lasst euch anstecken von der Begeisterung, seid ein bisschen Telemania. Und vielleicht zieht euch nicht nur der Frühling nach draußen, sondern auch Telemann in seinen Bann und ihr habt Lust auf all die spannenden Veranstaltungen, die uns in diesem Jahr erwarten.

Der Startpunkt unserer Reise liegt zwischen dem Allee-Center und der Regierungsstraße. Läuft man nämlich südlich des Centers entlang der Goldschmiedebrücke in Richtung Westen, stößt man unweigerlich an der Querung zur Fußgängerzone der Regierungsstraße auf eine große dunkelgraue Granittafel. Darauf zu sehen ist Telemann – zumindest sein Kopf. Aus einer etwas erhöhten Position hat er einen guten Blick auf das Geschehen vor dem Allee-Center. Und womöglich blickte er vor über 300 Jahren, noch in den Anfängen seines Lebens, auf dieselbe Stelle – natürlich mit einer anderen Aussicht.

Denn sein Geburtshaus wird eben dort vermutet. Zerstört vom Krieg und überbaut von modernen Gebäuden ist davon heute nichts mehr zu sehen – nur Telemanns wachsamer Blick, der bleibt. Seit 2011 steht die Gedenkstele nun schon an diesem Ort. Und neben seinen Lebensdaten und einem Ausschnitt aus der Ouvertüre zu Telemanns berühmter Oper Der geduldige Socrates – die humorvolle Oper war Telemanns Einstieg in die Hamburger Musikszene – entdecken aufmerksame Magdeburger sowie Gäste unserer Stadt einen Ausspruch des berühmten Komponisten:

„Wer vielen nutzen kann, tut besser, als wer nur für wenige was schreibet.“

Eine wichtige Aussage, die einiges über die Persönlichkeit Telemanns verrät. Er dachte nicht in Kleinem, schrieb nicht für sich oder die Kunst, sondern für alle. Er war das, was man heute einen Kosmopoliten nennt. Kein anderer prägte die Barockmusik des 18. Jahrhunderts so sehr wie Telemann. Er vermochte es, Einflüsse aus ganz Europa in seine Musik zu bringen und aus dieser Vielfalt eine Einheit zu schaffen.

Doch noch nicht zu viel vorweg, wir stehen ja noch ganz am Anfang. Am 14. März 1681 – also auf den Tag genau vor 336 Jahren – wurde Georg Philipp Telemann in Magdeburg geboren. Vermutlich in einem Pfarrhaus in der heute überbauten Heilig-Geist-Straße, vermutlich an der besagten Stelle.

Um seinen Geburtstag gebührend zu feiern, haben sich heute Vormittag Telemannfreunde eben dort  – an seiner Gedenkstele – versammelt. Angezogen von den musikalischen Beiträgen des Magdeburger Blechbläser Ensembles sind auch einige Interessierte stehen geblieben und lauschten andachtsvoll. Und so stand eine Menschentraube in einem Halbkreis um Telemann herum – der hatte heute also noch mehr zu gucken als sonst – und erinnerte an die Geburt des großen Magdeburger Komponisten.

„Ich bin in Magdeburg geboren“ hieß das Ständchen, das um 10.00 Uhr die Fußgängerzone der Goldschmiedebrücke mit Wohlklängen erfüllte und auch so manchen Telemannneuling anlockte. Neben den Geburtstagsliedern und den vielen Gratulanten durfte sich Telemann übrigens auch über Blumen freuen.

Wer das Ständchen verpasst hat, kann sich von den Klängen in unserem Video mit auf unsere Reise nehmen lassen und sich auf den nächsten Blogbeitrag freuen, wenn es wieder heißt: „Magdeburg blogt über Telemann“.

Bilder vom Geburtstagsständchen

»Ich bin in Magdeburg geboren« vom Magdeburger Blechbläser Ensemble
Magdeburger Blechbläser Ensemble
Ein Geburtstagsständchen am 14. März 2017
Ein Geburtstagsständchen für Telemann an der Gedenkstele
Siegfried Pank, Wettbewerbspräsident Georg-Philipp-Telemann-Wettbewerb
Magdeburger Blechbläser Ensemble im Einsatz
Magdeburger Blechbläser Ensemble gemeinsam mit
Telemann-Gedenkstele
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