Eike-von-Repgow-Preis 2016
Hilfsnavigation
Informationen zur Ottostadt Twitter Facebook Youtube RSS

Sprachauswahl

Volltextsuche
  • Header otto baut vielfältig
  • Header Kultur Ein Käfig voller Narren
  • Header otto ist bunt - Motiv Max Grimm
  • Header otto baut vielfältig
  • Header otto verbindet
  • Header otto ist gesellig
  • Header Marathon
  • Header otto liebt Fußball
  • Magdeburg sein - Kulturhauptstadt 2025 werden
Seiteninhalt

Eike-von-Repgow-Preis 2016 für
Prof. Dr. Bernd Schneidmüller

Der von der Landeshauptstadt Magdeburg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam gestiftete Eike-von-Repgow-Preis ist in diesem Jahr an den deutschen Mediävisten Prof. Dr. Bernd Schneidmüller verliehen worden. Stadt und Universität würdigen damit unter anderem seine Forschungsleistung, die in herausragender Weise dazu beigetragen hat, das mittelalterliche Sachsen in seiner historischen Bedeutung sichtbar werden zu lassen.
OB Dr. Lutz Trümper, Preisträger Prof. Dr. Bernd Schneidmüller, Laudator Prof. Dr. Rudolf Schieffer und Universitätsrektor Prof. Dr. Jens Strackeljan
OB Dr. Lutz Trümper, Preisträger Prof. Dr. Bernd Schneidmüller, Laudator Prof. Dr. Rudolf Schieffer und Universitätsrektor Prof. Dr. Jens Strackeljan

Der Preis wurde am Abend im Rahmen eines Akademischen Festaktes durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und den Rektor der Otto-von-Guericke-Universität, Prof. Dr. Jens Strackeljan, verliehen. „Prof. Schneidmüller gehört zu den renommiertesten deutschen Mediävisten. Er genießt im In- und Ausland allerhöchste Reputation und ist damit ein würdiger Preisträger für den Eike-von-Repgow-Preis“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Mit seinem langjährigen Wirken hat er einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung dieser Epoche geleistet. Zu dieser Forschungsarbeit tritt ein besonderes, mit Magdeburg eng verbundenes Engagement hinzu. So war Prof. Schneidmüller in den vergangen Jahren immer wieder an Ausstellungen des Kulturhistorischen Museum beteiligt.“

Der Eike-von-Repgow-Preis 2016 wurde in der Johanniskirche überreicht. In Anwesenheit von hochrangigen Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft nahm Prof. Schneidmüller den Preis entgegen. Die Laudatio zur Würdigung des Preisträgers sprach Prof. Dr. Rudolf Schieffer, Präsident der Monumenta Germaniae Historica a. D., ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Geschichte der Ludwig-Maximilian-Universität München und Eike-von-Repgow-Preisträger des Jahres 2008. Im Anschluss an die Preisübergabe hielt der Preisträger einen Vortrag zum Thema „Transformation historischer Größe im mittelalterlichen Magdeburg“.

Prof. Dr. Bernd Schneidmüller ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg und Direktor des Historischen Seminars sowie des Institutes für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde.

Zudem ist er Direktor des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg. Kernpunkt seines wissenschaftlichen Werkes ist die Frage nach Integration und Desintegration im mittelalterlichen Europa, dem Werden und Vergehen von Ordnungsgefügen und Herrschaftsgebilden sowie den Ursachen und Akteuren innerhalb des historischen Wandels. Der mitteldeutsche Raum spielte bei diesen Veränderungsprozessen in zahlreichen historischen Abschnitten eine besondere Rolle, insbesondere im 10. Jahrhundert zur Zeit der Ottonen.

Des Weiteren hat Prof. Schneidmüller die wohl am weitesten verbreitete deutsche Übersetzung der Sachsengeschichte Widukinds von Corvey verfasst. In den Jahren 2001, 2006 und 2012 war er zudem als Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte des Kulturhistorischen Museums an den Ausstellungen „Otto der Große, Magdeburg und Europa“, „Heiliges Römische Reich deutscher Nation. Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters“ sowie „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike bis zum Mittelalter“ beteiligt. Dazu hat er mehrere einschlägige Begleitpublikationen herausgegeben und zahlreiche Beiträge in den anlässlich der Ausstellungen erschienenen Publikationen verfasst.

 

Kurzvita – Prof. Dr. Bernd Schneidmüller

- Geboren am 22. Januar 1954 in Hainchen/Hessen

- Verheiratet, drei Kinder

Ausbildung und Prüfungen:

- 1972: Abitur in Büdingen/Hessen

- 1977: Graecum am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt am Main

- 1972-1976: Studium der Geschichte, Germanistik, Evangelischen Theologie und Rechtsgeschichte an den Universitäten Zürich und Frankfurt am Main

- 1976-1977: Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Geschichte, Deutsch und Evangelischer Religion

- 1977: Promotion zum Dr. phil. in Frankfurt am Main

- 1985: Habilitation in Braunschweig, Privatdozent für Mittelalterliche Geschichte

Wissenschaftliche Laufbahn:

- 1978-1987: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Frankfurt am Main und an der Technischen Universität Braunschweig

- Professuren für Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Oldenburg (1987-1990), Braunschweig (1990-1994) und Bamberg (1994-2003)

- Ablehnung von Berufungsangeboten nach Köln und Oldenburg (1994) sowie eines Rufes nach Bonn (1997)

- Seit 2003 Universitätsprofessor an der Universität Heidelberg

Wahlmitgliedschaften:

- Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (2005)

- Korrespondierendes Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (1993)

- Weitere Mitgliedschaften: Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg (2004; Vorstandsmitglied 2014), Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (2001), Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte (1998), Gesellschaft für Fränkische Geschichte (1996), Frankfurter Historische Kommission (1989), Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen (1987)

- Fellow (2009-2010) und Direktor (2014-2017) des Marsilius-Kollegs, Institute for Advanced Study der Universität Heidelberg

Mitglied in Kuratorien und Beiräten:

- Universitätsrat der Universität Heidelberg (2009-2018)

- Stiftungsrat der Max Weber Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (2008-2016)

- Academie Advisory Council, Universität Heidelberg (2006-2014)

- Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Historischen Institutes Paris (2003-2011, Vorsitzender 2007-2011)

- Kuratorium für den wissenschaftlichen Stauferpreis der Stauferstiftung Göppingen (seit 2003)

- Kuratorium der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer und Kuratorium Große Domrestaurierung (seit 2001)

Auswahl seiner Werke:

Monographien:

- Karolingische Tradition und frühes französisches Königtum. Untersuchungen zur Herrschaftslegitimation der westfränkisch-französischen Monarchie im 10. Jahrhundert (Frankfurter historische Abhandlungen. Bd. 22), Wiesbaden 1979.

- Nomen patriae. Die Entstehung Frankreichs in der politisch-geographischen Terminologie (10.–13. Jahrhundert) (Nationes 7), Sigmaringen 1987.

- Die Welfen. Herrschaft und Erinnerung (819–1252) (Kohlhammer-Urban-Taschenbücher. Bd. 465), Stuttgart 2000.

- Die Kaiser des Mittelalters. Von Karl dem Großen bis Maximilian I. (Beck’sche Reihe. C. H. Beck Wissen 2398), München 2007.

- Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200–1500 (C. H. Beck Geschichte Europas. Beck’sche Reihe 1982), München 2011.

Herausgeberschaften:

- Die Welfen und ihr Braunschweiger Hof im hohen Mittelalter (Wolfenbütteler Mittelalter-Studien. Bd. 7), Wolfenbüttel 1993.

- mit Joachim Ehlers, Heribert Müller: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888–1498, München 1996.

- mit Stefan Weinfurter: Otto III. – Heinrich II. Eine Wende? (Mittelalter-Forschungen. Bd. 1), Sigmaringen 1997.

- mit Stefan Weinfurter: Ottonische Neuanfänge. Symposion zur Ausstellung „Otto der Große, Magdeburg und Europa“, Mainz 2001.

- mit Stefan Weinfurter: Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Portraits von Heinrich I. bis Maximilian I. (919–1519), München 2003.

- mit Stefan Weinfurter: Heilig – römisch – deutsch. Das Reich im mittelalterlichen Europa, Dresden 2006.

- mit Stefan Weinfurter: Salisches Kaisertum und neues Europa. Die Zeit Heinrichs IV. und Heinrichs V, Darmstadt 2007.

 

Eike-von-Repgow-Preis

Der Eike-von-Repgow-Preis wird gemeinsam von der Landeshauptstadt Magdeburg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg verliehen. Die erste Verleihung fand 1998 statt. Seit dem Jahr 2004 wird der Preis im jährlichen Wechsel mit dem Eike-von-Repgow-Stipendium verliehen.

Im Vertrag über die Verleihung des Eike-von-Repgow-Preises heißt es u.a.:

„Die Vertragspartner wollen mit diesem Preis die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte und Kultur Mitteldeutschlands und des Gebiets der mittleren Elbe fördern sowie in Eike von Repgow eine bedeutende Persönlichkeit würdigen, die auf dem Boden Sachsen-Anhalts gewirkt hat. Zugleich soll der Preis an die Verbindung dieses Raums mit anderen Teilen Europas erinnern.“

"Der Preisträger soll sich entweder in seinem wissenschaftlichen oder literarischen Werk insbesondere mit der historischen Region Sachsen als Thema der Geschichte, der Rechtsgeschichte, der Germanistik oder der Sozialwissenschaften in herausragender Weise beschäftigt haben oder durch besondere wissenschaftsorientierte Leistungen zur Erforschung der historischen Region Sachsen ausgewiesen sein. Untersuchungsergebnisse über die Wirkung der historischen Region Sachsen auf den west- und osteuropäischen Raum sind erwünscht."

Der Preis besteht aus einer Bronzestatuette des Magdeburger Bildhauers Heinrich Apel, die Eike von Repgow darstellt, einer Ehrenurkunde und einer Dotation in Höhe von 2.500 Euro.

Bisherige Eike-von-Repgow-Preisträger:

1998 Herr Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Eichler 

1999 Herr Prof. Dr. phil. habil. Günter Mühlpfordt

2000 Frau Prof. Dr. Dr. h. c. Ruth Schmidt-Wiegand

2001 Herr Prof. Jürgen Goydke 

2002 Herr Prof. Dr. Heiner Lück

2003 Herr Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Ebel 

2004 Frau Prof. Dr. Danuta Janicka 

2006 Herr Prof. Dr. Dr. h. c. Karl Kroeschell

2008 Herr Prof. Dr. Rudolf Schieffer

2010 Herr Prof. László Blazovich

2012 Frau Dr. phil. Jolanta Karpavičiené

2014 Herr. Prof. Dr. Dirk Heirbraut 

Darüber hinaus bekam Prof. Dr. Dr. hc. Rolf Lieberwirth 1988 die Repgow-Statuette verliehen und hat somit den Status eines Preisträgers.

Wie ist das Wetter?

rain
4 °C
Wind
22 km/h
Luftfeuchte
99%
Luftdruck
1018 hPa
Niederschlag
0,8 mm
Sonnenaufgang
07:43 Uhr
Sonnenuntergang
16:14 Uhr
Stand: 20.11.2017 10:11 Uhr
Output erzeugt: 20.11.2017 10:15:06

BürgerService

Ihre Behördenrufnummer 115Bürger Service keboxTerminvergabeButton Stellenmarkt

Veranstaltungen

Terminsuche
 

Schnellkontakt

Foren

Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Externer Link: einkaufen in Magdeburg

Externer Link: helpto

http://www.magdeburg.de/Start/index.php?NavID=37.367&object=tx|37.16073.1&La=1

Externer Link: Widget NINA

FavoritenAktuelle Seite zu eigenen Favoriten hinzufügen

- Partner -
Stadtsparkasse Magdeburg
Stadtwerke Magdeburg
WOBAU - Wohnen in Magdeburg
Schünemann Heizung-Sanitär
- Anzeigen -
Arbeitsvermittlung Magdeburg
SKL Industrieverwaltung
Spreewald Therme und Spreewald Thermen Hotel